Unglücklicher Start – Glückliches Ende

Spielbericht zum Spiel der Damen gegen BC Erfurt II am 6. März

Der Anfang gestaltete sich schwer. Verschlafene Angriffe und leichtsinnig vergebene Fast Breaks legte Weimar zunächst auf das Parkett. In der Defensive wurden zu viele einfache Punkte zugelassen und einige Offensiv-Rebounds der Erfurterinnen brachten zweite Chancen für die Gäste. Somit war beispielsweise ein 8:0-Lauf der Gäste ausschlaggebend für den Rückstand am Ende des ersten Viertels (9:15).
Diesem Rückstand lief Weimar auch im zweiten Abschnitt hinterher, konnte diesen trotz einer ähnlichen Spielentwicklung allerdings knapp für sich entscheiden.
Immer wieder machte die Größenüberlegenheit der Erfurterinnen unter beiden Körben Probleme.
Zur Halbzeitpause weckte Coach Haaf seine Mädels auf: „Zieht euer eigenes schnelles Spiel durch und lasst euch nicht so stark beeinflussen. Belohnt euch in der Offensive, nutzt unseren Heimvorteil aus und macht endlich die einfachen Punkte.“
Die Worte schienen Wirkung zu zeigen: In der zweiten Hälfte des Spiels wurde Weimar mutiger und auch die Trefferquote schien sich zu bessern.
Das Spiel war weiterhin knapp und keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorsprung erspielen. Somit kam es dann am Ende des vierten Abschnitts zu einem Gleichstand und es ging in die Verlängerung.
Auch die zusätzlichen fünf Minuten gestalteten sich ähnlich. Doch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Aufbauspielerin Toni Warnstedt in der letzten Minute brachten die Entscheidung zum 47:45 und bedeuteten schließlich den Sieg für Weimar.

Haaf nach dem Spiel: „Es war viel Arbeit und ein recht schwerfälliges Spiel. Am Ende hatten wir dann das letzte bisschen Glück. Insgesamt war die Trefferquote aber nicht gut. Wenn die Mädels ihre Chancen von vornherein verwandelt hätten, wäre das Spiel vielleicht deutlicher ausgefallen. Aber wie auch schon im Hinspiel hatten wir Probleme mit dem Spiel der Erfurterinnen.“

Der Sieg lässt nun noch einen letzten Hoffnungsschimmer aufleuchten, den Titel als Vizemeister der Oberliga zu verteidigen. Mit einem Sieg am letzten Spieltag und einem Patzer von Science City Jena wäre dies möglich. Doch dass diese sich den 2. Platz nehmen lassen, erscheint unwahrscheinlich.

VIELEN DANK AN UNSERER ZUSCHAUER, DIE UNS NICHT NUR IN DIESEM LETZTEN HEIMSPIEL, SONDERN AUCH WÄHREND DER GESAMTEN SAISON DEN RÜCKEN GESTÄRKT HABEN!!

Ergebnis: 47:45 n.V. (9:15 / 22:26 / 31:33 / 41:41)

Dreßler: 15
Warnstedt: 11
Schley: 7
Rokitta: 6
Müller: 4
Dittrich: 4
Bendig
Kohlhoff

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