Überraschung in Jena nicht geglückt

Beim Auswärtsspiel in Jena musste die U19 der SG Basketball HSV-KSSV Weimar das Kalenderjahr 2017 mit einer Niederlage beginnen. Gegen den USV VIMODROM Baskets U19 verloren die Weimarer mit 60:46 (36:22).

Von Beginn an entwickelte sich ein interessantes Spiel zweier Mannschaften, die sich in der Anfangsphase nur wenig schenkten.
Neuzugang Maximilian Nähring (11 Punkte/7 Rebounds/4 Steals/2 Blocks) drückte gleich dem Spiel seinen Stempel auf und hielt sein Team im Rennen. Doch wieder einmal zu viele unnötige Ballverluste auf Seiten der Weimarer verhinderten, dass man den Tabellendritten aus Jena gefährlich werden konnte.
Im zweiten Spielabschnitt konnten die großen Jungs besser ins Spiel gebracht werden, allen voran Heiner Häselbarth (11 Pkt/9 Reb/1 Blk). Man fand gegen die kompakt stehende Defensive des USV zu selten das richtige Mittel. Auch in der Defense ließ man dem Gegner zu viel Raum, besonders K. Komischke schenkte den Gästen 23 Punkte ein.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich den Zuschauern in der Sporthalle „An den Teufelslöchern“ ein verändertes Bild. Weimar stellte in der Verteidigung um und konnte angeführt durch Lorenz Heinemann (12 Pkt/4 Reb) bis auf 6 Punkte an Jena herankommen.
Doch im letzten Viertel zeigte sich das alte gewohnte Bild. Weimar agierte in der eigenen Rückwärtsbewegung wieder unkonzentriert und ließ zu viele einfache Punkte zu. Am Ende brachten die Jenaer ihren Vorsprung abgeklärt über die Zeit und gewannen verdient mit 60:46 gegen die Jungs aus Weimar.
Trainer J.Schreiber: „Man merkt, dass die Abstimmung zwischen unseren zwei Neuen (M.Nähring und L.Karl) mit dem Team noch ausbaufähig ist. Wir haben gegen Jena trotzdem ein gutes Spiel gezeigt und ihnen den Sieg so schwer wie möglich gemacht. Das macht Mut für die nächsten Spiele und vielleicht gelingt im Rückspiel die Überraschung. Besonders gefallen hat mir Lorenz Heinemann, der sich mehr und mehr zu einer unverzichtbaren Stütze für das Team erweist. “
Das nächste Spiel bestreiten die Weimarer am Sonntag, den 19. Februar um 16:00 Uhr vor heimischer Kulisse in der Innenstadt-Sporthalle. Zu Gast ist dann der direkte Tabellenachbar aus Saalfeld.

Oberliga verliert gegen USV Jena 1

Weimar: (ks)
Am vergangenen Samstag traf die 1. Herrenmannschaft der SG HSV-KSSV Weimar auf den Ligaprimus USV Jena. Das Team um Coach Hallermann wollte nach 5 Wochen Winterpause mit einem Ausrufezeichen in die Rückrunde starten. Doch bereits in den ersten Spielminuten wurde klar, dass diese hochgesteckten Ziele am heutigen Spieltag wohl nicht in die Tat umgesetzt werden können.
Die Erzrivalen aus Jena beendeten gleich die ersten beiden Angriffe mit erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen und lagen 0:6 in Führung. Mit ihrer agressiven Mannverteidigung und konsequenter Umsetzung ihrer Offensivstrategie kamen die Gäste sowohl zu einfachen Punkten im Fastbreak als auch im Set-Play. Vor allem die häufigen offenen Dreier versenkten sie eiskalt im Weimarer Korb.
Die Starting Five Hausherren hatten scheinbar nicht mit derart dominant auftretenden Gegnern gerechnet, wirkten manchmal etwas ratlos und spielten nicht mit der notwendigen Entschlossenheit. So zeigten sich sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zu viele Mängel. Das Fehlen wichtiger Stammspieler, wie Martin Mirsch und Volker Schmidt, lässt die Truppe jedoch nicht als Ausrede gelten.
Jena baute seinen Vorsprung stetig aus (10:20, 22:42, 40:65). Am Ende verloren die Weimarer deutlich mit 56:88. Dass man phasenweise mit dem Spitzenreiter mithalten konnte, und mit einigen sehenswerten Aktionen erfolgreich punktete, stimmt die Mannschaft optimistisch auf die bevorstehenden Aufgaben. Ende März beginnen die Playoffs um die Thüringer Meisterschaft. Jetzt gilt es, sich eine möglichst gute Ausgangssituation für die K.O.-Runde zu erarbeiten.
Nachdem nun die härtesten Brocken der regulären Saison absolviert sind, warten in den folgenden Partien eher leichtere Kontrahenten auf den dreifachen Vizemeister der vergangenen Jahre. Mit konsequenter und harter Trainingsarbeit werden die Mannen die Schmach vom Wochenende vergessen machen. Eines ist klar: Eine weitere Niederlage wollen die Korbjäger bis zum Einzug in FINAL-FOUR nicht mehr kassieren.

Punkte:
Thiersch (20), Camacho (13, 1 Dreier), Hallermann (7), Säuberlich (5, 1 Dreier), H. Schmidt (4, 1 Dreier), Behammer (2), Schriewer (2), Vom Dahl (2), Kißauer (1), Weiß

U14 unterliegt ersatzgeschwächt

Ein paar angeschlagene Spieler und ein starker Neuzugang können die Niederlage nicht abwenden

Eigentlich hatte es der nächste Saisonsieg werden sollen, daraus wurde allerdings nichts. Hatte man in den vergangenen Jahren immer deutlich gegen Mühlhausen gewonnen, setzte es diesmal eine empfindliche 36:87-Niederlage.
Die Weimarer Gäste mussten kurz vor dem Spiel den Ausfall von Kai Rinck verkraften, einer der Top Scorer der Goethestädter, der mit Grippesymptomen und Kopfschmerzen nicht spielen konnte. Zwei weitere Weimarer Akteure waren angeschlagen und mit insgesamt 8 verbleibenden Spielern war die noch junge Rotation sehr limitiert. Konstant stark Kapitänin Lotte Bendig, mit 12 Punkten beste Scorerin; sie verbuchte dazu 3 Steals und 5 Rebounds. Gegen die starke Aufbauspielerin Valerie Trautmann konnte sie jedoch auch nur punktuell Akzente setzen, ebenso wie die Point Guard Paul Kohlhoff und Jonas Karl (3 Steals, 7 Rebounds). Mühlhausen hatte zwar hochgeschossene Center dabei, die in der Zone beinahe nach Belieben punkten konnten und oft genug einfach dort parken konnten (laut Regelwerk darf ein Angreifer nur 3 Sekunden in der gegnerischen Zone stehen); der allein pfeifende Schiedsrichter hatte jedoch mit vielen Schrittfehlern und sich selbst genug zu tun. So zogen die Gastgeber davon, zur Halbzeit stand es 22:43 und so konzentrierte sich das Team um Trainer Hagen Schmidt statt auf Ergebniskosmetik mittels taktischer Kniffe lieber weiter auf individuelle Verbesserung und kleinere Ziele. Weiter wurde Tempo gemacht, das 1:1 gesucht, das 5 Out durchgezogen. Einige Spieler wuchsen über sich hinaus und glänzten phasenweise, auch wenn viele Ballverluste den Gegner weiter davon ziehen ließen. „Wir brauchen die Spielpraxis. Jeder muss einfach spielen. Klar machen wir noch viele Fehler, aber nur in der Wettkampfsituation können wir das im Training gelernte umsetzen. Viele Basics sitzen immer besser.“ Lebendiger Beweis dessen war Neuzugang Mick Heiduschka, der nach 2 Monaten Training bereits sein erstes Spiel absolvierte und am Ende auf 8 Punkte, 11 Rebounds und 4 Steals kam. Er gab dem Weimarer Spiele positive Impulse nach vorn und stoppte den ein oder anderen Mühlhäuser Vorstoß dank seiner physischen Präsenz.
„Wir wussten vor Beginn der Saison, dass diese schwer werden würde. Allerdings haben wir ein junges Team, das die Rückrunde stärker sein wird und in der nächsten Spielzeit durchstarten kann. Mühlhausen hat es die letzten Jahre vorgemacht und streicht dafür jetzt die Lorbeeren ein.“
Wir freuen uns auf die kommenden Spiele und über die großartige Trainingsbeteiligung.

Weimar 70:56 Jena

Spielbericht: Weimars Zweite holt nächsten Saisonsieg on the Road
Im Hinspiel daheim noch 50:62 unterlegen, gingen die Weimarer Landesligisten zu Beginn der Partie in Führung, ließen zwar drei Führungswechsel bis kurz nach der Halbzeit zu und zogen anschließend uneinholbar davon. 20 Punkte mehr als im Hinspiel und eine ebenfalls verbesserte Defense (der Schlüssel zum Erfolg in dieser Partie) sorgten für einen verdienten Sieg der Goethestädter. Gerade die Distanzwürfe des Gegners, ein großes Problem der Hinrunde, hatten die Gäste diesesmal weitestgehend unter Kontrolle. Selbst spielte man schnell und konsequent nach vorn, ließ aber auch viele einfache Punkte per Korbleger und freie Dreier liegen. Die agilen Guards der Weimarer und die größeren Innenspieler machten an diesem Tag den Unterschied. Auch waren die Weimarer eingespielter als im Hinspiel. Coach Hagen Schmidt konnte auf 11 Mann zurückgreifen und hatte stets frische Kräfte zur Verfügung. Das Training der vergangenen Woche schien Wirkung zu zeigen.
Die Ausrichtung, nach vorn überaus schnell zu spielen (auch schnell abzuschließen) und hinten sauber, aber hart zu verteidigen, zeigte so langsam Wirkung. Nach einer Hinrunde ganz im Zeichen der Findung und individuellen Verbesserung (so spät wegen einer nur kurzen Off Season mit dem ganzen Team) kommt das Team um Kapitän Roman Kleindienst so langsam in Tritt.

Statistiken:

unbenannt

Thomisch (2 Dreier, 2 Steals), Dreßler (4 Offensivrebounds), Younis (3 Steals), Ganseforth (6 Rebounds), Rozdobudko (10 Rebounds), Gebauer (7 Rebounds), Kienzle (12 Rebounds), Schröder (3 Dreier, 3 Steals)

Vorausschau: Oberliga Spitzenspiel – Weimar zu Hause gefordert

Am kommenden Wochenende stehen wieder einige interessante Partien mit Weimarer Beteiligung an

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Oberliga vs Jena 1 (in WEIMAR!)
Der langjährige Ligaprimus gastiert in Weimar, hatte jedoch in der Hinrunde eine empfindliche 69:68-Niederlage einstecken müssen und nur am grünen Tisch siegen können. Die USVer dürften trotzdem motiviert sein, sich auch sportlich zu revanchieren. Weimar hat intensiv trainiert und freut sich auf den Vergleich.

Landesliga vs Gera 2 (in GERA)
Im Hinspiel ein knappe Niederlage, die unnötiger nicht hätte sein können. Weimars Zweite will an den Auswärtserfolg gegen Science City 5 anknüpfen und sich beim nächsten Gegner für eine Pleite in der Hinrunde revanchieren. Die Formkurve zeigt nach oben, sowohl gegen Mann als auch gegen Zone agieren die Männer um Kapitän Roman Kleindienst selbstsicher und stehen hinten dank großem Einsatz solide.

U16 vs Ilmenau (in ILMENAU)
Unsere Jungs haben den Einzug in die Playoffs knapp verpasst, wollen die Platzierungsrunde nun aber dominieren. Die Gastgeber sind ambitioniert, aber ein machbarer Gegner. Die Truppe von Jorge Camacho kommt nach motivationalen Problemen und einer Niederlage nun mit frischer Energie aufs Parkett. Wir drücken die Daumen!

 

Spielbericht LL Herren

Weimar vs Germania Hermsdorf    64:79

(mg)   Ein echtes Kellerduell stand am Sonntag in der Innenstadtsporthalle Weimar an: die 2. Herren Weimars gegen den TV 1887 Germania Hermsdorf. Das erste Viertel begann zäh, insbesondere die Gäste punkteten vornehmlich durch Freiwürfe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es zeichnete sich früh ab, dass es bis zum Ende spannend bleiben würde. Mit 11:13 ging es in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Viertels gingen die Hausherren zweimal in Führung. Es sollte jedoch die letzte Führung des Spiels bleiben. Zahlreiche technische Fehler und Fehlpässe störten das Angriffsspiel Weimars empfindlich. Während auf Seiten der Gäste P. Burkhardt sein Team mit 10 Punkten in Folge auf Kurs hielt, drückte auf Seiten der Goethestädter Henry Zlotowski mit Korblegern, Würfen und Rebounds dem Spiel seinen Stempel auf. Die Ostthüringer, die das Hinspiel in eigener Halle noch gegen Weimar verloren hatten und daher auf Revanche sannen, punkteten ab Mitte des Viertels konsequenter, so dass es zur Halbzeit 27:35 stand.

Coach Hagen Schmidt schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Vor der gut gefüllten Zuschauerreihe starteten die Gastgeber wie die Feuerwehr und kamen u.a. durch ein 4-Punkt-Spiel von Sammy Younis auf drei Punkte heran (36:39, 23.). Die Aufholjagd wurde durch mangelhafte Verteidigung und einen 14:0-Lauf der Gäste jäh gestoppt. 4 Dreier und einen 2er in Folge ließen den Rückstand auf 17 Punkte ansteigen, es schien bereits wie die Entscheidung. Die Hausherren steckten jedoch nicht auf und konnten ihrerseits durch hart erkämpfte Korbleger und Freiwürfe den Rückstand verkürzen (48:58; 30.). Der gute Teamgeist pushte die Spieler und übertrug sich phasenweise auch auf das Publikum.

Mit Beginn des letzten Spielabschnittes schien Weimar das Momentum auf seiner Seite zu haben. Man robbte sich auf 7 Punkte ran (33.). Mit taktischen Umstellungen in der Verteidigung und speziellen Spielzügen wollte man die Wende mit aller Macht erzwingen. Hermsdorf kam durch einfache Ballverluste jedoch zurück ins Spiel und spulte die Zeit souverän vor allem über ‚unzählige‘ einfache Freiwürfe herunter. Ungläubig staunte der Gästetrainer über die in ihrer Höhe wohl einmalige Trefferquote der Gäste bei Freiwürfen und Dreier. Dieser konnte Weimar letztlich nichts mehr entgegensetzen. Das bittere Ergebnis hieß am Ende 64:79.

Als Erkenntnis dieses Spieles bleibt, dass die 2. Herren zwar in der Liga mithalten können, jedoch über 40 Minuten konsequent verteidigen und die Fehler reduzieren müssen. Kapitän Roman Kleindienst motivierte die enttäuschten Spieler und warf den Blick bereits voraus auf das schwere Auswärtsspiel am kommende Sonntag: „Wir hatten heute keinen richtig guten Tag, aber ich glaube weiterhin an diese Mannschaft!“