Unnötige Niederlage

Landesligaherren verlieren gegen Arnstadt
Unkonzentriertheiten, schlechte Pässe und inkonsequente Defense auf Weimarer Seite haben den Arnstädtern einen Sieg gestattet, der so nicht hätte passieren dürfen. Mit 64:72 gingen die jungen Gegner als verdienter Sieger vom Feld, sehr zum Leidwesen der Gastgeber.
„Wir sind heute auf Grund von fünf Ausfällen, einiger individueller Unsicherheiten und schlechter Anpassung an die Linie der Schiedsrichter nicht richtig ins Spiel gekommen.“, meinte Trainer Hagen Schmidt. Wir werden das Spiel analysieren, sind uns aber sicher, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Arnstadt übernimmt zeitweise den zweiten Tabellenrang, Weimar fällt vorläufig auf Platz vier zurück.
Wir bedanken uns bei den Fans und versprechen im Spiel gegen den USV Erfurt am kommenden Woche eine Besinnung auf unsere Normalform.

Für Weimar spielten:
Agic (18 Punkte, 5 Dreier), Papp (10), Schmidt (9, 1 Dreier), Thomisch (7, 1 Dreier), Vom Dahl (6), Yang (5), Feldmann (3), Kampmann (3), Schröder (2), Ganseforth (1), Grüter-Birgaoanu, Younis

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Weihnachtsfeier der AWO Carenet

Landesligateam zu Gast beim Sponsor
Am vergangenen Freitag, dem 27.11.2015, waren die Landesligaherren aus Weimar bei ihrem Hauptsponsor, der AWO Carenet GmbH in Weimar, zur gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen. Diese Einladung nahmen die Jungs um die Spielertrainer Hagen Schmidt und Philip Thomisch sehr gerne an, auch um noch einmal in größerem Rahmen die Gelegenheit wahrzunehmen und sich für das Engagement persönlich zu bedanken. Schließlich hatte die Firma, die ca. 100 Mitarbeiter_Innen beschäftigt und während der Saisonvorbereitung die Kooperation mit der Mannschaft eingegangen war, die neuen schicken schwarz-weißen Trikots gesponsert. Mitarbeiter Herr Mendler, der Papa von Max Mendler aus der U16, hatte den Kontakt eingefädelt.
Eingangs begrüßten sowohl der Geschäftsführer als auch der Prokurist der AWO Carenet, Herr Albrecht und Herr Jugl, alle Anwesenden, ca. 50 Angestellte und die Basketballer. Sie zogen eine sehr erfolgreiche Bilanz aus dem Jahr 2015, in dem das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zu den Anfangsjahren mehr als vervierfachen konnte. Sie bedankten sich bei allen Mitarbeiter_Innen für Ihren unermüdlichen Einsatz und leiteten dann zum leckeren Büffet über: dort gab es auch für unsere Jungs in bester Thüringer Tradition Gänsekeulen, Klöße und Rotkraut.
Nach der köstlichen Stärkung wurde es dann allerdings sportlich: nach kurzer Dankesrede von Philip Thomisch führten Julian Kampmann, Simon Klenk und Timmy Yang (in Trikots) ihre Teams, bestehend aus Freiwilligen aus der Belegschaft, erst durch einen nicht ganz ungefährlichen Dribbel-Parkour, dann zur Wurf-Challenge am extra aufgebauten Korb und zum Abschluss in ein 3-gegen-3, das unsere Basketballer gegen die AWO-Auswahl knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Im Anschluss haben wir noch ein schönes Teamfoto zusammen mit einem Teil des AWO Carenet – Teams geschossen, das wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Sponsoren und Mannschaft vereint: das Logo der AWO Carnet ziert unsere Trikots.

Danach ließen wir den Abend gemütlich bei Live-Musik ausklingen, allerdings nicht ohne eine Gegeneinladung auszusprechen: am Sonntag, dem 29.11.2015 bestreiten wir um 17 Uhr in der Innenstadtsporthalle (Gropiusstraße) unser nächstes Heimspiel gegen Funtastic Arnstadt, das Duell des Tabellenzweiten gegen den –dritten.

Wir bedanken uns für einen sehr schönen Abend, die tolle Stimmung, die freundlichen Worte und natürlich die finanzielle Unterstützung, die uns die neuen Trikots überhaupt erst ermöglicht hat.

Head-Coach Schmidt meinte nach dem Abend: „Natürlich ist die AWO Carenet kein abstraktes Gebilde, das einfach so Mittel zur Verfügung hat. Das ganze Jahr über arbeiten viele Menschen dafür und sie haben sich entschlossen, uns zu unterstützen. Es war schön, diese Menschen mal kennenzulernen, mit ihnen zu feiern und wir wollen uns im Gegenzug mit schönem Basketball mit ihrem Namen auf der Brust für dieses Vertrauen bedanken.“

Gelegenheit dazu gibt es noch genug, schließlich sind erst 5 Spiele absolviert (3 Siege, 2 Niederlagen) und es stehen noch einige spannende Partien an. Hier findet ihr den Spielplan – wir freuen uns auf euch!

Übrigens ist bei all unseren Heimspielen der Eintritt frei und für Verpflegung ist gesorgt.

Spielplan LL 1

Verletzungspech und krankheitsbedingte Ausfälle

Da sich zur Zeit unerfreulicher Weise das Lazarett der Weimarer Basketballer_innen füllt, möchten wir an dieser Stelle sowohl unseren Langzeitverletzten (u.a. Stefan und Volker) als auch den neuerdings verletzten oder erkrankten Spieler_innen (u.a. Steffi und Roman) eine schnelle Genesung und alles Gute wünschen und hoffen, sie alle bald wieder auf dem Basketballfeld begrüßen zu können. Wir drücken euch die Daumen!

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Die Wochenendvorschau: Rund um die Uhr im Einsatz

Woche bald geschafftt? Endlich! Denn am Wochenende sind mal wieder alle unserer Teams im Einsatz auf der Jagd nach Körben, Punkten und allem, was Basketball ausmacht…

Den Anfang macht die zuletzt siegreiche U16 (4-2, Tabellenvierter) am Samstagvormittag (10 Uhr) in Ilmenau. Beim sieglosen Tabellenletzten gilt es, weitere Punkte einzufahren um sich einen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle auch längerfristig zu sichern. Trainer Philip Thomisch fasst zusammen: „Wir haben bisher eine gute Hinrunde gespielt, den Kader vergrößert und uns als Team gesteigert. In Ilmenau wird es darum gehen, das nicht schleifen zu lassen und Punkte einzufahren.“ Zur gleichen Zeit (10 Uhr) gehen auch unsere Oberliga-Herren (4-1, 2. Platz) auf Korbjagd. Frei nach dem Motto „Der frühe Vogel…“ wird nach dem Frühstück Germania Hermsdorf (0-6, Tabellenschlusslicht) angefahren. Trotz des ungewohnt frühen Sprungballs wollen die Mannen um Spielertrainer Martin Mirsch den Anschluss an den Tabllenführer BC Erfurt II (5-1) halten.

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Um 14 Uhr tritt einige Kilometer westlich dann die U14 (0-5) bei Science City Jena (4-0) an. Beim Tabellenzweiten wird es jedoch wohl eher ums Dazulernen gehen, ein Sieg für die neue Mannschaft von Trainer Jakob Harlan wäre schon eine sehr große Überraschung. Das samstägliche Vorabendprogramm gestalten dann die KSSV-Damen (4-1, Tabellenzweiter) um 16:30 Uhr in der Landeshauptstadt. Beim BC Erfurt II (1-3, 7. Platz) geht es wohl darum, die erste Saisonniederlage (wir berichteten) vergessen zu machen und wieder auf die Siegerstraße zu kommen.

Den Sonntag gestalten aus Weimarer Sicht dann der U19-Nachwuchs und die Landesliga-Herren. Während die U19 (1-5, 7. Platz) von Coach Jan Schreiber bei Science City Jena II (2-2, 5. Platz) an ihre Grenzen gehen muss, gestalten die Landesliga-Herren (3-2, Tabellenzweiter) das einzige Heimspiel des kommenden Wochenendes. Die Schützlinge des Spieler-Trainer-Duos Hagen Schmidt und Philip Thomisch empfangen den überraschend stark aufspielenden Liganeuling aus Arnstadt (3-3, 3. Platz) und damit einen direkten Tabellennachbarn. Los geht´s in feinster Weihnachtsmarktatmosphäre am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Innenstadt.

U19 unterliegt gegen Ilmenau

Unnötige Heimniederlage beendet Aufwärtstrend vorerst

Am letzten Samstag traf unsere U19-Mannschaft auf den SV TU Ilmenau und hatte sich fest vorgenommen an die starken Leistungen des vorherigen Spieltags anzuknüpfen. Der Kader war voll besetzt und die Motivation hoch, dem doch favorisierten Gegner vor eigenem Publikum die Parole zu bieten. Körperlich schienen unsere Jungs leicht unterlegen, aber durch die gute taktische Vorbereitung rechnete man sich trotzdem Chancen für den Sieg aus.

Zu Beginn des Spiels griff die geübte Zonenpresse noch ganz gut, jedoch fehlten in der Offensive kreative Mittel um die Zonenverteidigung des Gegners zu überwinden. Oftmals lag es an Einzelspielern den 2. und 3. Offensivrebound zu holen und so doch noch ein paar Punkte auf das heimische Konto zu bringen, oder die Möglichkeit von der 3-Punkte-Linie wahrzunehmen. Die allgemeine Absprache im Angriff schien zu fehlen und ein weiteres Problem offenbarte sich leider sehr früh, die Turnover. Immer wieder landeten eigentliche Abspiele direkt in den Händen der Gegner und diese nahmen die Einladung zum Fastbreak gerne an. Ein Rückstand von 8:16 nach dem ersten Viertel war die Folge. In dem darauf folgenden Spielabschnitt warf man sich besser ein und die Ilmenauer deuteten vermehrt Probleme an, die engagierte Arbeit unserer Scorer unter dem Korb zu bremsen. Die Ballverluste konnten aber dennoch kaum reduziert werden und so verlief dieses Viertel sehr ausgeglichen und für die Zuschauer erfreulich korbreich.
Mit 28:36 verabschiedete sich das Team in die Halbzeit, noch genug Zeit die paar Punkte einzuholen und dies war auch das Ziel. Aber es kam anders und man brach regelrecht ein. Der Spielaufbau verlief sehr schleppend und die Mehrheit der insgesamt 39 verlorenen Bälle spielte sich in diesem erschreckenden Viertel ab. Obwohl Ilmenau die Offensive etwas zurück fuhr, fehlte es im gesamten Zeitabschnitt an Konstanz bei den Spielern und nur 4 Leute, des vollen 12-Mann-Kaders scorten, über das volle Match gesehen. Der sichtlich demotivierteren Mannschaft gelang nur ein 39:52 und in den restlichen 10 Minuten war ein Comeback kaum noch zu schaffen. Die Trefferquote war mit 29% einfach nicht ausreichend für den Widerstand, wobei inzwischen auch für die Gegner vorhersehbar war, welche Spieler zum Abschluss kommen. Gegen Ende erhielten nun auch Neulinge im Kader ihre Chance öfter mitzuspielen, vielleicht auch weil die Niederlage zu diesem Zeitpunkt auch vollständig realisiert worden war.
Ein Endstand von 45:66 zeigt schlussendlich die mangelnde Varianz im Offensivspiel auf, jedoch waren bereits gute Ansätze in der Defensive vorzufinden. Auf 21 Steals kann man sich beinahe etwas einbilden, wenn da nicht die darauf folgenden der Ilmenauer gewesen wären. 11 offensive und 22 defensive Rebounds, in Kombination mit 6 Blocks, bilden gleichermaßen eine solide Grundlage für kommende Parteien. In der Hoffnung das bis dahin die restlichen Spieler aus Weimar ihren Mut zum Werfen wieder finden und auch deren Beteiligung am Training nach dieser Niederlage nicht abbricht. Auf ein Neues.

Für Weimar spielten:
Heiner Häselbarth (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks, 1 Steal)
Laif Karl (14 Punkte, 14 Rebounds, 3 Blocks, 1 Steal)
Sami Younis (13 Punkte, 5 Rebounds, 4 Steals)
Thaddäus Meier (5 Punkte)
Dimitrios Melistas (5 Rebounds, 7 Steals)
Jakob Weiß (1 Rebound, 2 Steals)
Hannes Bräunlich (3 Rebounds, 4 Steals)
Sebastian Carl (1 Rebound, 1 Steal)
K.Donges
M.Freidrich
J.Kalms
R.Rau

Gute Stimmung + Gute Teamleistung = 4. Sieg

Einen erneuten, allerdings hart erkämpften Sieg konnten die Damen vom KSSV Victoria Weimar am vergangenen Samstag gegen BC Erfurt I einfahren. Die Gastgeber aus Erfurt gingen als Titelverteidiger der Meisterschaft der Oberliga Damen in das Spiel. Einige personelle Veränderungen und das Fehlen wichtiger Spielerinnen machte es den Erfurterinnen schwer, an ihre Leistung der letzten Saison anzuknüpfen.
Weimar sah somit eine Chance, die Erfolgsserie weiterzuführen und weiterhin ungeschlagen auf dem zweiten Platz in der Liga zu bleiben.
Von Beginn an war es ein intensives Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber machten es den Weimarerinnen mit einer aggressiven Mannverteidigung zunächst schwer, ein geordnetes Spiel aufzubauen. Allerdings reichten einige schnelle Angriffe, um Punkte zu verbuchen und in Führung zu gehen. Auch Weimar konnte mit einer starken Verteidigung glänzen und hielten die Erfurterinnen vom Punkten fern. Einige Turnover gaben Erfurt zwar viele Chancen auf Fast Breaks, doch besonders der großartige Einsatz von Centerspielerin Steffi Dittrich, die mit viel Tempo diese schnellen Angriffe oftmals stoppen konnte, wurden einfache Punkte verhindert.
Viele vergebene Chancen erklären die geringe Punktezahl im gesamten Spiel. Das erste Viertel wurde lediglich mit 7:12 Punkten beendet.
Wie auch im vergangenen Spiel gegen Science City Jena hatte Weimar im zweiten Viertel einen kleinen Einbruch und ließen sich unter dem eigenen Korb zu oft schlagen. Die fehlenden Defensiv-Rebounds gaben den Erfurterinnen oftmals zweite Chancen, die diese nutzen konnten. Aber die Weimarerinnen blieben konzentriert und konnten in der Offensive ein gutes Spiel zeigen. Allerdings blieben hier die erfolgreichen Abschlüsse gering. So ging das zweite Viertel mit 11:10 verloren. Durch den Vorsprung aus dem ersten Viertel konnte Weimar trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen.
Im dritten Viertel konnte man an die Leistung der ersten 10 Minuten anknüpfen. Die Verteidigung der Gastgeber konnte oftmals geschlagen werden und auch der Abschluss am Korb war erfolgreicher als bisher. Weimar konnte sich wieder einen größeren Vorsprung erspielen und wollten diesen sicher bis zum Ende halten.
Doch im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend. Erfurt setzte auf ihre Spielerinnen unter dem Korb und eine zu schwache Verteidigung ließ zu viele einfache Punkte zu. So kam Erfurt erneut heran und machte das Spiel am Ende knapp. Doch die Führung wurde durch vereinzelte wichtige Punkte am Ende gehalten und brachte den Gästen einen verdienten Sieg.
Coach Haaf: „Wir haben insgesamt eine gute defensive Leistung gezeigt. Außer mit ein paar Problemen bei den Rebounds konnten wir Erfurt die meiste Zeit vom Korb fern halten.  Nur leider haben sich die Mädels in der Offensive nicht mit vielen Punkten belohnt. Die Abschlüsse waren teilweise zu hektisch oder es hat einfach das letzte Stück Glück gefehlt. Aber ich sehe auch eine positive Entwicklung im Spielaufbau und bei jeder einzelnen Spielerin. Das wird uns in den zukünftigen Spielen sehr helfen.“

Endergebnis:
38:42 (7:12 / 18:22 / 26:36)

Warnstedt: 10 (4 / 5 Freiwürfe)
Agatz: 10 (2 / 5)
Bendig: 8
Dittrich: 8
Schley: 2
Trescher: 2
Rokitta: 2
Dreßler
Kohlhoff