Duell um Platz 2

Damen verlieren in einem knappen Spiel gegen Science City Jena

Ein Blick auf die Tabelle der Damen-Oberliga versprach ein spannendes Spiel der Weimarer Damen gegen Science City Jena.
Dieses Versprechen wurde auch gehalten und es wurde wie erwartet ein packendes Spiel in dem sich beide Mannschaften auf gleicher Augenhöhe begegneten:

Weimar reiste mit einem Kader von 8 Spielerinnen an und musste sich gegen eine fast volle Bank von Science City behaupten. Doch die vermeintliche konditionelle Überlegenheit war selten zu spüren. Lediglich bei der Anzahl der persönlichen Fouls war Weimar teilweise gefährdet.
Der Anfang gestaltete sich aus Weimarer Sicht zunächst schwierig. Eine intensive Verteidigung der Gegner erzwang einige überhastete Angriffe und Chancen zum Punkten wurden vergeben. Doch viele erfolgreiche Freiwürfe brachten wichtige Punkte. Eine Freiwurfquote von 74% am Ende kann sich durchaus sehen lassen. Auf der anderen Seite konnte Weimar ebenso mit einer starken Defensive überzeugen und den Gastgebern den Abschluss schwer machen. Besonders Flügelspielerin Franzi Schley machte mit ihrem Einsatz viel Druck auf die Aufbauspielerinnen von Science City und glänzte wie auch bereits in vorherigen Spielen mit ihrer bissigen und schnellen Verteidigung.
Die Weimarerinnen konnten ihre Stärken wie die Schnelligkeit nutzen, um auch offensiv Druck aufzubauen. Doch durch unaufmerksame Fehlpässe entstanden unnötige Turnover und ebenso schnelle Rückangriffe von Jena konnten nicht gestoppt werden.

Trotz allem wurden noch genügend erfolgreiche Angriffe ausgespielt, sodass der Punktestand durchgängig knapp blieb. Das Spiel war durch einige Führungswechsel geprägt, was die Hoffnung auf einen Sieg auf beiden Seiten erhalten ließ.
Am Ende musste sich Weimar allerdings mit 6 Punkten Rückstand geschlagen geben. Bei einem ‚Stop-the-Clock‘-Spiel behielt Jena die Nerven an der Freiwurflinie und konnte die Führung noch ausbauen. Bei den jeweils folgenden Angriffen verpasste Weimar die Chance zum Punkten.

„Es war ein faires und spannendes Spiel, das viel Spaß gemacht hat. Wir wurden wie erwartet ordentlich gefordert und haben aber unsere Stärken gezeigt. Am Ende fehlte einfach das letzte bisschen Glück. Science City hat verdient gewonnen“, so Multitalent Toni Warnstedt, die sich als Aufbau und Center erfolgreich behaupten konnte.

Die Punktegleichheit in der Tabelle machte sich auf dem Spielfeld eindeutig bemerkbar und der Kampf um Platz 2 war deutlich zu spüren und zu sehen. Durch unnötige Niederlagen der Weimarerinnen bisher hat Science City nun die Chance an Weimar vorbei zu ziehen. Falls es zu einem Direktvergleich kommen sollte, hat Weimar allerdings durch einen größeren Abstand aus dem Hinspiel (66:53) einen Vorteil.
Jetzt heißt es, gegen den ungeschlagenen Tabellenführer USV Jena am kommenden
Wochenende nochmal ein gutes Spiel zu zeigen und die anderen Spiele der Saison zu gewinnen.

Ergebnis: 60:54 (12:9 / 25:23 / 38:42)

Agatz 16 (5/7 FW, 1 Dreier), Warnstedt 14 (8/8 FW), Schley 8 (2/2 FW), Dreßler 8 (2/4 FW), Rokitta 5 (2/4 FW, 1 Dreier), Dittrich 3 (1/2 FW), Gollhofer, Bendig

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