Neu in Weimar: Mini-Training

Ab dem morgigen Mittwoch, dem 27.04.2016, gibt es bei der SG HSV-KSSV Weimar ein Jugendtraining, das sich speziell an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren wendet. Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass wir nach der großen Nachfrage in der U14 einen Schritt weiter gehen und erstmals in der Weimarer Vereinsgeschichte eine U12 etablieren. Spielbetrieb ist zunächst nicht angedacht, im Vordergrund steht das Kennenlernen und Vertrautmachen mit dem Basketballsport, viel freies Spiel und erste Technikübungen, um Talente zu fördern und den Übergang in die Mannschaften im Spielbetrieb zu erleichtern.

Das Training findet einmal die Woche, immer mittwochs zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr in der Innenstadtsporthalle in der Gropiusstraße (Eingang über den Schulhof) statt.

Gern kann das Training auch komplementär zu anderen Trainings, Sportarten oder Schul-AGs genutzt werden, denen wir hiermit keine Konkurrenz machen möchten. Wir möchten Kinder für Basketball begeistern und dem zunehmenden Interesse an unserem Sport begegnen.

Wir freuen uns auf Euch, kommt vorbei und sagt es weiter!:)

Weitere Infos unter: https://basketballweimar.wordpress.com/u12minis/

U14 kämpft und verliert

Weimars Jüngste verpassen die Überraschung im Schlussabschnitt
Gegen die Eisenach Tigers mussten sich die Weimarer Talente am Ende mit 49:76 geschlagen geben, wenngleich das Ergebnis nicht das tatsächliche Leistungsverhältnis und auch nicht dem Spielverlauf entsprach. Bis zum Ende des dritten Viertels stand es noch 45:51 – ein Sieg schien noch zum Greifen nah. Allerdings forderten dann die Anstrengungen der ersten 30 Minuten ihren Tribut und gerade der Angriff der Weimarer kam ins Stocken. Als Eisenach dann im Gegenzug den Vorsprung auf 49:62 ausbaute, die Ganzfeld-Mannverteidigung keine Wirkung zeigte und die Kräften schwanden, entschied sich Coach Hagen Schmidt, allen Spielern noch mal Game Time zu verschaffen und Weimar gestattete den Eisenachern noch etwas Ergebniskosmetik.
Dabei hatte es zunächst gut ausgesehen, im ersten Viertel punkteten gerade Kapitän Max Rönicke und der nimmermüde Topscorer Stanley Zierfuß und stellten Eisenach immer wieder vor Probleme. Allerdings gestattete man den Gästen, allen voran dem sehr athletischen und aufgeschossenen Kim Noah Schmidt (44 Punkte) zu einfache Würfe. Zum Ende der ersten 10 Minuten lag man 20:22 hinten. Auch im zweiten Viertel ein ähnliches Bild: Weimar erarbeitete sich mühsam schöne Körbe, auch durch Fastbreaks, Eisenach scorte zu einfach, aber verdient. Gerade die sehr präzisen Pässe im schnellen Give-and-Go führten zu bitteren Korblegern.
In der Halbzeit musste der Coach, der Unterstützung von U16-Trainer Philip Thomisch erhielt (viele der Jungs wechseln nächste Saison zu ihm), die richtigen Worte gefunden haben, denn Weimar verteidigte härter und sehr eng am Mann, ließ nur schwere Pässe zu. Die Folge war das beste Viertel aus Weimarer Sicht: 11:12 und ein Zwischenstand vor dem letzten Spielabschnitt von 45:51. Dann aber lief nur noch wenig zusammen.
Coach Schmidt nach dem Spiel: “Wir haben gesehen, dass wir 3 Viertel lang guten Offensivbasketball spielen können und dass wir, wenn wir uns anstrengen, zu einer sehr sehr ordentlichen Verteidigung in der Lage sind. Jetzt müssen wir diese Leistungen konstant abrufen und auch mehr Tiefe und Qualität in den Kader bringen, um unsere 12er Rotation richtig nutzen zu können. Die nächsten Woche werden wir über Helpside-Verteidigung, Passqualität und enge Mannverteidigung, auch übers ganze Feld sprechen. Dazu werden wir weiter an unseren Fastbreaks feilen, die erst seit kurzem mehr Raum in unserer Spielanlage einnehmen. Alles in allem machen die Mädels und Jungs das aber sehr gut – wir sind auf dem richtigen Weg.”

Für Weimar spielten: Stanley Zierfuß (21), Max Rönicke (12), Jaewoo Kim (4), Jonathan Mönch (4), Vinzent Reiser (4), Samuel Eggert (2), Kai Rinck (2), Lotte Bendig, Toni Hauk, Donghun Kim, Eric Wodtke, Joel Zapf

U16 holt die Vize-Meisterschaft!

Mit einem soliden 67:58-Heimerfolg verabscheideten sich am vergangenen Sonntag Weimars U16-Basketballer aus der Saison 2015/16. Gegen die außer Konkurrenz spielenden Gäste vom 1. SSV Saalfeld riefen die Schützlinge von Trainer Philip Thomisch über weite Strecken eine konzentrierte Leistung ab, welche die Spielzeit schließlich mit einem sehr guten Platz zwei krönen konnte.

Zu Beginn erwischten die Kulturstädter einen guten Start in der SH Innenstadt. Mit der Zonenpresse hatten die Gäste zu Beginn einige Probleme – einige Fehlpässe und ein früher 8:0-Lauf zwangen Saalfelds Coach Tobias Stark früh zu seiner ersten Auszeit. Waren es zu Beginn noch freie Korbleger, die sich die Gastegeber durch harte Defense erspielten, so fielen diese in der Folge aber nicht mehr so zuverlässig. Jedoch riss dann Center Heiner Häselbarth das Spiel wortwörtlich an sich. Er markierte 18 der 22 Zähler Weimars im ersten Spielabschnitt.

Über die weiteren Spielabschnitte blieb Häselbarth definitiv auch Saalfelds größtes Problem, wobei einige gelungene Pick-and-Roll-Kombinationen auch Aufbauspieler Thaddäus Meier, Flügel Lorenz Ruhl sowie Youngster Antonio Delle in Szene setzten. Auf Seiten Saalfelds war es vor allem Leonard Neubauer, der als starker Linkshänder für Punkte am Brett sorgte. Für Weimar wiederum sorgte Aufbauspieler Moritz Becker vor der Pause noch durch einige gelungene Einzelaktionen für Punkte. Durch ein Foul beim Dreier sowie einem starken Zug zum Korb in letzter Sekunde beförderte sich Becker selbst an die Freiwurflinie – und traf. Zur Pause führten die Klassikstädter somit solide mit 41:25 und gaben den Saalfeldern einiges an Hausaufgaben mit in die Kabine.

Diese machten die Jungs von Trainer Tobias Stark dann schließlich im dritten Viertel, welches fast ausgeglichen verlief, aber von vielen Fehlern und Ballverlusten auf Seiten Weimars geprägt war. Im letzten Spielabschnitt gelang es schließlich, die Führung einigermaßen zu verwalten, auch wenn Saalfeld nun besser punktete. Ein wenig mehr Spielzeit ernteten die jüngeren Akteure wie Kani Cakar und Antonio Delle in der Neun-Spieler-Rotation. Top-Scorer Heiner Häselbarth meinte: “Wir haben das insgesamt ganz gut gemacht, aber im dritten Viertel schon ein bisschen geschlafen. Das Spiel gegen Science City Jena in der letzten Woche hat uns aber ganz gut auf Saalfeld vorbereitet, sodass wir über weite Strecken alles im Griff hatten.” Erwähnen muss man jedoch sicher, dass Saalfeld mit sieben Akteuren nicht ganz der volle Kader zur Verfügung stand, die kämpferische Leistung dafür aber sehr vorbildlich war. Beide Seiten freuten sich eltztendlich über ein gutes und faires Spiel.

Somit beendet die U16 der SG HSV-KSSV Weimar die Spielzeit auf einem unerwarteten zweiten Tabellenplatz. Coach Philip Thomisch: “Die Saison hat gezeit, dass in unserem Verein wieder etwas heranwächst. Wir haben gerade einmal drei Spiele verloren in dieser Spielzeit, was für eine Mannschaft mit kleinem Kader und ohne Sportgymnasiasten ein wunderbares Ergebnis ist. Ich bin sehr stolz auf die Jungs und das, was wir in den letzten Jahren hier geschaffen haben. Wir werden das gemeinsam ruhig einmal feiern. Dann geht es jedoch gleich in die neuen Herausforderungen.” Dies bedeutet, dass ein Großteil des Kaders in die U19 aufrücken wird und in der U16 ein kleiner Rebuild ansteht. “Wir freuen uns jedenfalls auf den nächsten guten Jahrgang, der über den Sommer und die nächste Spielzeit wachsen wird”, so der Coach.

U14 schlägt Mühlhausen

Acht Spieler holen 109:26-Auswärtssieg
Im Rahmen der Platzierungsrunde der U14-Landesliga haben die Nachwuchsbasketballer aus Weimar in Mühlhausen eine Kantersieg eingefahren. Angeführt von Topscorer Stanley Zierfuß (42 Punkte, 4/8 FW) holten die Jungs vom neuen Trainer Hagen Schmidt, der Jakob Harlan im Amt folgte, einen Start-Ziel-Sieg und dies völlig verdient. Beim Hinrundenschlusslicht gab es schon früh keinen Zweifel, wer die 2 Punkte für die Tabelle holen würde. Auch das Aufbau-Flügel-Trio Jonathan Mönch (13), Vinzent Reiser (12) und Max Rönicke (32) war der Schlüssel zum Sieg: mit hohem Tempo, sicheren Dribblings und vielen Steals überzeugten sie und ließen den Mühlhäusern kaum Chancen.

Neu im Weimarer Spiel waren die vielen langen Pässe übers Feld und die konsequenten Attacken per Fastbreak: gerade Rönicke fing immer wieder schwache Pässe des Gegners ab und vollstreckte dann “from-Coast-to-Coast” oder nach schönem Doppelpass. Neben Zierfuß griffen auch Samuel Eggert (6) und Vincent Grau (2) viele Rebounds ab.

Mühlhausen hatte vor allem in der Athletik Probleme, die fünf Mädels im Kader manchmal beim Tempo das Nachsehen. Nichtsdestotrotz hielten sie phasenweise gut dagegen und hätten auch noch mehr Punkte erzielen können, Weimar unterband jedoch viele Anspiele auf aussichtsreiche Positionen und der Ref musste leider viele 3-Sekunden-Verstöße abpfeifen.

“Wir hatten uns vorgenommen, nicht übermäßig physisch zu spielen. Wir hatten klar die längeren Center, nur über Masse und Größenvorteile zu scoren wären unsportlich gewesen. Andere Teams haben in Mühlhausen über 200 Punkte gemacht, darauf haben wir bewusst verzichtet und wollten, dass trotz aller Unterschiede beide Mannschaften Spaß haben können. Unser Fokus lag auf dem konsequenten Beschützen unserer eigenen Zone, den langen Pässen und Fastbreaks sowie dem uneigennützigen Passspiel. Das alles haben die Jungs gut umgesetzt, wir wollen unser eigenes Spiel erweitern und uns in den kommenden Spielen für die ein oder andere Hinspielniederlage revanchieren.”, meinte der Trainer nach dem Spiel.

Am kommenden Sonntag, dem 17.04.2016 wird es um 16 Uhr wieder spannend, dann empfängt Weimars jüngstes Team zu Hause die Tigers aus Eisenach. Wir freuen uns auf viele Zuschauer:)

Für Weimar spielten:
Eggert (6), Grau (2), Hauk, Kim (2), Mönch (13), Reiser (12), Rönicke (32), Zierfuß (42)

Riesenüberraschung in Weimar

Goethestädter sollen ab nächste Saison ein Team in der Pro B stellen
Richtig fassen kann es noch niemand, allerdings könnten die wildesten Träume der Weimarer Basketballenthusiasten schon bald realer Drittligaalltag werden: wie am Donnerstagabend DBB und DJL bekanntgaben, tritt ab der Saison 2016/2017 ein neuer Verteilungsschlüssel in Kraft, der für mehr Ausgeglichenheit in den ersten drei deutschen Ligen sorgen soll. Demnach wird neben den sportlichen und organisatorischen Voraussetzungen die Herkunft der Vereine berücksichtigt, wonach Thüringen einen weiteren Platz zugesprochen bekommt.prob
“Wenn wir das Konzept richtig verstanden haben, werden zu Beginn der neuen Saison gemessen an Bevölkerungszahl, Vereinsdichte und Spielerstärke Startplätze in der Pro B vergeben. Da Gotha und Jena bereits in der Pro A sehr erfolgreich sind und Erfurt als Gothaer “Farm Team” unbedingt in der Regionalliga bleiben will, sind wir der nächste Kandidat.”, sagte Jugendkoordinator Philip Thomisch gestern.
Ob eines der bereits exisitierenden Pro B Teams allerdings wie in der NBA mitsamt Kader und Personal in die Kulturhauptstadt umziehen wird oder ob die Weimarer selbst eine Franchise auf die Beine stellen müssen, ist noch unklar.
“Wir mussten einige Abgänge kompensieren, allerdings wird diese Neuigkeit auch viele Spieler anziehen. Wir stehen vor dem Rebuild, unter unseren jetzigen Herren und Jugendspielern sind nur wenige mit Pro B-Erfahrung” meinte Spielertrainer Martin Mirsch, der in den kommenden Wochen eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen muss. “Wir nehmen ab sofort Bewerbungen an.”
Gute Neuigkeiten in Sachen Spielstätte gibt es aber schon: da die Halle für den Pro B-Spielbetrieb mindestens 500 Zuschauern Platz bieten muss und die Asbach-Halle deshalb ausscheidet, ist die Weimarhalle im Stadtzentrum im Gespräch, die Verantwortlichen bei der Stadt sind bereits kontaktiert.maxresdefault
Außerdem haben die Verantwortlichen beim HSV auch schon erste Telefonate mit möglichen Trainerkandidaten geführt. Eine mündliche Zusage liegt bereits vor – von niemandem geringeren als Ex-Nationalspieler Patrick Femerling. “Patrick wäre bereit, neben dem Pro B Team auch unsere Damen zu übernehmen. Das ist mir persönlich sehr wichtig.”, sagte der scheidende Damentrainer Artom Haaf.
Doch bevor Fragen wie Personalia endgültig geklärt werden, stehen noch weitere organisatorische Herausforderungen an. Und es deutet sich schon die nächste Sensation an: Sollte sowohl Gotha als auch Jena in den diesjährigen Playoffs der Pro A der Aufstieg in die Basketballbundesliga gelingen, droht Weimar übernächste Saison der Zwangsaufstieg!

Landesligaherren beenden Saison als 5.

Bittere Auswärtsniederlage in Arnstadt und Saisonabschluss
Mit 57:82 musste man sich im letzten Saisonspiel geschlagen geben, wobei das Spiel in einem katastrophalen 1. Viertel verloren wurde: 6:30 standen nach den ersten 10 Minuten auf der Anzeigetafel. Viele dumme Turnover in der Spieleröffnung und beim Passen im Perimeter führten zu einfachen Fast Breaks der Gastgeber. Dazu kam die mangelnde Rebounddominanz sowie die etwas ruppigere Spielweise, an die sich die Weimarer erst gewöhnen mussten.
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Unglücklicher Start – Glückliches Ende

Spielbericht zum Spiel der Damen gegen BC Erfurt II am 6. März

Der Anfang gestaltete sich schwer. Verschlafene Angriffe und leichtsinnig vergebene Fast Breaks legte Weimar zunächst auf das Parkett. In der Defensive wurden zu viele einfache Punkte zugelassen und einige Offensiv-Rebounds der Erfurterinnen brachten zweite Chancen für die Gäste. Somit war beispielsweise ein 8:0-Lauf der Gäste ausschlaggebend für den Rückstand am Ende des ersten Viertels (9:15).
Diesem Rückstand lief Weimar auch im zweiten Abschnitt hinterher, konnte diesen trotz einer ähnlichen Spielentwicklung allerdings knapp für sich entscheiden.
Immer wieder machte die Größenüberlegenheit der Erfurterinnen unter beiden Körben Probleme.
Zur Halbzeitpause weckte Coach Haaf seine Mädels auf: “Zieht euer eigenes schnelles Spiel durch und lasst euch nicht so stark beeinflussen. Belohnt euch in der Offensive, nutzt unseren Heimvorteil aus und macht endlich die einfachen Punkte.”
Die Worte schienen Wirkung zu zeigen: In der zweiten Hälfte des Spiels wurde Weimar mutiger und auch die Trefferquote schien sich zu bessern.
Das Spiel war weiterhin knapp und keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorsprung erspielen. Somit kam es dann am Ende des vierten Abschnitts zu einem Gleichstand und es ging in die Verlängerung.
Auch die zusätzlichen fünf Minuten gestalteten sich ähnlich. Doch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Aufbauspielerin Toni Warnstedt in der letzten Minute brachten die Entscheidung zum 47:45 und bedeuteten schließlich den Sieg für Weimar.

Haaf nach dem Spiel: “Es war viel Arbeit und ein recht schwerfälliges Spiel. Am Ende hatten wir dann das letzte bisschen Glück. Insgesamt war die Trefferquote aber nicht gut. Wenn die Mädels ihre Chancen von vornherein verwandelt hätten, wäre das Spiel vielleicht deutlicher ausgefallen. Aber wie auch schon im Hinspiel hatten wir Probleme mit dem Spiel der Erfurterinnen.”

Der Sieg lässt nun noch einen letzten Hoffnungsschimmer aufleuchten, den Titel als Vizemeister der Oberliga zu verteidigen. Mit einem Sieg am letzten Spieltag und einem Patzer von Science City Jena wäre dies möglich. Doch dass diese sich den 2. Platz nehmen lassen, erscheint unwahrscheinlich.

VIELEN DANK AN UNSERER ZUSCHAUER, DIE UNS NICHT NUR IN DIESEM LETZTEN HEIMSPIEL, SONDERN AUCH WÄHREND DER GESAMTEN SAISON DEN RÜCKEN GESTÄRKT HABEN!!

Ergebnis: 47:45 n.V. (9:15 / 22:26 / 31:33 / 41:41)

Dreßler: 15
Warnstedt: 11
Schley: 7
Rokitta: 6
Müller: 4
Dittrich: 4
Bendig
Kohlhoff