U14 unterliegt ersatzgeschwächt

Ein paar angeschlagene Spieler und ein starker Neuzugang können die Niederlage nicht abwenden

Eigentlich hatte es der nächste Saisonsieg werden sollen, daraus wurde allerdings nichts. Hatte man in den vergangenen Jahren immer deutlich gegen Mühlhausen gewonnen, setzte es diesmal eine empfindliche 36:87-Niederlage.
Die Weimarer Gäste mussten kurz vor dem Spiel den Ausfall von Kai Rinck verkraften, einer der Top Scorer der Goethestädter, der mit Grippesymptomen und Kopfschmerzen nicht spielen konnte. Zwei weitere Weimarer Akteure waren angeschlagen und mit insgesamt 8 verbleibenden Spielern war die noch junge Rotation sehr limitiert. Konstant stark Kapitänin Lotte Bendig, mit 12 Punkten beste Scorerin; sie verbuchte dazu 3 Steals und 5 Rebounds. Gegen die starke Aufbauspielerin Valerie Trautmann konnte sie jedoch auch nur punktuell Akzente setzen, ebenso wie die Point Guard Paul Kohlhoff und Jonas Karl (3 Steals, 7 Rebounds). Mühlhausen hatte zwar hochgeschossene Center dabei, die in der Zone beinahe nach Belieben punkten konnten und oft genug einfach dort parken konnten (laut Regelwerk darf ein Angreifer nur 3 Sekunden in der gegnerischen Zone stehen); der allein pfeifende Schiedsrichter hatte jedoch mit vielen Schrittfehlern und sich selbst genug zu tun. So zogen die Gastgeber davon, zur Halbzeit stand es 22:43 und so konzentrierte sich das Team um Trainer Hagen Schmidt statt auf Ergebniskosmetik mittels taktischer Kniffe lieber weiter auf individuelle Verbesserung und kleinere Ziele. Weiter wurde Tempo gemacht, das 1:1 gesucht, das 5 Out durchgezogen. Einige Spieler wuchsen über sich hinaus und glänzten phasenweise, auch wenn viele Ballverluste den Gegner weiter davon ziehen ließen. „Wir brauchen die Spielpraxis. Jeder muss einfach spielen. Klar machen wir noch viele Fehler, aber nur in der Wettkampfsituation können wir das im Training gelernte umsetzen. Viele Basics sitzen immer besser.“ Lebendiger Beweis dessen war Neuzugang Mick Heiduschka, der nach 2 Monaten Training bereits sein erstes Spiel absolvierte und am Ende auf 8 Punkte, 11 Rebounds und 4 Steals kam. Er gab dem Weimarer Spiele positive Impulse nach vorn und stoppte den ein oder anderen Mühlhäuser Vorstoß dank seiner physischen Präsenz.
„Wir wussten vor Beginn der Saison, dass diese schwer werden würde. Allerdings haben wir ein junges Team, das die Rückrunde stärker sein wird und in der nächsten Spielzeit durchstarten kann. Mühlhausen hat es die letzten Jahre vorgemacht und streicht dafür jetzt die Lorbeeren ein.“
Wir freuen uns auf die kommenden Spiele und über die großartige Trainingsbeteiligung.

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