Derby-Pflichtsieg

Landesligaherren gewinnen 63:57 in Apolda
Für die letzten vier Spiele hatten sich die ambitionierten Weimarer viel vorgenommen und eigentlich hatte man sich beim Tabellenvorletzten mehr versprochen, am Ende wurde es ein knapper Pflichtsieg, der aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet war.

Die wie gewohnt mit 12 Mann angereisten Goethestädter (plus 2 weitere Teammitglieder, die wegen Verletzung und Nachwuchs nicht spielen konnten) trafen auf 6 Apoldaer, die sich allerdings verbissen, manchmal überhart wehrten und auf Grund der schlechten Wurfquote der Weimarer zwischenzeitlich etwas Morgenluft witterten. Durch klare Reboundüberlegenheit und solide Einzelaktionen hielt man die Mannschaft aus dem Landkreis allerdings auf Abstand. Die Schiedsrichter ließen viel Kontakt laufen, wohl auch aus Sorge, dass Apolda am Ende wegen Foul Trouble mit nur 2 oder 3 Spielern das Spiel beenden müsste – immer eine unangenehme Sache im Basketball. Dies hatte allerdings eine unnötige Verletzungen auf Seiten Weimars zu Folge, was dem Trainer gar nicht gefiel: „Ich verstehe die Linie der Refs, das ist auch nett gedacht, aber sie sind auch für die Gesundheit der Spieler verantwortlich. Am Ende wurden wir dafür bestraft, dass wir einen vollen Kader aufs Parkett bringen, Apolda nur zu sechst spielt. Persönlich verstehen wir uns mit den Jungs absolut gut, sie haben stark gekämpft, aber ich will keinen Spieler wegen überambitionierten Einsatz des Gegners verlieren. Sowas macht das Spiel nur unnötig scharf.“
Spielerisch verteidigte Weimar gut, die Mannverteidigung stand solide. Vorne wurde der Ball laufen gelassen, allerdings zu langsam. Erfolg brachte entweder der Dreier von Damir Agic (15 Punkte, 3 Dreier, 3 Steals) oder Philip Thomisch (14 Punkte, 4 Dreier, 3 Assists) oder der robuste Marsch zum Brett durch Spielertrainer Hagen Schmidt (13 Punkte, 5/5 FW, 10 Rebounds, 2 Blocks) oder Endre Papp 8 Punkte, 2/3 FW).
„Wir wollten heute schön und schnell spielen, das ist nur in Ansätzen gelungen, fürs Team und die individuelle Erfahrung war es trotzdem ein wichtiger Sieg. Jeder hat Verantwortung übernehmen müssen.“, meinte Small Forward Roman Kleindienst, der sich oft mitten ins Getümmel stürzte und den Ball dann laufen ließ.
„Das war mein erster Einsatz im Herrenbasketball, die Trainer waren zufrieden – das freut mich natürlich sehr. Die Stimmung ist gut und nächste Woche steigt das Knallerspiel um Platz 2 gegen Nordhausen.“, fügte Youngster Heiner Häselbarth freudig hinzu, der neben 4 Punkten noch 10 Rebounds und 2 Blocks verbuchen konnte. Schulterklopfend ergänzte Julian Kampmann (auch U19 Co-Trainer): „Wir trainieren teilweise 4 Mal die Woche, einige gehen viel Laufen oder zusätzlich Pumpen. Für diese Hingabe wollen wir uns belohnen!“
Wir danken den mitgereisten Fans, den Schiedsrichtern und einem guten Gegner, dem wir auch im Angesicht von Personalmangel weiter viel Erfolg wünschen!

Für Weimar spielten:
Agic (15), Thomisch (14), Schmidt (13), Papp (8), Zlotowski (5), Häselbarth (4), Kleindienst (2), Vom Dahl (2), Feldmann, Kampmann, Kosutic, Younis

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