Landesligaherren beenden Saison als 5.

Bittere Auswärtsniederlage in Arnstadt und Saisonabschluss
Mit 57:82 musste man sich im letzten Saisonspiel geschlagen geben, wobei das Spiel in einem katastrophalen 1. Viertel verloren wurde: 6:30 standen nach den ersten 10 Minuten auf der Anzeigetafel. Viele dumme Turnover in der Spieleröffnung und beim Passen im Perimeter führten zu einfachen Fast Breaks der Gastgeber. Dazu kam die mangelnde Rebounddominanz sowie die etwas ruppigere Spielweise, an die sich die Weimarer erst gewöhnen mussten.

„Arnstadt hat verdient gewonnen, wir hätten einfach etwas cleverer sein müssen. Wenn man so ein erstes Viertel abliefert, hat man es das ganze Spiel über natürlich schwer. Die anderen Viertel gingen in Ordnung, einige Spieler haben Verantwortung übernommen, auch von außen.“, meinte Trainer Hagen Schmidt. „Tatsächlich offenbarten sich genau die Schwächen, die wir die ganze Saison über hatten. Wir haben viele Dinge in den Griff bekommen, aber dominantes Rebounding, hohe Passqualität, Fastbreakabsicherung und taffe Verteidigung haben wir leider nie in einem Spiel zusammen abliefern können.“

So betrachtet das Trainergespann Schmidt/Thomisch die Saison, die man als 5. abschließt, auch mit gemischten Gefühlen: 6:8 die Bilanz hätte besser ausfallen können, 5 Niederlagen waren absolut vermeidbar und knapp, oft auf Ausfälle wichtiger Spieler und mangelnde Routine zurückzuführen. Wenn man das heutige Spiel gewonnen hätte, hätte Platz 4 am Ende gestanden. Wenn man die beiden letzten Spiele gewonnen hätte, fände man sich gar auf Platz 3 wieder.
„Allerdings stand die Saison auch immer im Zeichen des Lernens, wir wollten jeden individuell verbessern, modernen Basketball spielen und ein schlagkräftiges Team formen. Das ist uns gelungen, wir haben viele verschiedene Typen zusammengefügt und wollen unseren Weg weiter fortsetzen.“, sagte Co-Trainer Philip Thomisch. „Die Platzierung hat diese Saison eine untergeordnete Rolle gespielt. Vom Potential her gehören wir unter die Top 2.“

Auch im Arnstadt-Spiel blitzte dieses Potential immer wieder auf, Thomischs (16 Punkte, 2 Dreier) Drives und Assists, die Distanzschüsse von Agic (10), Zlotowski (18, 3 Dreier) und Schmidt (7, 2 Dreier) sowie der wunderschöne Fastbreak Dunk von Talent Max Schriewer (2), der nächste Saison von der U19 aufrückt, waren Highlights, die Lust auf mehr machen.

Julian Kampmann, der neben den Coaches als einziger alle 14 Spiele absolvierte, sagte zum Saisonabschluss: „Nach der Saison ist vor der Saison. Jetzt freuen wir uns auf viele Individualeinheiten, ein paar Testspiele gegen Teams aus anderen Staffeln und das ein oder andere Turnier. Jetzt ist der Druck weg, wir werden die nächsten Wochen ein bisschen die Seele baumeln lassen und dann so langsam planen.“

Drei sichere Abgänge muss das Team wohl verkraften, neben Kampmann werden Center Endre Papp und Shooting Guard Nils Feldmann den Club  im Spätsommer verlassen. Zwar ist es für konkrete Pläne noch zu früh, doch sind einige Verstärkungen in Aussicht.

Heute allerdings blicken wir erstmal auf eine Saison mit Höhen und Tiefen zurück. Wir haben viel Zeit und Energie in den besten Sport der Welt gesteckt und haben aus einem Haufen Individuen ein tolles Team geformt! Und wir werden weiterhin alles geben🙂

Wir bedanken uns beim TBV, den Schiedsrichtern, unseren Gegnern und vor allem bei unserem Verein und allen Verantwortlichen, unseren Sponsoren und unseren Fans für die wahnsinnige Unterstützung!

1 Mannschaftsfoto

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