Sieg im letzten Auswärtsstpiel der Saison

Die Weimarer Oberligaherren haben am vergangenem Samstag, dem 14.03.2015 ihr letztes Heimspiel gegen Science City Jena 4 gewonnen. In einer sehr dynamischen und offensiv geprägten Partie behielt der Tabellenzweite aus der Kulturhauptstadt mit 93:81 die Oberhand.
Zunächst gingen allerdings die hochmotivierten Hausherren in Führung und zeigten wenig Angst oder Zurückhaltung ihren Gästen gegenüber. Gerade die wendigen Flügel bereiteten der Weimarer Defensive größere Probleme, die viel kleineren Jenaer lockten die Weimarer Center mit 4- bzw. 5- Out und Motion Offense immer wieder an die Dreierlinie, die anschließende ungewohnte Helpside ohne Frontcourtspieler klappte oft nicht oder kam zu spät.
Weimar drehte die Partie trotzdem aber auch dank eingespielter Routine in der Offensive bereits im ersten Viertel und beendete den ersten Spielabschnitt mit 28:24.
Neben Norman Hallermann konnte sich auch Volker Schmidt immer wieder am Brett durchsetzen, beide eroberten wichtige Rebounds. Aus der Distanz glänzten u.a. Martin Mirsch und Leon Richter, der unmittelbar zuvor bereits 35 Minuten beim Sieg seiner U19 Mannschaft gespielt hatte und konditionell an die Leistungsgrenze ging und daher von Stefan Kißauer und Artom Haaf öfter entlastet wurde.
Die erste Halbzeit beschloss man mit 46:39, zwar wollte Weimar defensiv immer wieder eine Schippe draufpacken, konzentrierte sich aber eher auf den Angriff und trat so die Flucht nach vorn an. Da Jena anders als im Angriff defensiv kein Feuerwerk abbrennen konnte, änderte sich am grundlegenden Spielverlauf nicht mehr viel, das 3. Viertel wurde mit 62:72 aus Jenaer Sicht beendet. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine sehr faire, von den Schiedsrichtern sehr solide geleitete Partie, in der sich der Favorit aber nie ganz absetzen konnte. Hatten die Gäste allerdings in der ersten Hälfte eine vergleichsweise geringe Trefferquote von 30% vorzuweisen, steigerten sie sich dahingehend zusehends und blieben auch von der Freiwurflinie sehr sicher.
Der letzte Spielabschnitt endete mit einem rekordverdächtigen 91:83. Neben der ungewohnt schlechten Verteidigung stellte sich bei diesem Arbeitssieg auch Bitternis ein: Center Hagen Schmidt (5. Minute, Fersenbein) und Shooting Guard Stefan Kißauer (32. Minute, Knöchel) verletzten sich in der Partie und werden zum Saisonabschluss gegen Gotha 3 voraussichtlich fehlen.

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