Der Bericht vom Wochenende VII

(11./12.11.2017)Dieses Wochenende war erwartet schwer, trotz vierer Niederlagen in vier Spielen sind wir aber alles andere als deprimiert – in zwei Spielen haben wir sogar lange geführt und hatten den Sieg vor Augen, aber unsere Gegner hatten dann einfach den besseren Tag erwischt. Alle gehen heute wieder ins Training und werden weiter hart an sich arbeiten, um in den nächsten eng umkämpften Partien die zwei Punkte nach Weimar zu holen.
Am Wochenende ist übrigens spielfrei für fast alle Teams, nur unsere Youngster in der U12mix Landesliga dürfen am Samstagmorgen um neun Uhr in Gotha antreten und wollen als Liganeuling und Underdog die ungeschlagenen Tabellenführer wenigstens ein bisschen ärgern.

2. Herren @ Science City Jena V 81:84 (23:25; 44:39; 65:61)
Das nennt man dann wohl Spiel auf Augenhöhe: in einer lange umkämpften Partie schenkten sich beide Teams nichts, scorten ausgiebig und hielten das Spiel sehr sehr lange spannend. Am Ende geht der Sieg an den Gastgeber und wir freuen uns schon aufs Rückspiel daheim. In beiden Mannschaften wurde ausgeglichen gepunktet, jeweils fünf Akteure scorten zweistellig. Gegen die Mannverteidigung agierten unsere Jungs oft zu nachlässig und nicht zwingend genug, wenngleich man sich einig war, dass man das Spiel am anderen Ende verloren hatte. 81 Punkte zu machen ist schon eine tolle Leistung, 84 allerdings zu kassieren tut allerdings richtig weh. Wir werden weiter an uns arbeiten, wenngleich dieses Spiel gemessen an der vorherigen Saison schon ein Erfolg ist, bedenkt man die Pleite im Hinspiel der letzten Saison. Allerdings schlug man diesen Gegner dann im Rückspiel knapp und das haben wir uns nach Samstag auch wieder vorgenommen. Weimar jetzt auf Platz fünf in einer zunehmend ausgeglichenen Liga und nach zwei Niederlagen in Serie gegen direkte Konkurrenten im Kampf um Platz zwei. Weimar dieses Mal ohne drei Stammspieler, dafür aber mit Neil Welbers, der bei seinem Debüt auch gleich seine ersten Punkte im Trikot der Goethestädter machte.

Für Weimar spielten: Henry Zlotowski (16, 2 Dreier), Norman Krombholz (15), Arthur Rozdobudko (15), Tillmann Gebauer (14, 1 Dreier), Jakob Weiß (10, 1 Dreier), Anton Kienzle (5), Roman Kleindienst (C) (4), Neil Welbers (2), Benjamin Hidalgo, Martin Johr

Damen @ BC Erfurt 31:44 (14:7; 19:20; 24:30)
Nach einem tollen Start in die Partie hat es dann doch nicht bis zum Ende gereicht. Unsere Damen verlieren auswärts in Erfurt nach starkem Kampf, aber mit zu wenig Konsequenz über die vollen 40 Minuten. Die Weimarer Veteraninnen Alice Dreßler und Toni Warnstedt, die Coach Hagen Schmidt toll vertraten, motivierten ihr Team ein ums andere Mal. Erneut war jedoch die Jugend und mangelnde Routine zu spüren, was sich vor allem bei der Passqualität und beim Abschluss bemerkbar machte. Lange ein Spiel auf Augenhöhe, fiel das Ergebnis der Partie doch deutlicher aus, als sie verlaufen war. Am Ende jedoch eine bittere Niederlage gegen einen Konkurrenten im Mittelfeld der Liga. Coach Dreßler: „Klar haben wir uns alle geärgert. Aber wenn wir die Energie des ersten Viertels und die Spielweise aus der ersten Halbzeit in andere Spiele mitnehmen können, bin ich für die kommenden Spiele wirklich optimistisch.“ Größter Wermutstropfen: an diesem Samstag schien der Korb wie vernagelt. Flügel Tamara Petkovic, die nach ihrem Wegzug aus Weimar das Team noch einmal verstärkte meinte: „Klar hat uns heute das Wurfglück gefehlt, wenn ein, zwei von uns ein bisschen mehr gepunktet hätten, die Führung am Anfang deutlicher ausfällt, entwickelt sich ein ganz anderes Spiel. Wir hätten durch einfache, konzentrierte Abschlüsse den Deckel drauf machen müssen. Aber die Mannschaft entwickelt sich gut, wir werden solche Spiele auch gewinnen können.“ Ohne Starting Point Guard Marion Biet und mit einer angeschlagenen Stella Strotkötter war an diesem Tag einfach nicht mehr drin. Weimar steht weiter auf Platz drei.

Für Weimar spielten: Julia Stürmer (C) (8 Punkte, 1 Dreier), Tamara Petkovic (8), Laura Bendig (6), Stella Strotkötter (3), Justine Bitam (2), Vanessa Bornemann (2), Lisa Homuth (2), Nelly Herrmann, Uli Heß, Charlotte Siegesmund, Katharina Steiner

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Unsere U19

U19 @ USV Erfurt 37:83 (13:19; 13:42; 25:56)
Eine hohe Niederlage mussten unsere ältesten Junioren um Trainer Jan Schreiber am Wochenende einstecken. Beim USV Erfurt gab es erneut nichts zu holen. Vor allem der zweite Spielabschnitt war ein Viertel zum Vergessen, denn Weimar gelang in diesen 10 Minuten kein einziger erfolgreicher Korbwurf. Gothas Kooperationspartner Erfurt spielten mit voller Kapelle und mit einigen Perspektivspielern im Kader, während Weimar dieses Mal nur zu siebt antreten und kräftemäßig wenig dagegen halten konnte. Dazu kamen unsere Jungs auch früh in Foul Trouble und mussten sich nach der Partie eingestehen, dass dieses Mal einfach nichts zu holen gewesen war.

U16 @ Mühlhausen 58:77 (10:15; 22:33; 45:53)
Den mit Abstand weitesten Weg hatten unsere U16 Jungs mit Trainer Axel Latka. Leider gab es keinen Auswärtssieg, sondern ebenfalls eine Niederlage, die allerdings einkalkuliert war. Dabei hatte man sich intensiv vorbereitet, hatte sich im Training auf den Gegner eingestellt und am Wochenende dann lange mitgehalten. Gegen Ende dann gingen den Jungs allerdings die Kräfte aus. Auch konnte der Game Plan nicht umgesetzt werden, da sich der Topscorer des letzen Spiels, Ludwig Nauhaus, beim Warm Up unglücklich verletzte und wegen einer Gehirnerschütterung gar nicht erst mitspielen konnte. Trotzdem kämpften die anderen Jungs weiter verbissen, am Ende war der Punkteabstand mit -19 etwas zu hoch.
Allerdings spürt man die Energie in der Mannschaft, das Training macht Spaß, einige neue Jungs sind zum Team gestoßen und Coach Latka scheint den richtigen Zugang zum Team gefunden zu haben. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und an dieser Stelle Ludi gute Besserung!

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