Erster Sieg im ersten Heimspiel

Weimarer Landesligaherren holen verdienten Heimsieg gegen Apolda

Im dritten Spiel der noch jungen Saison 2015/2016 fuhren die Landesligaherren einen deutlichen 76:45-Sieg vor heimischen Publikum ein. Nach Niederlagen gegen den USV Erfurt und Sömmerda gelang es der Mannschaft um das Trainerduo Hagen Schmidt/ Philip Thomisch über eine energische Defense ins Spiel zu kommen und den Vorsprung nach und nach auszubauen. Nur einmal im zweiten Viertel gab man die Führung kurz aus der Hand, ackerte sich dann aber durch tollen Teambasketball und eine solide Rotation stets frischer Spieler nach vorn.

Vor den Augen von ca. 40 Fans (vielen Dank für die lautstarke Unterstützung!) ging das erste Viertel mit 12:6 an die Hausherren und war geprägt von einem gegenseitigen Abtasten. Weimar erspielte sich freie Würfe, die zunächst aber nicht den Weg ins Netz fanden. Hinzu sorgte unnötiger Foul-Trouble von Starting Center Jonny Vom Dahl für Unruhe, welche aber durch Geduld und Struktur wett gemacht wurde.

Im zweiten Spielabschnitt, welcher 19:20 ausging (Halbzeitstand 31:26), fanden beide Mannschaften öfter den Weg zum Korb, wobei sich die Gäste an der Mannverteidigung Weimars oft genug die Zähne ausbissen und härter für ihre Punkte arbeiten mussten, während die Gastgeber durch gutes Ball Movement und in Person von Thomisch und Vom Dahl dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Auch die anderen Starter Roman Kleindienst, Julian Kampmann und Timmy Yang ließen dem Gegner kaum Ruhe, reboundeten stark und liefen unermüdlich die im Sommer unter Thomisch etablierten Systeme.

Nach kurzer Ansprache in der Kabine starteten die Weimarer in eine furiose zweite Halbzeit, in der sie uneinholbar davon zogen. Hier wurde die Mannschaft, in der jeder scoren konnte und die eine ungeahnte Reboundüberlegenheit ablieferte, vor allem von Jasper Andresen und Goran Kosutic getragen, die Lücken in der Zone gnadenlos ausnutzten. Folge richtig ging man mit einer 49:37-Führung in den letzten Spielabschnitt.

Hier wurden erneut konsequent die Lücken gesucht, die Aufbauspieler Thomisch und Martin Schröder fanden häufig den freien Mann, Weimar erarbeitete sich mehrere Fast Breaks und zog unermüdlich Fouls. Auch auf Grund einiger disziplinarischer Aussetzer beim Gegner und höchster Konzentration bis zum Schlusspfiff gewann man das letzte Viertel mit 27:8. Grund hierfür war auch der frische Wind, den die Bank (37 Punkte!) aufs Spielfeld bringen konnte. Spieler wie Henry Zlotowski, Endre Papp und Christopher Ganseforth hielten das Tempo hoch und glänzten durch ihre Erfahrung bzw. Athletik offensiv und defensiv mit schönen Aktionen.

Flügelspieler Roman Kleindienst resümierte nach dem Spiel: „Wir haben heute aus allen Lagen getroffen, mit zunehmender Dauer des Spiels umso besser, auch von außen hat es dann prima geklappt“. Und Jonny Vom Dahl fügte hinzu: „Heute hat in Sachen Kommunikation alles gestimmt. Und wer auch immer gespielt hat, jeder hat sich nahtlos ins System eingefügt. Wir hatten so viele Spielerrotationen auf dem Feld und jede hat einen klasse Job gemacht.“

Unser Partner in der Saison 2015/16.
Unser Partner in der Saison 2015/16.

Zufrieden zeigte sich auch der neue Trainer Hagen Schmidt: „Ehrlich gesagt, habe ich mich heute von meiner zweiten Sportart, dem Rugby, inspirieren lassen. Schließlich war James Naismith, der Erfinder des Basketball, auch Rubgy-Coach: harte bedingungslose Verteidigung, selbstloser Angriff, Ballbesitz und Respekt den Schiedsrichtern gegenüber haben uns heute geholfen, unseren Weg zu finden. Wir werden weiter daran arbeiten, das volle Potential dieses Teams auszuschöpfen.“

Starting Point Guard Philip Thomisch fasste abschließend zusammen: „Dass unsere ersten vier Spiele auch gegen die stärksten Teams der Liga gehen, hilft uns zu analysieren, wo wir mit unserem Team stehen. Wir wollen uns nach oben orientieren und es mit den härtesten Konkurrenten aufnehmen, attraktiven, modernen Basketball spielen und für die ein oder andere Überraschung sorgen.“

Schon am nächsten Sonntag ist das Team gefordert, um 15 Uhr empfangen die Goethestädter, die nun auf Platz vier in der Liga rangieren, den Zweitplatzierten Nordhausen.

Für Weimar spielten:
Vom Dahl (17 Punkte, 5/8 Freiwürfe), Thomisch (13, 5/7), Schmidt (10, 2 Dreier), Kosutic (9, 1 Dreier), Andresen (7), Ganseforth (4, 1 Dreier), Yang (4), Kleindienst (3), Schröder (3, 1 Dreier), Kampmann (2), Papp (2), Zlotowski (2)

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