Erste hui, zweite Pfui – bittere Auswärtsniederlage für Weimarer Damen

Nach vor allem defensiv sehr guten Leistungen in den letzten Spielen fuhren die Weimarerinnen am Samstagnachmittag – personell durch den verletzungsbedingten Ausfall von Steffi Dittrich geschwächt, dennoch hochmotiviert nach Erfurt.

Die Partie startete aus Sicht der Gäste überraschenderweise offensiv hervorragend. Schnelle Fastbreaks, eine gute Struktur im Angriff und zwei Dreier trugen im ersten Viertel zu einer starken Offensive bei. Demnach wurde das Viertel mit 15:10 zugunsten der Gäste beendet.

Im zweiten Abschnitt schien es so, als hätte Weimar einen Sahnetag. Durch drei Dreier und weitere Fastbreaks konnte die Führung ausgebaut werden. Durch die Treffsicherheit und Schnelligkeit wurde die Überlegenheit der Hausherrinnen unter den Körben egalisiert. Eine 35:21 Führung prangte zur Halbzeit auf der Anzeigetafel.

Weimar konnte sich im Folgenden jedoch nicht auf das anfängliche Wurfglück verlassen und so nahm das Schicksal seine Wendung. Der dritte Spielabschnitt gehörte den Erfurterinnen, die vor allem durch ihre sehr physische Spielweise in Person von Alina Koliada die Größenvorteile an den Brettern nutzten und die Gäste in Foulproblematik brachten. Weimar hingegen fand nicht mehr zurück zum eigenen Spiel. Durch verfrühte Abschlüsse und unnötige Ballverluste machten sich die Gäste das Leben selber schwer. Mit lediglich 6 Punkten Vorsprung startete man in das letzte Viertel.

Die Erfurterinnen stellten in diesem auf eine 3-2 Zone um. Weimar konnte darauf nicht clever genug antworten und konzentrierte sich viel zu wenig auf das eigene Spiel, als vielmehr auf alle einwirkenden Randbedingungen. Offensiv fehlte zudem das in der ersten Halbzeit noch im Überfluss vorhandene Wurfglück. Die Erfurterinnen punkteten hingegen kontinuierlich – vor allem von der Freiwurflinie. Das Momentum lag nun bei den Gastgeberinnen, die sich vom Heimsieg auch nicht mehr durch eine Stop-the-Clock Taktik abbringen ließen.

Die Weimarer Mädels nehmen neben einer bitteren 59:63-Niederlage aus Erfurt jedoch wieder eine Menge neuer Erfahrung mit und bedanken sich bei Hagen und Steffi für die wertvolle Unterstützung von der Seitenlinie.

Endergebnis: 63:59 (10 / 15; 21:35; 42:48)

Agatz 24 (2 Dreier); Schley 11; Rokitta 7 (1 Dreier); Bendig 6; Warnstedt 5 (1 Dreier); Dreßler 4 (1 Dreier); Trescher 2; Kohlhoff

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Fotos von Hagen Schmidt

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