Oberliga: Weimar siegt mit 102:50

Im Spiel gegen den USV Erfurt endlich wieder die magische Grenze geknackt

Am vergangenen Sonntag gastierte der USV Erfurt in der Weimarer Asbachhalle und die Rollenverhältnisse hätten klarer nicht sein können: die Routiniers aus der Landeshauptstadt rangierten auf dem letzten Tabellenplatz, während die Weimarer bis vor kurzem noch um die Meisterschaft spielten. So verwunderte es wenig, dass ein deutlicher Sieg als Zielstellung ausgegeben war, Weimar wollte seinen souveränen zweiten Tabellenplatz festigen und nach verlorenem Titelrennen in der Endphase der Saison 2014/2015 vor allem eines: Spaß haben und schönen Basketball zeigen.
Einziger Wermutstropfen war, dass die Gäste, alte Bekannte aus gemeinsamen Bezirksligatagen, stark dezimiert anreisen mussten, nur sieben Veteranen hatten den Weg in die Kulturstadt gefunden, alle anderen waren verhindert. Somit schien der Ausgang der Partie noch vorhersehbarer als nach einem bloßen Blick auf die Oberligatabelle, allerdings stemmten sich die Erfurter zumindest im ersten Viertel gegen die drohende Klatsche und hielten im ersten Spielabschnitt mit 12:18 dagegen. Dann aber fand Weimar endgültig ins Spiel und drehte auf, zahlreiche Steals und viele Fastbreaks später war klar, dass Weimar wohl mit einem deutlichen Sieg vom Parkett gehen würde, der Halbzeitstand betrug 49:22 aus Weimarer Sicht.

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Martin Mirsch (am Ball) steuerte 24 Punkte bei.

Gerade die Weimarer Flügel wilderten zunehmend in den Passwegen, Artom Haaf, Stefan Kißauer und Topscorer Martin Mirsch fingen unzählige Pässe ab und verwandelten diese konsequent in leichte Punkte. Unter den Brettern hingegen griffen die Weimarer Center wesentlich mehr Rebounds ab als die Gäste und kamen so zu einfachen Zweite-Chance-Punkten.
In der Halbzeitpause kam dann ein weiteres Highlight für die Zuschauer, die sich trotz herrlichen Frühlingswetters in der Halle eingefunden hatten. An diesem Sonntag nämlich veranstaltete Weimar die große Fanaktion mit Verlosung attraktiver Sachpreise, gestiftet von unseren Sponsoren. Jede Eintrittskarte war auch zugleich ein Los und so konnten sich viele treue Zuschauer über Trinkflaschen, Freikarten, Genießer-Sets von der Apoldaer Brauerei und als Hauptpreis eines der neuen von der Firma Glatt gesponserten Shooting Shirts freuen.

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Sachpreise bei der Tombola als Dankeschön an die treuen Fans.

Das dritte Viertel begann für die Weimarer etwas müde, so hatten die Spieler wohl einen Gang heruntergeschaltet und das heimliche Ziel, nach Jahren wieder einmal die 100-Punkte-Marke zu knacken, geriet in Gefahr. Eine Auszeit und einige Wechsel später waren die Weimarer allerdings wieder im Soll, die Rolle des Antreibers gab der mit vier Fouls belastete Leon Richter, welcher in der ersten Hälfte seine Mitspieler unermüdlich nach vorn getrieben und mit guten Pässen in Szene gesetzt hatte, bereitwillig an die agilen Combo Forwards Flo Thiersch und Tim Heinschild ab. Nach einem 16:0 Run ging die Mannschaft aus der Klassikerstadt mit 74:43 in den letzten Spielabschnitt.

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Gegen den USV Erfurt brandgefährlich: Trainingsweltmeister Jakob Harlan (am Ball; 3/5 Zweier, 1/1 Dreier, 1/1 Freiwürfe) war kaum zu halten: wie auf dem Bild sahen ihn seine Gegner meist nur noch von hinten.

Hier ließen sie dann nichts mehr anbrennen und Volker Schmidt besorgte mit seinem Jumpshot den 100. Punkt der Weimarer, sein Bruder Hagen stellte anschließend den Endstand zum 102:50 her.

Für Weimar spielten:

Mirsch 24 (2 Dreier), Haaf 15, V. Schmidt 12, Thiersch 12, Harlan 10 (1 Dreier), Kißauer 9 (1 Dreier), Hallermann 7, Richter 6 (2 Dreier), H. Schmidt 6, Heinschild 1

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