Eine Mannschaft, drei Spiele, drei Siege!

Einen wohlverdienten Sieg konnte die Mannschaft vom KSSV Victoria Weimar am vergangenen Sonntag gegen die Damen von Science City Jena verbuchen.
Bis jetzt ungeschlagen in der Thüringer Oberliga können sie sich somit zunächst den zweiten Platz in der Tabelle sichern. Lediglich Regionalliga-Absteiger USV Jena I liegt vor ihnen.
Das Spiel begann positiv und Weimar konnte sich einen wichtigen Vorsprung erarbeiten. Eine gute Defensive, viele Steals und die daraus resultierenden Fast Breaks machte es den Jenaerinnen schwer. Trotzdem wurden durch hektische Bewegungen viele Chancen vergeben und so landeten nur wenig Punkte auf der Anzeigetafel. Die akribischen Schiedsrichterinnen machten von Anfang an deutlich, dass ein körperlich intensives Spiel nicht erlaubt ist. Beide Mannschaften bekamen demnach schnell viele Fouls und mussten sich darauf einstellen. Auch durch viele Schrittfehler auf beiden Seiten wurde das Spiel oft angehalten und zog sich somit in die Länge. Das erste Viertel konnte Weimar schließlich mit einer geringen Punktzahl von 11:7 für sich entscheiden.
Das zweite Viertel sah ähnlich aus. Allerdings wurde Weimar immer sicherer und ein konzentriertes und kluges Angriffsspiel konnte den Abstand vergrößern. Mit 36:25 ging es dann in die Pause. Jena wollte sich nicht geschlagen geben und motivierte sich von Neuem. Die Weimarerinnen mussten dagegenhalten und kämpfen, um ihren Vorsprung zu verteidigen. Viele Turnover durch Schrittfehler oder Fehlpässe gaben Jena zu viele Chancen zum Punkten. Das dritte Viertel war demnach ausgeglichen (14:14).
Auch im vierten Viertel sah das Spiel ähnlich aus. Auch mit vielen vergebenen Chancen am Korb konnten die Gastgeber trotzdem noch die nötigen Punkte machen, um die Jenaerinnen hinter sich zu lassen. Der am Anfang herausgespielte Abstand wurde bis zum Ende gehalten. Allerdings gab es immer wieder Phasen, in denen Jena gefährlich nah kam und eine konstante konzentrierte Leistung fehlte auf Weimarer Seite.
Coach Artom Haaf: „Wir konnten unsere Vorteile nutzen und das Spiel zu unserem machen. Die vielen Fouls kamen uns am Ende zugute. Die Mädels haben es am Ende klug ausgespielt und die richtigen Entscheidungen getroffen. Besonders stolz bin ich auf die Mannschaftsleistung und das Gemeinschaftsgefühl, das auch auf dem Spielfeld zu sehen war. Ich freue mich, dass jede Spielerin ihre persönliche Stärken zeigen konnte.“

Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal besonders bei den vielen Zuschauern bedanken, die uns von der Seitenlinie angefeuert haben und uns motivierten. Wir entschuldigen uns für die lange Spielzeit und dass der Anfang vom Tatort teilweise verpasst wurde.😉

Endergebnis:
66 : 53 (11:7 / 36:25 / 50:39 )

Agatz: 19 (9/11 Freiwürfe), Dittrich: 12 (2/4), Warnstedt: 10 (4/12), Bendig: 7 (3/4), Schley: 5 (1/3), Rokitta: 5 (1/2), Trescher: 4, Dreßler: 4, Kohlhoff

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