Weimar unterliegt auswärts knapp

Spannendes Spiel endet 73:77
Eine unnötige Niederlage im Rennen um die oberen Tabellenränge leisteten sich gestern die Landesligaherren aus Weimar. Beim Tabellenvierten Gispersleben setzte es eine knappe Niederlage, nachdem man bis zur 19. Minute geführt hatte, dann aber einem größeren Abstand hinterherlaufen musste.

Allerdings lieferten die 11 Mann um Spielertrainer Hagen Schmidt einen guten Fight in einem spielerisch weitgehend fairen Spiel. Immer wieder fanden sie Antworten auf gegnerische Läufe, wechselten viel durch und hatten in Philip Thomisch einen überragenden Aufbauspieler, der trotz uneigennütziger Spielweise 32 Punkte verbuchen konnte, darunter 20 von 24(!) Freiwürfen. Weitere Punktelieferanten waren Dreierschütze Damir Agic (15) und Center Hagen Schmidt (10).
Neben vielen Fouls durch mangelnde Helpside (eigene Fouls:24/gegnerische Fouls: 30), einer eigentlichen Stärke des Teams, waren das schwache Rebounding, die zu hektischen Abschlüsse und der mangelnde Drive die größten Probleme.
„Der Trainingsstand nach der Winterpause hat sicherlich auch damit zu tun. Man könnte noch viele andere Ausreden finden, z.B. dass ein (guter) Schiedsrichter allein pfeifen musste, die Halle mehr als rutschig war (was bizarre Schrittfehler und gefährliche Stürze auf beiden Seiten nach sich zog), das Kampfgericht in bewährter Tradition Viertel für Viertel Punkte korrigieren musste und uns nicht nur in der entscheidenden Phase Zeit von der Uhr nahm (wovon selbst der Ref sichtlich genervt war). Aber das hilft uns nicht weiter. Wir müssen jetzt in uns gehen, alles verbessern, was in unserer Macht liegt und das Rückspiel gewinnen. Das Potential dazu ist absolut vorhanden, die Jungs sind hungrig und lernen schnell aus ihren Fehlern.“, stellte sich der Trainer nach dem Spiel vor sein Team.
Allerdings gab es gestern auch viel Grund zu Optimismus, schöne Pässe und Einzelaktionen. Roman Kleindienst und U19-Talent Sami Younis glänzten mit energischem Zug zum Korb, Helge Grüter-Birgaoanu mit bissiger Defense. Center Laif Karl feierte einen soliden Einstand im Herrenbereich.

Für Weimar spielten:
Thomisch (32 Punkte, 2 Dreier, 20/25 Freiwürfe), Agic (15, 3 Dreier), Schmidt (10, 1 Dreier), Kampmann (7), Kosutic (5, 1 Dreier), Kleindienst (3), Younis (1), Ganseforth, Grüter-Birgaoanu, Karl, Schröder

30/41 Freiwürfe

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