Nachwuchs: Trainingszeiten in den Ferien

Die aktuellen Schulferien gehen vom 02. bis 06. Februar. In dieser Zeit wird zu den gewohnten Zeiten Ferientraining angeboten. Hier alle Termine im Überblick:

U14: Mo. (02.02.) und Do. (05.02.): 17:00 – 18:30 Uhr (SH Innenstadt/Parkschule)

U16: Mo. (02.02.) und Do. (05.02.): 17:00 – 18:30 Uhr (SH Innenstadt/Parkschule)

U19: Mo. (02.02.) und Do. (05.02.): 18:30 – 20:00 Uhr (SH Innenstadt/Parkschule)

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Solider Sieg sichert Anschluss nach oben

An diesem Tag alles unter Kontrolle: Weimars Zonenverteidigung.
An diesem Tag alles unter Kontrolle: Weimars Zonenverteidigung. Foto: Heinicke

Am vergangenen Samstag trafen die Weimarer Bezirksligisten im Rückspiel auf die Mannschaft des Eichsfelder BC. Auch wenn die enttäuschende Niederlage in Erfurt einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hatte, starteten die Weimarer als Favorit in die Partie und konnten einen soliden Sieg herausspielen. Der Endstand von 69:37 war wichtig, vor allem um neues Selbstvertrauen aufzubauen.

Weimar startete mit der üblichen Zonenverteidigung in ein gutes erstes Viertel. Jedoch wurden sie oft mit langen

Beim Kampf um die Bretter diesmal nicht zu kontrollieren: Power Forward Endre Aladar Papp.
Beim Kampf um die Bretter diesmal nicht zu kontrollieren: Power Forward Endre Aladar Papp. Foto: Heinicke

Pässen überspielt und so konnte sich die Gäste auch einfache Punkte sichern. Ein Problem, welches auch später nicht zu 100 Prozent unterbunden werden konnte. Dennoch dominierte die SG HSV-Victoria von Beginn an das Spiel, auch wenn die Offensive eher wechselhaft punktete. „Wir hätten unsere Fastbreaks noch hochprozentiger abschließen müssen. Da fehlte uns noch etwas und wir haben zu viel liegen lassen“, so beschrieb der schnelle Flügelspieler Roman Kleindienst das noch ungenutzte Potenzial. Abgesehen von der Fastbreakverteidigung spielte Weimar dennoch diszipliniert unter dem eigenen Korb und konnte das erste Viertel mit einem kleinen Punktevorsprung beenden.

Während des zweiten Viertels fanden die Weimarer deutlich besser in das Spiel und traten organisierter auf. Somit konnte bis zur Halbzeit ein Vorsprung von 15 Punkten erreicht werden. Lediglich der Heiligenstädter Andrè Posnien strahlte mit seiner Treffsicherheit von jenseits der Drei-Punkte-Linie Gefahr aus und Gäste-Flügelspieler Marco Senge gelang es weiterhin durch seine Schnelligkeit einige einfache Punkte zu erzielen.

In den Vierteln zwei, drei und vier gelang es den weit gereisten Eichsfeldern dann aber nicht jeweils mehr als zehn Punkte zu erzielen, während Weimar seinen Vorsprung bedächtig auf 32 Zähler zur Schlussirene ausbauen konnte. Besonders auffällig war diesmal die starke Unterstützung von der Bank. Lennart Sieweke, der mit einem Sprung in den Kampfrichtertisch den Ballbesitz für das eigene Team sicherte und auch sonst beachtlichen Kampfgeist bewies, hielt die Intensität des Spiels auf hohem Niveau. Auch Forward Ting-Yi Yang und Innenspieler Endre Aladar Papp konnten sich beweisen und durch dominantes Auftreten unter dem gegnerischen Korb den Sieg vollenden.

Die Kulturstädter spielten die Partie zwar solide zu Ende, jedoch war noch Luft nach oben zu erkennen. „Mit etwas mehr Ruhe in der Offense wäre noch ein höherer Sieg möglich gewesen. Wir haben ausreichend gepunktet aber nicht immer so, wie es taktisch hätte sein sollen“, gab Top-Scorer Goran Kosutic zu verstehen. Der Freude über den ersten Sieg im Jahr 2015 tat dies keinen Abriss: “ Für mich ist ein Sieg ein Sieg“, freute sich Weimars Leonard Suttner, „wir haben kämpferisch und eben vor allem in der Defense dominiert. Wenn man mit über 30 Punkten gewinnt, kann man sich freuen. Die Fehleranalyse machen wir im Training.“ Ein konzentrierteres und konstanteres Auftreten könnte gegen die kommenden Gegner damit zum Erfolgsrezept werden.

Stimme Spielertrainer (Philip Thomisch, SG HSV-KSSV Weimar): „Es war ein ganz wichtiger Sieg mit Blick auf die Tabelle. Ich freue mich darüber, wie stark vor allem Endre gereboundet hat und mit Timmy für Wirbel unter den Brettern gesorgt hat. Kritisch müssen wir das eigene Entscheidungsverhalten sehen: Entweder müssen wir Lücken besser erkennen und attackieren oder disziplinierter die Systeme umsetzen. Wenn wir das hinbekommen, ist noch viel mehr drin.“

Statistik Weimar: Kosutic 16 (2/3 FW), Thomisch 10, Papp 10, Yang 8 (2/2 FW), Agic 8, Kleindienst 6 (2/3 FW), Suttner 4 (2/2 FW), Augustin 3 (1 Dreier), Sieweke 3 (1 Dreier), Gebauer 1, Hidalgo, Kampmann.

Packendes Spitzenspiel

Weimar holt neunten Sieg im neunten Spiel

Die Oberliga-Herren haben am vergangenen Freitag (23.01.2015) in der Asbach-Arena im Spitzenspiel gegen den USV Jena 2 einen starken Kampf geliefert und den Tabellendritten verdient mit 73:64 geschlagen. Damit hält die erste Mannschaft den direkten Verfolger weiter auf Distanz und fiebert nun den beiden noch ausstehenden Vergleichen mit dem USV Jena 1 entgegen.

BA1_5194Weimar startete offensiv stark und defensiv solide in die Partie, erarbeitete sich im ersten Viertel einen gute 25:14-Vorsprung dank eines gut aufgelegten Norman Hallermann und großer Laufbereitschaft. Die wendigen Jenaer starteten jedoch immer kleinere Runs und blieben in Reichweite, wenngleich Weimar nach der 6. Minute die Führung nie wieder hergab.

Die Weimarer mussten in der Partie gleich auf zwei Stammkräfte verzichten, Max Örtl ist bis zum Ende der Saison im Ausland, außerdem fehlte Starting Center Volker Schmidt verletzungsbedingt, welcher sein erstes Spiel nach drei Jahren verpasste. Dass so die Verantwortung im ruhigen Spielaufbau und bei den so wichtigen Rebounds dieses Mal auf mehreren Schultern verteilt werden musste, war allen Spielern klar. Das Fehlen der beiden Starting Five – Spieler glichen die 11 Weimarer aber sehr gut aus und spielten über weite Strecken konstant.

Nachdem die Jenaer auch dank ihrer Athletik wieder herangekommen waren, starteten die Hausherren einen 17:0-Run zum Ende des zweiten Viertels, den Hagen Schmidt mit seinem Buzzer Beater zum 48:29 krönen konnte.

Weimar startete etwas müde in die zweite Halbzeit, das Offensiv-Feuerwerk der ersten beiden Viertel hatte Kraft gekostet und so wurden den Jenaern leichte Punkte geschenkt. Allerdings fingen sich die Kulturstädter wieder, auch dank starker Drives von Topscorer Martin Mirsch und Florian Thiersch, dem man den Siegeswillen gegen seinen alten Verein deutlich anmerkte. Jena spielte jedoch etwas frischer und kam zum Ende des dritten Viertels auf 60:53 heran.

Nach eindringlicher Ermahnung in der Pause und angepeitscht von ca. 100 Fans starteten die Weimarer (übrigens erstmals in ihren schicken neuen Trikots vor heimischer Kulisse) wieder ambitioniert in den letzten Spielabschnitt. Hier stellte Edeljoker Tim Heinschild seine Defensivqualitäten unter Beweis und nahm mit großem Einsatz Jenas Topscorer aus dem Spiel. Weimar entschied routiniert auch das vierte Viertel für sich und sicherte sich so den verdienten Sieg.

Stimmen zum Spiel:

„Wenn die Jungs jetzt noch etwas konsequenter ihre Missmatches nutzen, die Fast Breaks konsequent zu Ende spielen und ihre starke Verteidigung über die vollen 40 Minuten aufrecht erhalten können, sehe ich keinen Grund, warum sie die Spiele gegen den Titelverteidiger nicht für sich entscheiden könnten. – Bernd, Asbach Dome Facility Manager und langjähriger Weggefährte

Statistik: 3 Dreier, 18/26 Freiwürfe
Für Weimar spielten (*Starting Five):
Mirsch* 23 (2 Dreier), Hallermann* 16 (8/10 Freiwürfe), Thiersch* 11, Haaf* 7, Jacob 6, Richter* 4, Schmidt 4, Harlan 2, Heinschild, Kißauer, Zedler

Vorschau: Jeden Abend Basketball

Den Basketballerinnen und Basketballern unserer Spielgemeinschaft steht ein langes Wochenende bevor. Für alle Unterstützer und Zuschauer heißt es: Von Freitag bis hinein in die kommende Woche, warten ganze drei Abendspiele darauf vor Ort angesehen zu werden. Alle Duelle sind dabei durchaus richtungsweisend. Auf Achse müssen hingegen nur die Nachwuchs-Baller der U16 und U19.

Freitagabend – 20.15 Uhr – Asbach-Sporthalle (⇒ mehr Infos)
Oberliga Herren: Weimar (8-0) vs. USV Jena II (6-2)
Im Spitzenspiel des neunten Spieltages heißt es: Zweiter gegen Dritter in der Asbachhalle. Dass die Gäste des USV II dabei gleich zwei Ziele verfolgen, dürfte klar sein: Zum einen möchte die Jenaer Reserve den Anschluss an eben unser Weimar in der Tabelle halten, zum anderen ganz sicher der ersten USV-Mannschaft helfen, die genau wie die SG HSV-Vicoria mit 8 Siegen ganz oben steht. Zur Freitagabends-Prime-Time sollen die Punkte aber natürlich in Weimar bleiben ;-).

Samstagabend – 19.00 Uhr – Sporthalle Innenstadt/Parkschule (⇒ mehr Infos)
Bezirksliga Herren: Weimar (5-3) vs. Eichsfelder BC (1-7)
Nach dem verpatzten Auftakt in das Spieljahr 2015 möchte das Bezirksligateam sicher Wiedergutmachung betreiben. Gegen weitgereiste Gäste aus dem Eichsfeld soll der Anschluss nach oben wieder hergestellt werden. Dennoch sind auch die Gäste keinesfalls zu unterschätzen. Durch den eigenen Schnellangriff und eine Zonenpresse kämpften sich diese im Hinspiel aus großem Rückstand zumindest wieder heran. Damals trug Weimar den Sieg davon. Mit der Unterstützung der Zuschauer sollte es am Sonnabend auch möglich sein.

Montagabend – 19:30 Uhr – Sporthalle Innenstadt/Parkschule
Oberliga Damen: Weimar (5-2) vs. BiG Gotha (1-6)
Das Nachholspiel der beiden Kontrahenten war zum ursprünglichen Termin abgesagt worden, da Gotha zu wenig Spielerinnen zu Verfügung hatte. Nun soll es an einem Montagabend klappen: Der sechste Sieg der KSSV-Mädels sollte schon das Ziel sein in eigener Halle. Damit würde sich die Chance, in Zukunft noch auf Rang zwei zu rücken, durchaus erhöhen. Und womit lässt sich die Woche besser beginnen als mit einem Spiel nach Feierabend?

On the road: Weimarer Nachwuchs (beide am Samstag)
U16: 10.00 Uhr – 1. BV Gera 66 vs. Weimar (Sporthalle IGS Birkenstr.)
U19: 14.00 Uhr – 1. SSV Saalfeld vs. Weimar (Dreifelderhalle „Grüne Mitte“)

Ein Härtetest zur Belohnung

Am kommenden Sonnabend (16.01.) fährt die Weimarer U16 zu einem ganz besonderen Auswärtstermin in die Sporthalle des Jenaer GutsMuths-Gymnasiums: Bei der überregionalen Qualifikation des Thüringer Basketballverbandes tritt die junge Mannschaft in einem Dreier-Turnier gegen BiG Gotha und Science City Jena an.

Die Weimarer U16 misst sich am Sonnabend bei der überegionalen Qualifikation des TBV.
Die Weimarer U16 misst sich am Sonnabend bei der überegionalen Qualifikation des TBV.

Ziel der Weimarer ist aber nicht in erster Linie der Turniersieg, wie Trainer Philip Thomisch erklärt: „Wer das letzte Heimspiel gesehen hat, der weiß, dass die Jungs es sich verdient haben einmal in so einem Turnier anzutreten. Im Vordergrund steht für uns das Sammeln von wertvollen Erfahrungen. Was in unseren erfolgreichen Ligaspielen gut geklappt hat, soll nun unter höchstem Druck getestet werden. Der Entwicklung unserer Spieler wird das in jedem erdenklichen Fall zu Gute kommen.“

Und auch Co-Trainer Jakob Harlan hat die Truppe in der vergangenen Trainingswoche eingehend auf die Aufgabe eingestellt: „So eine Standortbestimmung wird uns sicher gut tun. Ich glaube nicht, dass irgendein Gegner von uns unterschätzt werden wird. Deshalb sollte die Konzentration vor allem auf das eigene Spiel gerichtet sein.“

Die SG HSV-KSSV Weimar kann sich zudem über eine Reihe unterstützender Eltern freuen, die die Jungen vor Ort unterstützen und natürlich auch fahren werden. Wann kann man also die Daumen drücken?

Spiel 1: 10:00 Uhr Weimar vs. Science City Jena
Spiel 2: 12:30 Uhr Weimar vs. BiG Gotha

Viel Glück und Erfolg, Jungs!

Fehlendes Wurfglück besiegelt knappe Niederlage

Eigentlich hatten die Vorzeichen gut gestanden. Eigentlich. Das Bezirksligateam der SG HSV-KSSV Weimar war am späten Sonntagnachmittag mit 12 Spielern und einigen Ambitionen nach Erfurt gereist. Dort wartete mit Motor Gispersleben ein Rivale, der zur Zeit in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist. Weimar hatte also die Favoritenrolle, doch es kam alles ganz anders: Mit 50:56 mussten die Mannen um Spielertrainer Philip Thomisch letztendlich mit gesenkten Köpfen die Heimreise antreten. Auch die stillsten Träume von den Spitzenplätzen in der Weststaffel dürften damit erst einmal ganz weit nach hinten rücken.

In Sachen kämpferischer Leistung vorbildlich: Weimars Forward Leonard Suttner.
In Sachen kämpferischer Leistung vorbildlich: Weimars Forward Leonard Suttner. Foto:Heinicke

Zunächst sicherten sich die Weimarer den besseren Start in der Erfurter Sporthalle Muldenweg. Mit einem 8:0-Lauf brachten sich die Gäste in eine wahrlich gute Ausgangsposition. Sowohl die Guards als auch die Innenspieler der SG HSV-KSSV sorgten für leichte Punkte.

Das sollte sich jedoch ändern. Nachdem das erste Viertel mit 20:14 in der Hand der Weimarer Basketballer blieb, drehten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt ausichtsreich auf. Und ein spielentscheidendes Problem zeigte sich aus Sicht der SG HSV-Victoria schon dann: Gispersleben traf seine Würfe von außen – Weimar nicht. „Nennen wir es Wurfglück“, so Spielertrainer Philip Thomisch, „aber so etwas kommt im Basketball selbst in den höchsten Ligen vor. Man kann nicht viel tun, wenn man sich gute Würfe herausspielt und sie dann nicht trifft.“

Was sein Team aber durchaus hätte vermeiden können waren eine Reihe an Ballverlusten im zweiten und dritten Viertel. Nicht zuletzt diese führten dazu, dass die Erfurter den 26:24-Halbzeitstand zum Ende des dritten Viertels ausgleichen konnten (38:38). In der näheren Vergangenheit hatte sich Weimars Bezirksligateam immer wieder in knappen Spielen bewährt und diese für sich entschieden – diesmal kam es jedoch anders. „Ich weiß nicht, warum wir manche Entscheidungen auf dem Feld so getroffen haben“, meinte Power Forward Goran Kosutic zerknirscht, „in den Auszeiten haben wir vieles anders besprochen.“ So fanden die Gäste weder in den eigenen Schnellangriff, noch lief der Ball ausreichend gut um Gispersleben vor Probleme zu stellen. Einizig und allein der aufopferungsvolle Kampf in der Defense blieb den Spielern der SG HSV-KSSV. Hier tat sich Leonard Suttner als kämpferischster Spieler besonders hervor.

Was jedoch dann in den entscheidenden Minuten des vierten Viertels passierte, wird wohl noch einige Tage für Frust und Ratlosigkeit auf Seiten der Basketballer um Spielertrainer Philip Thomisch sorgen: Einem Drei-Punkte-Rückstand hinterherlaufend stoppten mehrere Weimarer Gisperslebens Christian Macheleid beim Wurf. Ein Pfiff des Unparteiischen ertönte. Dieser versetzte die Bank der Gäste derart in Rage, dass der Schiedsrichter folgerichtig ein technisches Foul gab. Die Folge: drei Freiwürfe für Gispersleben. Zwar saß nur einer davon, der Punkt aber genügte um Weimar zum Stop-the-clock-Spiel zu verdammen. Allerdings verpuffte die anschließende Ganzfeldpresse schließlich im Jubel der Gisperslebener.

Stimme Spielertrainer, Philip Thomisch (SG HSV-KSSV Weimar): „Nüchtern analysiert war es die eigene Wurfquote, die heute das Spiel knapp gemacht hat. Hinzu kamen einige Unkonzentriertheiten im Set-Play. Sechs Punkte durch ein paar Würfe von außen zu kompensieren, ist für die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf eigentlich kein Problem gewesen. Heute war es ein Problem und daran lässt sich nichts ändern. Ändern müssen wir, was im vierten Viertel passiert ist.“

Scoring Weimar: Kosutic 13, Augustin 11 (2 Dreier), Thomisch 8 (2/3 FW), Andresen 5, Schröder 5, Gebauer 3, Agic 2, Kampmann 2, Kleindienst 1, Hidalgo, Sieweke, Suttner.

Oberliga Herren: Achter Sieg in Serie

(Erfurt)

Die Oberliga Herren aus Weimar haben das neue Jahr erfolgreich begonnen: im Auswärtsspiel gegen BC Erfurt II gab es einen überraschend deutlichen 94:67-Sieg  (22:17;41:35;70:54) und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Die Weimarer führten während des ganzen Spiels und verteidigten die Erfurter Top Scorer sehr erfolgreich, so dass das gefürchtete Offensivspektakel des Tabellenvierten ausblieb.

Offensiv fand unsere 1. immer wieder die exzellent aufgelegten Norman Hallermann (27 Punkte) und Martin Mirsch (5 3er), die am Brett wie auch aus der Distanz fast nach Belieben punkten konnten. Außerdem lief die Mannschaft in Sachen Distanzwürfe zu neuen Höchstleistungen auf, mit 9 erfolreichen Dreipunktewürfen gelang ein Season High.

Defensiv funktionierte das Team als eine Einheit und so packte das Team im vorerst letzten Spiel von Starting Point Guard Max Örtl, den es zwecks Auslandsstudium für einige Monate nach Schweden zieht, den Sieg im dritten Viertel nach einem 18:2-Run in trockene Tücher. Augenfällig war hierbei die Dominanz unter den Brettern: Volker und Hagen Schmidt ergatterten unter den Brettern zusammen 40 Rebounds, den daraus resultierenden Ballbesitz münzten die schnellen Guards in leichte Punkte um.

Auf Grund weniger effizient gelaufener Fastbreaks und Foul Trouble auf Weimars Seiten witterten die Erfurter für kurze Zeit Morgenluft, doch Leon Richter traf im letzten Spielabschnitt vor 12 mitgereisten Fans zwei Dreier in Folge und machte jegliche Hoffnungen auf eine Aufholjagd endgültig zunichte.

Nach dem achten Sieg im achten Spiel stehen die Weimarer gemeinsam mit USV Jena an der Tabellenspitze.

Stats:
29 Fouls, 19/33 Freiwürfe
Punkte für Weimar:
Hallermann (27), Mirsch (19), Thiersch (15), Haaf (9), Richter (8), Kißauer (6), V. Schmidt (6), Örtl (3), Harlan (1), Heinschild, H. Schmidt