Unnötige Niederlage

Landesligaherren verlieren gegen Arnstadt
Unkonzentriertheiten, schlechte Pässe und inkonsequente Defense auf Weimarer Seite haben den Arnstädtern einen Sieg gestattet, der so nicht hätte passieren dürfen. Mit 64:72 gingen die jungen Gegner als verdienter Sieger vom Feld, sehr zum Leidwesen der Gastgeber.
„Wir sind heute auf Grund von fünf Ausfällen, einiger individueller Unsicherheiten und schlechter Anpassung an die Linie der Schiedsrichter nicht richtig ins Spiel gekommen.“, meinte Trainer Hagen Schmidt. Wir werden das Spiel analysieren, sind uns aber sicher, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Arnstadt übernimmt zeitweise den zweiten Tabellenrang, Weimar fällt vorläufig auf Platz vier zurück.
Wir bedanken uns bei den Fans und versprechen im Spiel gegen den USV Erfurt am kommenden Woche eine Besinnung auf unsere Normalform.

Für Weimar spielten:
Agic (18 Punkte, 5 Dreier), Papp (10), Schmidt (9, 1 Dreier), Thomisch (7, 1 Dreier), Vom Dahl (6), Yang (5), Feldmann (3), Kampmann (3), Schröder (2), Ganseforth (1), Grüter-Birgaoanu, Younis

Weihnachtsfeier der AWO Carenet

Landesligateam zu Gast beim Sponsor
Am vergangenen Freitag, dem 27.11.2015, waren die Landesligaherren aus Weimar bei ihrem Hauptsponsor, der AWO Carenet GmbH in Weimar, zur gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen. Diese Einladung nahmen die Jungs um die Spielertrainer Hagen Schmidt und Philip Thomisch sehr gerne an, auch um noch einmal in größerem Rahmen die Gelegenheit wahrzunehmen und sich für das Engagement persönlich zu bedanken. Schließlich hatte die Firma, die ca. 100 Mitarbeiter_Innen beschäftigt und während der Saisonvorbereitung die Kooperation mit der Mannschaft eingegangen war, die neuen schicken schwarz-weißen Trikots gesponsert. Mitarbeiter Herr Mendler, der Papa von Max Mendler aus der U16, hatte den Kontakt eingefädelt.
Eingangs begrüßten sowohl der Geschäftsführer als auch der Prokurist der AWO Carenet, Herr Albrecht und Herr Jugl, alle Anwesenden, ca. 50 Angestellte und die Basketballer. Sie zogen eine sehr erfolgreiche Bilanz aus dem Jahr 2015, in dem das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zu den Anfangsjahren mehr als vervierfachen konnte. Sie bedankten sich bei allen Mitarbeiter_Innen für Ihren unermüdlichen Einsatz und leiteten dann zum leckeren Büffet über: dort gab es auch für unsere Jungs in bester Thüringer Tradition Gänsekeulen, Klöße und Rotkraut.
Nach der köstlichen Stärkung wurde es dann allerdings sportlich: nach kurzer Dankesrede von Philip Thomisch führten Julian Kampmann, Simon Klenk und Timmy Yang (in Trikots) ihre Teams, bestehend aus Freiwilligen aus der Belegschaft, erst durch einen nicht ganz ungefährlichen Dribbel-Parkour, dann zur Wurf-Challenge am extra aufgebauten Korb und zum Abschluss in ein 3-gegen-3, das unsere Basketballer gegen die AWO-Auswahl knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Im Anschluss haben wir noch ein schönes Teamfoto zusammen mit einem Teil des AWO Carenet – Teams geschossen, das wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Sponsoren und Mannschaft vereint: das Logo der AWO Carnet ziert unsere Trikots.

Danach ließen wir den Abend gemütlich bei Live-Musik ausklingen, allerdings nicht ohne eine Gegeneinladung auszusprechen: am Sonntag, dem 29.11.2015 bestreiten wir um 17 Uhr in der Innenstadtsporthalle (Gropiusstraße) unser nächstes Heimspiel gegen Funtastic Arnstadt, das Duell des Tabellenzweiten gegen den –dritten.

Wir bedanken uns für einen sehr schönen Abend, die tolle Stimmung, die freundlichen Worte und natürlich die finanzielle Unterstützung, die uns die neuen Trikots überhaupt erst ermöglicht hat.

Head-Coach Schmidt meinte nach dem Abend: „Natürlich ist die AWO Carenet kein abstraktes Gebilde, das einfach so Mittel zur Verfügung hat. Das ganze Jahr über arbeiten viele Menschen dafür und sie haben sich entschlossen, uns zu unterstützen. Es war schön, diese Menschen mal kennenzulernen, mit ihnen zu feiern und wir wollen uns im Gegenzug mit schönem Basketball mit ihrem Namen auf der Brust für dieses Vertrauen bedanken.“

Gelegenheit dazu gibt es noch genug, schließlich sind erst 5 Spiele absolviert (3 Siege, 2 Niederlagen) und es stehen noch einige spannende Partien an. Hier findet ihr den Spielplan – wir freuen uns auf euch!

Übrigens ist bei all unseren Heimspielen der Eintritt frei und für Verpflegung ist gesorgt.

Spielplan LL 1

Verletzungspech und krankheitsbedingte Ausfälle

Da sich zur Zeit unerfreulicher Weise das Lazarett der Weimarer Basketballer_innen füllt, möchten wir an dieser Stelle sowohl unseren Langzeitverletzten (u.a. Stefan und Volker) als auch den neuerdings verletzten oder erkrankten Spieler_innen (u.a. Steffi und Roman) eine schnelle Genesung und alles Gute wünschen und hoffen, sie alle bald wieder auf dem Basketballfeld begrüßen zu können. Wir drücken euch die Daumen!

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Die Wochenendvorschau: Rund um die Uhr im Einsatz

Woche bald geschafftt? Endlich! Denn am Wochenende sind mal wieder alle unserer Teams im Einsatz auf der Jagd nach Körben, Punkten und allem, was Basketball ausmacht…

Den Anfang macht die zuletzt siegreiche U16 (4-2, Tabellenvierter) am Samstagvormittag (10 Uhr) in Ilmenau. Beim sieglosen Tabellenletzten gilt es, weitere Punkte einzufahren um sich einen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle auch längerfristig zu sichern. Trainer Philip Thomisch fasst zusammen: „Wir haben bisher eine gute Hinrunde gespielt, den Kader vergrößert und uns als Team gesteigert. In Ilmenau wird es darum gehen, das nicht schleifen zu lassen und Punkte einzufahren.“ Zur gleichen Zeit (10 Uhr) gehen auch unsere Oberliga-Herren (4-1, 2. Platz) auf Korbjagd. Frei nach dem Motto „Der frühe Vogel…“ wird nach dem Frühstück Germania Hermsdorf (0-6, Tabellenschlusslicht) angefahren. Trotz des ungewohnt frühen Sprungballs wollen die Mannen um Spielertrainer Martin Mirsch den Anschluss an den Tabllenführer BC Erfurt II (5-1) halten.

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Um 14 Uhr tritt einige Kilometer westlich dann die U14 (0-5) bei Science City Jena (4-0) an. Beim Tabellenzweiten wird es jedoch wohl eher ums Dazulernen gehen, ein Sieg für die neue Mannschaft von Trainer Jakob Harlan wäre schon eine sehr große Überraschung. Das samstägliche Vorabendprogramm gestalten dann die KSSV-Damen (4-1, Tabellenzweiter) um 16:30 Uhr in der Landeshauptstadt. Beim BC Erfurt II (1-3, 7. Platz) geht es wohl darum, die erste Saisonniederlage (wir berichteten) vergessen zu machen und wieder auf die Siegerstraße zu kommen.

Den Sonntag gestalten aus Weimarer Sicht dann der U19-Nachwuchs und die Landesliga-Herren. Während die U19 (1-5, 7. Platz) von Coach Jan Schreiber bei Science City Jena II (2-2, 5. Platz) an ihre Grenzen gehen muss, gestalten die Landesliga-Herren (3-2, Tabellenzweiter) das einzige Heimspiel des kommenden Wochenendes. Die Schützlinge des Spieler-Trainer-Duos Hagen Schmidt und Philip Thomisch empfangen den überraschend stark aufspielenden Liganeuling aus Arnstadt (3-3, 3. Platz) und damit einen direkten Tabellennachbarn. Los geht´s in feinster Weihnachtsmarktatmosphäre am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Innenstadt.

U19 unterliegt gegen Ilmenau

Unnötige Heimniederlage beendet Aufwärtstrend vorerst

Am letzten Samstag traf unsere U19-Mannschaft auf den SV TU Ilmenau und hatte sich fest vorgenommen an die starken Leistungen des vorherigen Spieltags anzuknüpfen. Der Kader war voll besetzt und die Motivation hoch, dem doch favorisierten Gegner vor eigenem Publikum die Parole zu bieten. Körperlich schienen unsere Jungs leicht unterlegen, aber durch die gute taktische Vorbereitung rechnete man sich trotzdem Chancen für den Sieg aus.

Zu Beginn des Spiels griff die geübte Zonenpresse noch ganz gut, jedoch fehlten in der Offensive kreative Mittel um die Zonenverteidigung des Gegners zu überwinden. Oftmals lag es an Einzelspielern den 2. und 3. Offensivrebound zu holen und so doch noch ein paar Punkte auf das heimische Konto zu bringen, oder die Möglichkeit von der 3-Punkte-Linie wahrzunehmen. Die allgemeine Absprache im Angriff schien zu fehlen und ein weiteres Problem offenbarte sich leider sehr früh, die Turnover. Immer wieder landeten eigentliche Abspiele direkt in den Händen der Gegner und diese nahmen die Einladung zum Fastbreak gerne an. Ein Rückstand von 8:16 nach dem ersten Viertel war die Folge. In dem darauf folgenden Spielabschnitt warf man sich besser ein und die Ilmenauer deuteten vermehrt Probleme an, die engagierte Arbeit unserer Scorer unter dem Korb zu bremsen. Die Ballverluste konnten aber dennoch kaum reduziert werden und so verlief dieses Viertel sehr ausgeglichen und für die Zuschauer erfreulich korbreich.
Mit 28:36 verabschiedete sich das Team in die Halbzeit, noch genug Zeit die paar Punkte einzuholen und dies war auch das Ziel. Aber es kam anders und man brach regelrecht ein. Der Spielaufbau verlief sehr schleppend und die Mehrheit der insgesamt 39 verlorenen Bälle spielte sich in diesem erschreckenden Viertel ab. Obwohl Ilmenau die Offensive etwas zurück fuhr, fehlte es im gesamten Zeitabschnitt an Konstanz bei den Spielern und nur 4 Leute, des vollen 12-Mann-Kaders scorten, über das volle Match gesehen. Der sichtlich demotivierteren Mannschaft gelang nur ein 39:52 und in den restlichen 10 Minuten war ein Comeback kaum noch zu schaffen. Die Trefferquote war mit 29% einfach nicht ausreichend für den Widerstand, wobei inzwischen auch für die Gegner vorhersehbar war, welche Spieler zum Abschluss kommen. Gegen Ende erhielten nun auch Neulinge im Kader ihre Chance öfter mitzuspielen, vielleicht auch weil die Niederlage zu diesem Zeitpunkt auch vollständig realisiert worden war.
Ein Endstand von 45:66 zeigt schlussendlich die mangelnde Varianz im Offensivspiel auf, jedoch waren bereits gute Ansätze in der Defensive vorzufinden. Auf 21 Steals kann man sich beinahe etwas einbilden, wenn da nicht die darauf folgenden der Ilmenauer gewesen wären. 11 offensive und 22 defensive Rebounds, in Kombination mit 6 Blocks, bilden gleichermaßen eine solide Grundlage für kommende Parteien. In der Hoffnung das bis dahin die restlichen Spieler aus Weimar ihren Mut zum Werfen wieder finden und auch deren Beteiligung am Training nach dieser Niederlage nicht abbricht. Auf ein Neues.

Für Weimar spielten:
Heiner Häselbarth (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks, 1 Steal)
Laif Karl (14 Punkte, 14 Rebounds, 3 Blocks, 1 Steal)
Sami Younis (13 Punkte, 5 Rebounds, 4 Steals)
Thaddäus Meier (5 Punkte)
Dimitrios Melistas (5 Rebounds, 7 Steals)
Jakob Weiß (1 Rebound, 2 Steals)
Hannes Bräunlich (3 Rebounds, 4 Steals)
Sebastian Carl (1 Rebound, 1 Steal)
K.Donges
M.Freidrich
J.Kalms
R.Rau

Gute Stimmung + Gute Teamleistung = 4. Sieg

Einen erneuten, allerdings hart erkämpften Sieg konnten die Damen vom KSSV Victoria Weimar am vergangenen Samstag gegen BC Erfurt I einfahren. Die Gastgeber aus Erfurt gingen als Titelverteidiger der Meisterschaft der Oberliga Damen in das Spiel. Einige personelle Veränderungen und das Fehlen wichtiger Spielerinnen machte es den Erfurterinnen schwer, an ihre Leistung der letzten Saison anzuknüpfen.
Weimar sah somit eine Chance, die Erfolgsserie weiterzuführen und weiterhin ungeschlagen auf dem zweiten Platz in der Liga zu bleiben.
Von Beginn an war es ein intensives Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber machten es den Weimarerinnen mit einer aggressiven Mannverteidigung zunächst schwer, ein geordnetes Spiel aufzubauen. Allerdings reichten einige schnelle Angriffe, um Punkte zu verbuchen und in Führung zu gehen. Auch Weimar konnte mit einer starken Verteidigung glänzen und hielten die Erfurterinnen vom Punkten fern. Einige Turnover gaben Erfurt zwar viele Chancen auf Fast Breaks, doch besonders der großartige Einsatz von Centerspielerin Steffi Dittrich, die mit viel Tempo diese schnellen Angriffe oftmals stoppen konnte, wurden einfache Punkte verhindert.
Viele vergebene Chancen erklären die geringe Punktezahl im gesamten Spiel. Das erste Viertel wurde lediglich mit 7:12 Punkten beendet.
Wie auch im vergangenen Spiel gegen Science City Jena hatte Weimar im zweiten Viertel einen kleinen Einbruch und ließen sich unter dem eigenen Korb zu oft schlagen. Die fehlenden Defensiv-Rebounds gaben den Erfurterinnen oftmals zweite Chancen, die diese nutzen konnten. Aber die Weimarerinnen blieben konzentriert und konnten in der Offensive ein gutes Spiel zeigen. Allerdings blieben hier die erfolgreichen Abschlüsse gering. So ging das zweite Viertel mit 11:10 verloren. Durch den Vorsprung aus dem ersten Viertel konnte Weimar trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen.
Im dritten Viertel konnte man an die Leistung der ersten 10 Minuten anknüpfen. Die Verteidigung der Gastgeber konnte oftmals geschlagen werden und auch der Abschluss am Korb war erfolgreicher als bisher. Weimar konnte sich wieder einen größeren Vorsprung erspielen und wollten diesen sicher bis zum Ende halten.
Doch im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend. Erfurt setzte auf ihre Spielerinnen unter dem Korb und eine zu schwache Verteidigung ließ zu viele einfache Punkte zu. So kam Erfurt erneut heran und machte das Spiel am Ende knapp. Doch die Führung wurde durch vereinzelte wichtige Punkte am Ende gehalten und brachte den Gästen einen verdienten Sieg.
Coach Haaf: „Wir haben insgesamt eine gute defensive Leistung gezeigt. Außer mit ein paar Problemen bei den Rebounds konnten wir Erfurt die meiste Zeit vom Korb fern halten.  Nur leider haben sich die Mädels in der Offensive nicht mit vielen Punkten belohnt. Die Abschlüsse waren teilweise zu hektisch oder es hat einfach das letzte Stück Glück gefehlt. Aber ich sehe auch eine positive Entwicklung im Spielaufbau und bei jeder einzelnen Spielerin. Das wird uns in den zukünftigen Spielen sehr helfen.“

Endergebnis:
38:42 (7:12 / 18:22 / 26:36)

Warnstedt: 10 (4 / 5 Freiwürfe)
Agatz: 10 (2 / 5)
Bendig: 8
Dittrich: 8
Schley: 2
Trescher: 2
Rokitta: 2
Dreßler
Kohlhoff

„Jena minus 30…“

Sprechchöre wurden zum Motto des Wochenendes. 5 Weimarer Teams – 5 Siege

Ein Wochenende für die Vereinschroniken: nachdem unsere Damen (42:38 gegen Erfurt) und die U16 (53:26 gegen Gotha) Auswärtssiege eingefahren hatten, schlugen die Oberligaherren Science City Jena IV daheim mit 93:63. Und die Sprechchöre unserer Fans „Jena minus 30!“ und „Auf gehts, Jungs aus Weimar!“ klangen so manchem noch in den Ohren, der an jenem Abend in der Asbachhalle mitgefiebert hatte. So auch den Spielern der U19 und der Landesligaherren, die als Zuschauer anwesend waren und die unfassbare Stimmung und Motivation in ihre eigenen Reihen mitnehmen wollten.

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Ergebnis der U19

Die U19-Spieler griffen die Parole als erste auf, als sie am gestrigen Sonntag den USV Jena mit 79:49 auswärts düpierten und den ersten Saisonsieg verdient einfuhren. Trotz vieler Turnover zogen sie unaufhaltsam davon, dank ebenso vieler Steals, schöner Pässe und unter Mitwirkung der dynamischen Neuverpflichtung aus Griechenland, Dimitrios „Leonidas“ Melistas, der wie schon bei den Oberligaherren keinen Angreifer passieren ließ.

Und in der finalen Begegnung am Sonntagabend, als die Landesligaherren in der Sparkassenarena gegen Science City VI gefordert waren, galt es, den fünften Sieg für Weimar perfekt zu machen. Auch Spielertrainer Hagen Schmidt, der am Vorabend schon in der Oberliga auf Körbejagd gegangen war, und Co-Trainer Philip Thomisch hatten die Fangesänge im Kopf und wollten unbedingt den Auswärtssieg als Etappenerfolg in Richtung Tabellenspitze. Letzterer erklärte: „Wenn vier Teams vorlegen, will man natürlich nachziehen. Und auch für die Liga war dieser Sieg unbedingt nötig, denn die Konkurrenz schläft nicht.“

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Unsere Jungs in der Sparkassenarena: hinten v.l.n.r.: Roman Kleindienst, Endre Papp, Hagen Schmidt, Julian Kampmann, Jonny Vom Dahl, Timmy Yang, vorne v.l.n.r.: Martin Schröder, Christopher Ganseforth, Damir Agic, Philip Thomisch, Nils Feldmann

Und so gab die Mannschaft von Beginn an alles, dominierte die Partie vom Start weg, ließ keinen Führungswechsel zu und gewann am Ende deutlich mit 78:44. Allerdings hätte der Sieg noch höher ausfallen müssen, denn bisweilen vergaben die Weimarer einfache Chancen und begingen ungewöhnlich viele Schrittfehler. Das erste Viertel endete auch wegen solcher Unkonzentriertheiten 20:12 aus Sicht der Gäste. Das folgende Viertel war defensiv besser, allerdings fehlte im Angriff das Wurfglück und die letzte Konsequenz. Es endete 11:10, ein schwacher Spielabschnitt mit wenigen Highlights. Nach der Halbzeitansprache jedoch explodierte Weimar an beiden Enden des Feldes und lieferte nach dem 31:22-Halbzeitstand einen beeindruckende zweite Hälfte ab. Mit 24:13 und 23:9 fegten die Goethestädter den Gegner vom Parkett, der konditionell nur noch wenig entgegenzusetzen hatte. Die Umstellung auf Zonenverteidigung hingegen brachte den Hausherren nicht viel, auch aus der Distanz konnte Weimar erstaunlich gut punkten, acht Dreier fanden ihren Weg in den Korb, Damir Agic (16 Punkte) netzte erneut 4 Stück ein und bestätigte seine tolle Leistung aus dem Nordhausen-Spiel. Auch die anderen Flügelspieler kamen immer besser in Schwung, spielten dynamischer und erarbeiteten sich gute Chancen durch Drives und schöne Kick-Outs.
Das letzte Viertel wurde geprägt von starken Spielzügen und einem unbekümmerten Run-And-Gun-Basketball, in dem Jonny Vom Dahl und Philip von der Dreierlinie ihr Team trugen, neben den individuellen 21 und 13 Punkten jedoch auch ihre Mitspieler schön in Szene setzten: Julian Kampmann schoss seinen ersten Dreier der Saison, Nils Feldmann scorte zwei schöne Korbleger nach harten Sprints. Fast alle Weimarer Spieler konnten punkten und die Mannschaft spielte den 34-Punkte-Sieg in einer sehr fairen Partie unter der Leitung besonnener, solider Schiedsrichter heraus und katapultierte sich dadurch auf Tabellenplatz zwei hinter Sömmerda.

Stimmen zum Spiel:
Jonny Vom Dahl:
Die Formkurve zeigt nach oben. Wir haben aus den letzten drei Spielen drei Siege eingefahren (das 79:80 gegen Nordhausen wurde nachträglich am „grünen Tisch“ gewonnen – 20:0) und viel Erfahrung gesammelt. Es zeigt sich, dass wir uns jedem Gegner anpassen können, sind auf den kleinen und den großen Positionen stark besetzt. Allerdings dürfen wir uns nach solchen Spielen nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, schließlich wollen wir uns mit den Stärksten in der Liga messen und da müssen wir uns erst noch beweisen.
Julian Kampmann: Ich glaube, dass wir bei der Spielgeschwindigkeit und in der Flügelverteidigung noch zulegen können, beides werden wichtige Faktoren in unseren nächsten Spielen sein.
Coach Hagen Schmidt:  Wir sind eigentlich in einer komfortablen Situation: ich habe 7 oder 8 Spieler, die, wenn sie es erzwingen würden, locker 15-20 Punkte in jedem Spiel machen könnten. Dazu viele, die an guten Tagen eine ganze Mannschaft inspirieren können. Jedoch zieht niemand eine Ego-Show ab, sondern findet immer wieder den freieren Mitspieler, denkt für das Team, kämpft für das Team. Wir haben erfahrene Spieler und unbeschwerte Young-Guns. Große und kleine, kräftige und unglaublich schnelle Spieler. Die Herausforderung ist es, alle in ein System zu integrieren, Basics sicherzustellen und sich an jeden Gegner anzupassen. Momentan macht es einfach Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten.

Für Weimar spielten:
Vom Dahl (21 Punkte), Agic (16, 4 Dreier), Thomisch (13, 2 Dreier), H. Schmidt (9), Kampmann (6, 1 Dreier), Feldmann (4), Schröder (3, 1 Dreier), Gansefort (2), Papp (2), Yang (2), Kleindienst

Oberligaherren gewinnen mit 93:63

Weimar schlägt Science City Jena IV und macht Niederlage vergessen

Nachdem bereits die Oberligadamen den Titelverteidiger BC Erfurt I schlugen und auch die U16 auswärts erfolgreich war, krönten die Weimarer Oberligaherren einen tollen Basketballsamstag aus Weimarer Sicht mit dem dritten Sieg des Tages und bleiben Tabellenführer BC Erfurt weiter auf den Fersen.

Allerdings sahen die ca. 70 Heimfans, die mit bundesligareifen Sprechchören und Trommeln eine überragende Stimmung schufen und ihr Team immer wieder nach vorn trieben, eine durchwachsene Anfangsphase: zwischenzeitlich lag Weimar 8:16 zurück. Dann aber drehten die Hausherren auf und beendeten das erste Viertel 22:20.
Schlüssel zum Erfolg war einmal mehr und wie so oft im Basketball das uneigennützige Passspiel, immer wieder wurde der freie Mitspieler gefunden. So war es auch nicht verwunderlich, dass von 11 Spielern 5 zweistellig punkten konnten. Weimar war aus allen Lagen gefährlich, hattte aber vor allem aus der Distanz einen guten Tag erwischt und schenkte den Gegnern neben reinem Wein auch 7 Dreipunktwürfe (3 von Martin Mirsch) ein. So war der Ausbau der Führung zum 41:31-Halbzeitstand nur die logische Folge, gerade eine engagierte Verteidigung erlaubte es den Gegnern selten, einfach abzuschließen und sie blieben lediglich durch einige beherzte Drives und viele Freiwürfe im Rennen.

Nach der Halbzeit jedoch spielten die Weimarer richtig auf, das dritte Viertel endete 31:8 und besiegelte frühzeitig die Jenaer Niederlage. Hier gelang es u.a. den schnellen Flügeln Flo Thiersch und Jakob Harlan leichte Punkte aus Fastbreaks zu erzielen, aber auch am Brett wurde nun besser gereboundet und gepunktet, so setzten sich Norman Hallermann und Hagen Schmidt immer wieder erfolgreich durch.
Die Reboundüberlegenheit, viele Picks, die kompromisslose Help Defense u.a. von Jakob Kling und Artom Haaf und die besseren Wechelmöglichkeiten standen im krassen Gegensatz zur bitteren Pleite am vergangenen Wochenende. Echter Teambasketball, gute Kommunikation und Respekt dem soliden Schiedsrichtergespann gegenüber waren weitere Faktoren, die zum verdienten Sieg führten.
Im letzten Viertel verwalteten die Weimarer allerdings die Führung, gestatteten den talentierten Jenaern etwas Ergebniskosmetik, spielten allerdings auch schöne Highlight-Spielzüge heraus, sehr zur Freude der Fans. Neben Max Örtl, der mit viel Übersicht glänzte, beeindruckte auch Publikumsliebling Markus Gekeler, der nicht nur alle Register, sondern auch unermüdlich zum Korb zog und sich durch die Verteidigung und in die Herzen der Fans spielte. Die Neuzugänge Anton Kienzle und Dimitrios Melistas fügten sich prima ein, während ersterer mit beherzten Rebounds überzeugte, ließ zweiterer feinste griechische Verteidigungsschule aufblitzen.

Die 100 Punkte blieben den Gastgebern heute leider verwehrt, doch macht die heutige Leistung Appetit auf mehr. In zwei Wochen steigt das Auswärtsspiel gegen Hermsdorf. Bis dahin werden wir weiter an unserem Spiel arbeiten und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen.

Für Weimar spielten:
Mirsch (18 Punkte, 3 Dreier), Thiersch (17), Gekeler (15, 1 Dreier), H. Schmidt (12, 4/6 FW), Örtl (11, 1 Dreier), Hallermann 6, Harlan (5, 1 Dreier), Kling (4), Haaf (3, 1 Dreier), Kienzle (2), Melistas

Highlight-Videos

Weimar goes YouTube
Wie viele unsere Spieler_innen bereits wissen, filmen wir häufig Spiele zur späteren Analyse mit. Jetzt wollen wir ab und an ein paar Highlight-Videos schneiden und bei YouTube hochladen, damit sowohl Fans als auch Gäste etwas davon haben.

Hier geben wir euch schon mal einen Vorgeschmack auf dem Kanal, den U19-Coach Jan Schreiber eingerichtet hat. Dort findet ihr bereits einige Videos unserer Jungs (inlusive Fastbreak-Dreier und Killer Crossover) 🙂

U19 gegen Erfurt

Weimarer Beach Basketball Turnier

P.S.: Wer uns beim Schneiden und ggf. Aufhübschen unseres Videomaterials helfen möchte oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt,  darf sich gern bei unseren Coaches melden, die sich über etwas Entlastung freuen würden!