Neuer Headcoach, neues Glück?

autumn_basketball_classic_mediumZu einer Anpassung im Trainerstab kam es unter der Woche bei unseren Landesligaherren (0-2). So wird Aufbauspieler Philip Thomisch das Team nicht mehr als hauptverantwortlicher Trainer betreuen. Mit Hagen Schmidt rückt jedoch ein im Weimarer Basketball sehr bekanntes Gesicht in die Rolle des Headcoaches auf. Grund für diese Anpassung ist die Doppelbelastung Thomisch´s als Spieler und Trainer zugleich. Der 25-Jährige wird dem Team jedoch weiterhin als Co-Trainer zur Seite stehen und sich um die individuelle Ausbildung der Einzelspieler kümmern. “Ich bin ein Stück weit erleichtert, dass wir mit Hagen den perfekten Mann für das Große und Ganze gefunden haben. Die letzten Wochen haben mich stark belastet und es fiel mir in der nun höherwertigen Liga auch immer schwerer, die Aufgaben als Spieler und Trainer unter einen Hut zu bringen. Von daher habe ich selber entschieden, das Beste für das Team zu tun.” Zwar steht auch Schmidt als Spieler der Mannschaft regelmäßig auf dem Parkett, jedoch ist die Power Forward-Position in der laufenden Spielzeit recht gut besetzt. Mehr Zeit für das eigentliche Coaching ist daher auf jeden Fall vorhanden: „Ich freue mich, zusammen mit Philip dem Team auch von der Seitenlinie aus helfen zu können. Inhaltlich werden wir auf Kontinuität setzen und jeden Spieler weiterentwickeln. Das Team ist der Star, bedingungslose Verteidigung und selbstlose Angriffe stehen im Mittelpunkt“, so die ersten Worte des neuen Coaches.

Ob die Umstellung sogleich zum Erfolg führen wird, könnte das erste Heimspiel der Landesliga-Truppe am kommenden Sonntag zeigen: Dann trifft die Mannschaft in der Sporthalle Innenstadt (16 Uhr) auf den Apoldaer LV (1-1), der in der letzten Spielzeit noch eine Klasse über den Kulturstädtern auf Korbjagd ging. Nach zwei teilweise unnötigen Auftaktniederlagen in der Fremde, möchten die Basketballer um Neu-Trainer Hagen Schmidt nun erstmals Punkte vor eigenem Publikum einfahren.

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Damen holen ersten Sieg im ersten Spiel

Weimarer Damen konnten in einem intensiven und nervenaufreibenden Spiel gegen die erste Mannschaft der Ladybaskets aus Jena gewinnen

Am vergangenen Sonntag fand für die Damen vom KSSV Victoria Weimar das erste Saisonspiel statt. Gleich zu Beginn empfangen sie die erste Mannschaft der Ladybaskets aus Jena, die sich in der letzten Saison als immer wieder gefürchtete Gegner entwickelten.
Trainer Artom Haaf wollte von Anfang an die Schnelligkeit der Weimarerinnen ausnutzen, um die Jenaerinnen unter Druck zu setzen. Das erste Viertel entschied Weimar deutlich für sich. „Wir konnten von Beginn an unsere Stärken einsetzen und spielten konzentriert und durchdacht“, so Topscorerin Tanja Agatz, die im ersten Viertel allein 10 Punkte machte und die Weimarerinnen nach vorne brachte.
Doch Jena wollte sich dem nicht geschlagen geben und ab dem zweiten Viertel wurde das Spiel von Jenaer Seite immer intensiver. Die teilweise körperliche Überlegenheit wurde den Weimarerinnen in vielen Aktionen zum Verhängnis und so konnte sich Jena langsam herankämpfen. „Oftmals hat sich Jena durch Offensiv-Rebounds zweite Chancen erspielt. Wir konnten uns unter dem Korb kaum durchsetzen“, erklärte Captain Alice Dreßler nach dem Spiel. Doch die Führung blieb trotzdem immer auf der Seite der Gastgeber.
In die Pause gingen diese dann mit einem Vorsprung von lediglich drei Punkten. Haaf motivierte nochmal alle Spielerinnen und appellierte an die gute Leistung, die zu Anfang des Spiels auf das Feld gebracht wurde. Das dritte Viertel konnte dann tatsächlich wieder daran anknüpfen und viele erfolgreiche Fast-Breaks brachten den Weimarerinnen neuen Schwung. Einen Rückschlag gab es allerdings in der 25. Minute, als Aufbauspielerin Tanja Agatz bei einem gefoulten Korbleger zu Boden ging und mit dem Kopf aufschlug. Sie war somit für den Rest des Spiels außer Gefecht gesetzt. Die Weimarerinnen mussten sich nach diesem Schock zunächst erholen, doch sie sammelten ihre Kräfte und wollten sich die Spielweise der Jenaerinnen nicht gefallen lassen.
Das vierte Viertel wurde trotz allem noch einmal spannend, da Jena jetzt viele Würfe von außen verwandelte. Für Weimar war es schwierig, zum Korb zu ziehen, um einfache Punkte zu machen. Viele Fouls der Jenaer wurden ihnen schließlich zum Verhängnis, da die Gastgeber die darauffolgenden Freiwürfe auch unter dem Druck oftmals erfolgreich verwandelten. Somit konnte schließlich der Vorsprung von 10 Punkten herausgespielt werden und Weimar gewann am Ende verdient.
Haaf: „Unsere stärksten Viertel waren das erste und das dritte. Der Vorsprung den wir uns dort erspielten, konnten wir glücklicherweise halten, obwohl wir das zweite Viertel verloren haben und das vierte Viertel unentschieden ausging. Die Mädels haben die meiste Zeit über schlau und ruhig gespielt. Nur zum Ende wurde das Spiel dann doch zu statisch, keine Spielerin wollte Fehler machen und sie trauten sich zu wenig zu. Wir müssen daran arbeiten, zukünftig eine konstante Leistung zu zeigen.“

Ergebnis: 59:49 (18:11 / 29:26 / 44:34)

Agatz: 14 – Warnstedt: 11 (4 / 5 Freiwürfe; 1 Dreier) – Bendig: 9 (1 / 2) – Rokitta: 9 (7 / 11) – Dreßler: 6 – Dittrich: 4 – Kohlhoff: 4 – Trescher: 2 – Schreiber

Nachwuchs: Geschlagen in Erfurt, siegreich in Hermsdorf

u19: Schwache Offensive beim Tabellenführer

Am vergangenen Samstag waren unsere U19-Basketballer beim Basketball Club Erfurt zu Gast. Gegen den Tabellenführer standen die Chancen von Anfang an nicht gut und trotz dem stark besetztem Neun-Mann Kader wurde dies auch schnell deutlich. Eine 46:20-Führung der Erfurter zur Halbzeit bot allerdings noch die Hoffnung, einen ordentlichen Eindruck zu hinterlassen und die Gegner unter 100 Punkten zu halten und weiterhin konstant zu scoren, obwohl dies sicher nicht sehr schmeichelhaft klingt. Der wachsende offensive Abbau auf Weimarer Seite und eine immer ausdrucksstärkere Überlegenheit der Heimmannschaft ließ das bescheidene Vorhaben jedoch platzen und die Anzeigetafel stoppte bei 99:27.

U16: Souveräner Sieg in Hermsdorf

Am vergangenen Sonntag gastierte die U16 unter Leitung von Coach Philip Thomisch in Hermsdorf und konnte einen deutlichen Sieg mit nach Hause bringen. Nach der bitteren Niederlage gegen den USV Erfurt, konnte man mit einem deutlichen 77:30-Sieg zurückschlagen. Schon im ersten Viertel war zu sehen, dass die unerfahrene Heimmannschaft kaum Mittel gegen stark agierende Weimarer fand. Nach zehn Minuten stand es bereits 26:12. Durch eine neu einstudierte Defense-Variante kam es zu einfachen Turnovern beim Gastgeber und es entstanden leichte Fastbreakpunkte. Bis zur Halbzeit bauten die acht mitgereisten Jungs den Vorsprung auf immerhin 20 Punkte aus.

Im dritten Spielabschnitt kam Hermsdorf aufgrund der immer besser werdenden Verteidigung nur noch zu wenig Punkten. In der Zone fanden die Gastgeber zudem kaum ein Mittel gegen Center Heiner Häselbarth, der das Spiel mit 40 Punkten beendete. Das dritte Viertel wurde deutlich mit 21:6 gestaltet. Der letzte Spielabschnitt war eine ähnlich klare Angelegenheit und konnte mit 17:5 für sich entschieden werden. Mit der Schlusssirene gab es aber noch einmal eine Schrecksekunde für die U16. Guard Moritz Becker wurde im Gesicht von einem Ellenbogen getroffen. Zum Glück war nach kurzer Benommenheit alles wieder in Ordnung.

Positiv auffällig war außerdem, wie gut das Scoring verteilt war. Insgesamt fünf Spieler konnten acht oder mehr Punkte erzielen. Thaddäus Meier überzeugte mit gutem Spielaufbau, die Forwards Moritz Osterwold und Julian Geyer konnten immer wieder Nadelstiche durch überlegte Cuts zum Korb setzen und beendeten die Partie mit jeweils neun Zählern. Flügelspieler Lorenz Ruhl zeichnete sich mit einigen Steals aus und kam auf zehn Punkte. Mit diesem Sieg kann man nun gut auf das nächste, richtungsweisende Spiel beim BC Erfurt hinausschauen.

U14: Klassenunterschied in der Landeshauptstadt

Auch die frische Weimarer U14-Vertretung unter Trainer Jakob Harlan musste sich am Samstag geschlagen geben. Ebenfalls in der Landeshauptstadt, ebenfalls beim BC Erfurt unterlagen die dünn besetzten Liga-Neulinge deutlich mit 14:124. Mit dem defensiven Druck kam das Team zu keinem Zeitpunkt der Partie klar und handelte sich somit leider schon die vierte Niederlage in Folge ein.

U19 unterliegt in Erfurt

Zweite Hälfte beschert deutliche Niederlage
Am Samstag, dem 24. Oktober waren unsere U19-Basketballer beim Basketball Club Erfurt e.V. zu Gast. Gegen den Tabellenführer standen die Chancen von Anfang an nicht überragend und trotz dem stark besetztem 9-Mann Kader wurde dies auch schnell deutlich. Eine 46:20 Führung der Erfurter zur Halbzeit bot allerdings noch die Hoffnung, einen ordentlichen Eindruck zu hinterlassen und die Gegner unter 100 Punkten zu halten, obwohl dies nicht sehr schmeichelhaft klingt. Der wachsende offensive Abbau unsererseits und einer immer ausdrucksstärkeren Überlegenheit der Heimmannschaft, gelang das bescheidene Vorhaben und die Anzeigetafel stoppte bei 99:27.

Hier ein kurzes Highlight-Video, das mit einigen Lichtblicken allerdings Grund zur Hoffnung gibt.

Weimar vs. Gispersleben verlegt

Das Spiel unserer Landesliga-Herrenmannschaft am kommenden Samstag gegen Gispersleben kann nicht wie geplant stattfinden. Die Gäste haben enorme Verletzungssorgen und können daher nicht anreisen. Das Team hat daraufhin entschieden, das Spiel sportlich auszutragen und somit auf dem Basketballfeld um die Punkte zu kämpfen. Daher wird es in die zweite Saisonhälfte verlegt: Neuer Termin ist dann wohl der 31. Januar 2016. Ihren Heimauftakt bestreitet die Weimarer Mannschaft so leider erst der 1. November. Dann empfangen die Kulturstädter den Apoldaer LAV und können endlich ihr erstes Heimspiel der Saison 2015/16 bestreiten.

Vermasselter Saisonauftakt?

Zumindest in Sachen Teamgeist nichts vorzuwerfen: Weimars Landesligabasketballer. (Bild aus der Vorsaison)
Zumindest in Sachen Teamgeist nichts vorzuwerfen: Weimars Landesligabasketballer. (Bild aus der Vorsaison)

Am vergangenen Samstag lieferten sich Weimars Landesligaherren zum Auftakt der Saison 2015/16 ein spannendes und knappes Duell in der Landeshauptstadt. Vorm Gegner und Gastgeber USV Erfurt hatte man bereits vorab den nötigen Respekt bekundet, schließlich spielte dieser im Vorjahr noch in der Oberliga des Freistaates, also zwei Klassen höher. Was beim Ertönen der Schlusssirene in der altehrwürdigen Erfurter Universitätssporthalle zu Buche stand, war eine knappe 56:68-Niederlage und die dringende Frage, ob man nun von einem vermasselten Saisonstart sprechen kann.

„Auch ich bin da geteilter Meinung“, stellte Weimars Spielertrainer Philip Thomisch nach der Partie klar, „vom Endergebnis her ist diese Niederlage ganz sicher keine Schande. Mit ein bisschen mehr Verstand, besseren Entscheidungen und nicht zuletzt mehr Wurfglück hätte das aber schon anders ausgehen können.“ Dabei konnte man der defensiven Leistung der Kulturstädter zumindest in Sachen Wille und Kampf nicht einmal viele Vorwürfe machen: Dass von Seiten des USV mit Stefan Jordanland (19), Karsten Mannack und Philipp Schröter (je 12) sowie Sebastian Vogelsang (10) gleich vier langjährig erfahrene Spieler zweistellig punkteten, konnte man jedoch schon vorab einplanen. Viel mehr war es die Weimarer Offensivabteilung, die einfach nicht konstant spielte. „So richtig wollte bei uns nicht viel fallen, vor allem von außen nicht“, meinte Shooting-Guard Damir Agic (12 Punkte, davon immerhin 2 Dreier) knapp. Das perfekte Mittel, die meist tiefe Erfurter Zonenverteidigung zu bestrafen, fehlte also. Auf Seiten der SG HSV-Victoria avancierte Neuzugang Jonny vom Dahl (17 Zähler) zum Top-Scorer. Jedoch wirkte der athletische Flügelspieler manchmal auch noch wie ein Fremdkörper im Offensivgefüge. „Nicht nur Jonny, sondern das ganze Team muss in den nächsten Wochen mehr Geduld auf dem Feld haben, bessere Entscheidungen erkennen, verstehen und treffen“, so Thomisch.

Statistisch gesehen siegte mit dem Universitätssportverein Erfurt ganz klar die erfahrenere Mannschaft: Jedes Viertel ging schlussendlich knapp an die Gastgeber. Vor allem im Rebounding ließen sich deren Innenspieler oft nicht lumpen, griffen zu und erzielten wichtige Zähler aus zweiten Möglichkeiten. Eben das war es, was den Weimarern ein ums andere Mal fehlte, obwohl in der Defense aufopferungsvoll zusammengewirkt wurde und einige Steals zu leichten Punkten führten.

Auch wenn das berüchtigte Quäntchen zur Siegerstraße noch gefehlt hat, gibt es nun klare Ansatzpunkte. Spätestens am Samstag in zwei Wochen (17. Oktober) sollte es besser laufen. Denn dann feiern die Weimarer Landesligabasketballer ihre Heimspielpremiere gegen Gispersleben (17 Uhr, SH Innenstadt). Was könnte da besser passen als der erste Saisonsieg?

Scoring Weimar: Vom Dahl 17 (5/10 FW), Agic 12 (2 Dreier), Zlotowski 7 (1 Dreier), Schröder 6 (2 Dreier), Thomisch 5 (1 Dreier), Kosutic 4, Schmidt 3 (1 Dreier), Papp 2, Kleindienst, Feldmann, Zedler, Kampmann.

Trainingszeiten in den Herbstferien

autumn_basketball_classic_mediumIn den diesjährigen Herbstferien werden neben den normalen Teamtrainingszeiten einige Extra-Einheiten für ambitionierte Ligaspieler angeboten.


Der Vereinstrainingsplan im Nachwuchsbereich sieht damit in den Wochen vom 5. bis 16. Oktober wie folgt aus:

  • U14: Mo. und Do. 17:00 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt)

  • U16: Mo. 17:00 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt) und Do. 18:30 bis 20:00 Uhr (SH Innenstadt)
    • zusätzliche Einheiten: Di. und Mi. 10:00 bis 12:00 Uhr (SH Innenstadt)

  • U19: Mo. und Do. 18:30 bis 20:00 Uhr (SH Innenstadt)
    • zusätzliche Einheiten: Di. und Mi. 10:00 bis 12:00 Uhr (SH Innenstadt)

  • Mädchen: Do. 17:00 bis 18:30 Uhr (SH Innenstadt)

Die Trainingszeiten im Erwachsenenbereich bleiben normal bestehen.