U14 kämpft und verliert

Weimars Jüngste verpassen die Überraschung im Schlussabschnitt
Gegen die Eisenach Tigers mussten sich die Weimarer Talente am Ende mit 49:76 geschlagen geben, wenngleich das Ergebnis nicht das tatsächliche Leistungsverhältnis und auch nicht dem Spielverlauf entsprach. Bis zum Ende des dritten Viertels stand es noch 45:51 – ein Sieg schien noch zum Greifen nah. Allerdings forderten dann die Anstrengungen der ersten 30 Minuten ihren Tribut und gerade der Angriff der Weimarer kam ins Stocken. Als Eisenach dann im Gegenzug den Vorsprung auf 49:62 ausbaute, die Ganzfeld-Mannverteidigung keine Wirkung zeigte und die Kräften schwanden, entschied sich Coach Hagen Schmidt, allen Spielern noch mal Game Time zu verschaffen und Weimar gestattete den Eisenachern noch etwas Ergebniskosmetik.
Dabei hatte es zunächst gut ausgesehen, im ersten Viertel punkteten gerade Kapitän Max Rönicke und der nimmermüde Topscorer Stanley Zierfuß und stellten Eisenach immer wieder vor Probleme. Allerdings gestattete man den Gästen, allen voran dem sehr athletischen und aufgeschossenen Kim Noah Schmidt (44 Punkte) zu einfache Würfe. Zum Ende der ersten 10 Minuten lag man 20:22 hinten. Auch im zweiten Viertel ein ähnliches Bild: Weimar erarbeitete sich mühsam schöne Körbe, auch durch Fastbreaks, Eisenach scorte zu einfach, aber verdient. Gerade die sehr präzisen Pässe im schnellen Give-and-Go führten zu bitteren Korblegern.
In der Halbzeit musste der Coach, der Unterstützung von U16-Trainer Philip Thomisch erhielt (viele der Jungs wechseln nächste Saison zu ihm), die richtigen Worte gefunden haben, denn Weimar verteidigte härter und sehr eng am Mann, ließ nur schwere Pässe zu. Die Folge war das beste Viertel aus Weimarer Sicht: 11:12 und ein Zwischenstand vor dem letzten Spielabschnitt von 45:51. Dann aber lief nur noch wenig zusammen.
Coach Schmidt nach dem Spiel: „Wir haben gesehen, dass wir 3 Viertel lang guten Offensivbasketball spielen können und dass wir, wenn wir uns anstrengen, zu einer sehr sehr ordentlichen Verteidigung in der Lage sind. Jetzt müssen wir diese Leistungen konstant abrufen und auch mehr Tiefe und Qualität in den Kader bringen, um unsere 12er Rotation richtig nutzen zu können. Die nächsten Woche werden wir über Helpside-Verteidigung, Passqualität und enge Mannverteidigung, auch übers ganze Feld sprechen. Dazu werden wir weiter an unseren Fastbreaks feilen, die erst seit kurzem mehr Raum in unserer Spielanlage einnehmen. Alles in allem machen die Mädels und Jungs das aber sehr gut – wir sind auf dem richtigen Weg.“

Für Weimar spielten: Stanley Zierfuß (21), Max Rönicke (12), Jaewoo Kim (4), Jonathan Mönch (4), Vinzent Reiser (4), Samuel Eggert (2), Kai Rinck (2), Lotte Bendig, Toni Hauk, Donghun Kim, Eric Wodtke, Joel Zapf

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s