Wir suchen Nachwuchstrainer/Innen!

Die Nachwuchsabteilung der SG HSV-KSSV Weimar sucht engagierte Trainer/Innen für den Trainings- und Spielbetrieb. Wie auch bei den Spielerinnen und Spielern, gibt es auch in diesem Bereich zu jeder Saison Zu- und Abgänge. Aus diesem Grund wollen wir uns langfristig nach Verstärkung umsehen und denken dabei schon an nächste Saison. Wir freuen uns über jede Meldung!

Weitere Infomartionen und Kontaktdaten entnehmt ihr bitte der angehängten PDF-Datei: Ausschreibung_Trainer_Nachwuchs

Information: Sommertrainingszeiten (Erwachsene)

Ab sofort werden die Trainingszeiten der beiden Herrenmannschaften sowie der KSSV-Damen auf den Sommertrainingsbetrieb umgestellt. Daraus ergeben sich folgende Trainingszeiten und Orte:

  • Mo:  18:30 – 20:00 Damen (SH Innenstadt/1 Feld)Logo Basketball Weimar
             20:00 – 21:30 Herren (SH Innenstadt/ganze Halle)
  • Do.: 20:00 – 21:30 Damen (SH Innenstadt/ganze Halle)
  • Fr.: 20:30 – 22:15 Herren (Asbachhalle/ganze Halle)*

Die Trainingszeiten der Nachwuchsmannschaften sind von dieser Umstellung nicht betroffen. Alle Einheiten der U14/U16 und U19 finden wie gewohnt statt. Eine Umstellung nach Jahrgängen erfolgt erst nach dem Saisonende der U16-Mannschaft.

*INFO: Am kommenden Freitag (24.04.) entfällt das Training der Herrenmannschaften ersatzlos auf Grund einer Belegung der Asbachhalle.

U16: Information über Spielverlegung

(pt) – Das ursprünglich für Sonntag (19.04.) angesetzte U16-Heimspiel gegen den SV TU Ilmenau kann nicht wie geplant um 10 Uhr in der SH Inennstadt/Parkschule stattfinden. Grund dafür ist eine Lehrgangsmaßnahme bei den Gästen. Ein neuer Termin ist noch nicht gefunden, wird aber sobald wie möglich bekannt gegeben.

Alle Spielerinnen und Spieler, Eltern, Unterstützer und Kampfgerichte bitten wir, den Spielausfall zu berücksichtigen.

Sechs tapfere U16´er bezwingen Ilmenau

(moz) – Weimars U16-Team um Trainer Philip Thomisch gewann am vergangenen Samstagmorgen mit 42:61 gegen den SV TU Ilmenau. Und das, obwohl an diesem Tage bloß sechs Spieler zur Verfügung standen. Alle konnten jedoch eine gute Leistung aufs Parkett bringen, um der Mannschaft endlich wieder einen Sieg zu bescheren. Bester Werfer auf Weimarer Seite war dabei Shooting Guard Leon Wuth mit 26 Punkten. Der 15-Jährige erzielte allein in den ersten beiden Vierteln 23 Zähler und brachte Ilmenau nahezu zur Verzweiflung. Insgesamt warf Wuth sechs Dreier – darunter auch ein Buzzerbeater aus großer Entfernung zum Halbzeitstand von 17:23.

In der zweiten Hälfte spielte auf Seiten der Weimarer vor allem Combo-Guard Thaddäus Meier stark auf, mit 10 Punkten war er der drittbeste Scorer der Gäste. Jedoch überzeugte er mit einer guten Spielübersicht gegen die Ilmenauer Zonenverteidigung. Center Heiner Häselbarth gelangen an diesem Tag solide 18 Punkte. Insgesamt jedoch war es eine gute Teamleistung, die der SG HSV-KSSV den Sieg sicherte. Top-Scorer der Ilmenauer war Niels Vogel, er erzielte 27 Punkte. Nach der unnötigen Niederlage beim USV Jena im letzten Spiel war die Erleichterung in der Kabine deutlich zu spüren. Das Ziel bleibt weiterhin einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu ergattern.

Vorzeitige Osterüberraschung: Ex-NBA-Star kommt nach Weimar

Der Weimarer Basketball dürfte in den kommenden Wochen Kopf stehen. Der Grund: im Rahmen des “NBA Back to the Roots Program”, welches vom neuen Commissioner Adam Silver bereits kurz nach seinem Antritt am 1. Februar 2014 angeregt wurde, verbringen ehemalige NBA und College Stars einige Wochen in kleineren Vereinen in der ganzen Welt. Gestern wurde bekannt, dass sich ausgerechnet die SG HSV KSSV Weimar als einer von nur 30 Vereinen und einziger ostdeutscher Bewerber gegen europaweit 4500 Konkurrenten im Losverfahren durchsetzte.

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Adam Silver bei der Pressekonferenz am Dienstagmorgen 5 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) in New York (Quelle: Foxsports)

Im Rahmen dieses Programmes wird nun von Mitte April der ehemalige serbische NBA Center Vlade Divac für fünf Wochen nach Weimar kommen, ausgewählte Herren- und Damentrainings leiten sowie die Jugend- und Vereinsarbeit fördern. Der 2,16 große Hüne soll dabei seine Erfahrungen teilen und vor allem junge Spielerinnen und Spieler motivieren.

“Wir haben uns eigentlich nur aus einer Laune Anfang November heraus beworben, weil wir die Vorstellung lustig fanden, einen Ex-NBA-Star mal in Weimar zu haben. Niemand hat damit gerechnet, dass eine verhältnismäßig kleine Stadt wie Weimar den “Jackpot” ziehen würde. Als wir den Anruf in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bekamen, waren wir schon ein bisschen geschockt. Und dass jetzt Vlade Divac kommt, ist natürlich ein absoluter Hammer”, meinte Spielertrainer Martin Mirsch heute morgen.

Vlade Divac zu aktiven Zeiten im Trikots der Sacramento Kings (Quelle NBA Entertainment)
Vlade Divac zu aktiven Zeiten im Trikots der Sacramento Kings (Quelle NBA Entertainment)

Im Rahmen von “Back to the Roots” wird Divac neben Weimar auch Wasquehal Flash Basket in Frankreich sowie zwei Vereine in seiner serbischen Heimat betreuen. Andere NBA Größen sind weltweit in ihren Heimatländern oder -regionen im Einsatz, unter anderem sind in Europa Mickael Pietrus (Frankreich), Andris Biedrins (Lettland) und Peja Stojakovic (Serbien) aktiv.

“Wir müssen uns jetzt erstmal zusammensetzen und einen Zeitplan erstellen. Vordergründig geht es ja darum, das Training aufzulockern und von Vlades großen Erfahrungsschatz so viel wie möglich mitzunehmen. Wir freuen uns, dass die Aktion auch ausgerechnet im Sommer stattfindet, wo die Trainingsbeteiligung relativ mau ist. Ich vermute mal, dass das dieses Jahr anders sein wird”, verrät Philip Thomisch, Trainer der Bezirksligaherren, augenzwinkernd.

Wo Divac in der Zeit wohnen wird ist noch fraglich, allerdings dürfte die NBA Weimar finanziell unter die Arme greifen. Im Gegenzug kündigte der Verein an, auch andere Mannschaften aus der Region an der tollen Erfahrung teilhaben zu lassen. “Mannschaften, die sich unserem Training anschließen möchten, sei dies natürlich nicht verwehrt. Uns ist klar, dass wir so vielen Spielerinnen und Spielern diese Möglichkeit bieten sollten. Vereine, Trainer und Spieler mit Interesse können sich in den nächsten Tagen an uns wenden und wir versuchen, alle in den Hallenzeiten unter zu bringen”, meinte Burkhart Wolf und fügte hinzu: “Unsere Oberligadamen und -herren sind in der vergangenen Saison jeweils Tabellenzweiter geworden. Ich glaube, dass wir mit so einer Saisonvorbereitung in der nächsten Spielzeit voll angreifen können.”

Wann das erste Training unter der prominenten Leitung stattfindet, war heute noch nicht klar, allerdings werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Information: Nachwuchs-Training in den Osterferien

Für alle Nachwuchs-Basketballerinnen und Basketballer der SG HSV-KSSV Weimar sind in den kommenden Ferien folgende Trainingseinheiten geplant:

Montag (30.03.): 16:30 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt)

Donnerstag (02.04.): 16:30 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt)

Donnerstag (09.04.): 16:30 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt)

Am Ostermontag (06.04.) findet wegen des Feiertags natürlich kein Training statt. Alle Jugendspielerinnen und -spieler der Teams U14, U16 sowie U19 sind aufgerufen, die Trainings wahrzunehmen, wenn nicht gerade eine Urlaubsfahrt ansteht. Geplant ist Stationstraining für das bis zu vier Coaches pro Einheit bereit stehen werden. Dies funktioniert allerdings nur ab einer gewissen Teilnehmerzahl. /pt

 

LIVE-TICKER: Weimarer Damen bei den Ladybaskets I

21. März 2015

8.30 Uhr: Treffpunkt in Weimar, Humboldtstraße

9.06 Uhr: Ankunft an der Lobeda/West-Halle, Jena

9.22 Uhr: Noch ein bisschen verschlafen geht es an das Aufwärmen.

9.43 Uhr: Trainer Artom Haaf erklärt seinen 8 Spielerinnen die Taktik für heute. Die Betonung liegt auf der intensiven Defensive und einem schnellen Angriffsspiel.

9.55 Uhr: Die Aufregung steigt, die Motivation auch: Ein Sieg würde den zweiten Platz der Liga endlich sichern.

9.59 Uhr: Die Schiedsrichter fordern zum Anpfiff auf. Das Team sammelt sich an der Bank, letzte Ansagen, im Kreis ertönt es: One-Two-Three-TEAM! Die Starting Five begibt sich auf das Spielfeld, noch kurz Abklatschen mit Schiedsrichtern und Gegnern – los geht‘s!

10.00 Uhr: JUMP!

1. Minute: Nach verlorenem Jump postiert sich Weimar erstmal in der Defensive. Jena analysiert zunächst und versucht, die Verteidigung auszuspielen.

Allerdings ist es Stefanie Dittrich, die den ersten Korb des Spiels erfolgreich für Weimar verwandelt.

2. Minute: Antwort auf der Gegenseite, aber Steffi kann erneut unter dem Korb punkten.

Zunächst ausgeglichen nimmt das Spiel seinen Lauf. Eine träge Defensive der Weimarer lässt die Ladybaskets viele einfache Punkte machen. Die eigenen Korbversuche lassen oftmals zu wünschen übrig. Jena erspielt sich einen Vorsprung von 5 Punkten.

9. Minute: Ein erfolgreicher Dreier von Aufbauspielerin Tanja Agatz lässt alle aufatmen und verringert den Vorsprung. Trotzdem hängen die Weimarerinnen hinterher und verlieren das erste Viertel mit 14:18.

Im zweiten Viertel sieht es nicht viel anders aus. Das von Coach Haaf geforderte schnelle Spiel wird nicht umgesetzt. Stattdessen sind es die Jenaerinnen, die durch Fast Breaks einige Punkte verbuchen können.

Schockmoment: Spielerin Jana Bleckmann verletzt sich am Knie und muss vom Spielfeld getragen werden.

Es ist schwierig, die Konzentration wieder zu finden und der Respekt vor einem körperlichen Spiel steigt.

Halbzeit: Mit 24:30 Punkten im Rückstand geht Weimar in die Pause. Haaf apelliert an den Kampfgeist seiner Spielerinnen. Alle sollen aufwachen und intensiver spielen. Zu viele Ballverluste durch unkonzentrierte Pässe, es fehlt der Wille zum Ballgewinn durch gute Verteidigung und Rebounds. Von einem überlegenem und sicherem Spiel fehlte jede Spur.

Das muss sich in der zweiten Hälfte ändern! Mit neuer Kraft geht es in das dritte Viertel.

Aber statt der benötigten positiven Intensität gibt es hauptsächlich Fouls in der eigenen Zone.

23. Minute: Jena führt durch viele Freiwürfe mit einem Vorsprung von 10 Punkten.

Doch das lässt Weimar sich nicht gefallen und wacht langsam auf.

28. Minute: Es gibt endlich mehr Zug zum Korb. Anna Selzer lässt Jena durch 6 eigene Punkte in diesem Viertel nicht davon ziehen.

31. Minute: Weimar startet mit lediglich 2 Punkten im Rückstand in den letzten Spielabschnitt.

Der Kampfgeist und der Wille zum Sieg sind endlich zu sehen.

33. Minute: Endlich der erste Ausgleich durch einen Freiwurf-Treffer von Laura Bendig.

Die nächsten Minuten bestehen aus einem Hin und Her. Auf beiden Seiten wird mal getroffen, mal nicht.

39. Minute: Jena macht zu leichte Punkte durch Lücken in der Weimarer Defensive – 48:51.

Aber es ist noch nichts verloren!

40. Minute: Ein Freiwurf und ein Treffer von Kristin Rokitta bringt Weimar zum Ausgleich.

Verlängerung?

Damit will sich Weimar nicht begnügen.

Die Anspannung ist bei allen zu spüren.

Das Adrenalin schießt allen in den Kopf.

9 Sekunden vor Schluss: Ballgewinn durch Tanja Agatz..

5 Sekunden vor Schluss: Treffer von Tanja durch einen Lay-Up gegen 3 Jenaerinnen..

Die Zeit stoppt.

Jena hat noch einmal Ballbesitz und könnte durch einen Dreier gewinnen oder eine Verlängerung herbeiführen..

..doch die Zeit reicht nicht, um den Ball in das Vorfeld zu bringen.

WEIMAR GEWINNT!

Alle springen auf das Spielfeld! Erleichterung, Freude und Schock gleichzeitig!

Unter Druck die richtigen Entscheidungen getroffen und am Ende ordentlich gekämpft!

Weimar fährt somit den 11. Sieg der Saison ein und ist durch den Punktabstand in der Tabelle sicher auf dem zweiten Rang – Vizemeister!