Saisonabschlussbericht Damen (2019/2020)

OLD
hintere Reihe v.l.n.r.: Julia Stürmer, Emily Kühne, Johanna Mayer, Vanessa Bornemann, Lisa Homuth, Lotte Bendig, Charlotte Siegesmund, Golnaz Balaghi; vordere Reihe v.l.n.r.: Julia Belke, Helena Kösling, Emma Baum, Ana Saiz Martinez, Veronika Frank, Flavia Dragota, Katharina Steiner, Ulrike Heß, Everett Marques Mthunzi; es fehlen: Alice Dreßler, Franziska Schreiber, Laura Bendig, Sarah Schwarz, Stella Strottkötter

Noch bevor die Saison starten konnte, standen die Weimarer Basketball-Damen vor einem kleinen Problem: sie brauchten einen neuen Trainer. Nach kurzer Suche in der Weimarer Basketball-Community fand man Marques. Er war Trainer für die Basketballgruppen im Weimarer Unisport. Er brachte gut 20 Jahre Basketballerfahrung und jede Menge Skills mit. Er wollte die vorhandenen Inhalte und Strukturen beibehalten, was einen Start in die Saison mit neuem Trainer einfacher machte. Auch konnte der Kader weitestgehend zusammengehalten werden.

Ende Oktober begann man auch gleich mit einem starken, dennoch bekannten Gegner in die neue Saison: Science City Jena legte auch dieses Mal wieder eine aggressive Spielweise aufs Parkett, was neben der physischen Überlegenheit dazu führte, dass man mit 51:61 beim ersten Heimspiel der Saison verlor.

Im ersten Auswärtsspiel traf man auf die junge Mannschaft von LadyBaskets Jena. Hier galt es besonders das Zusammenspiel im Team zu verbessern. Mit einem 38:67 Sieg fuhr man nach Weimar zurück.

Als kleines Highlight gilt das Heimspiel gegen Ilmenau. Eine unserer Jugendspielerinnen Emma konnte hier ihre ersten Punkte (4) in der OLD erzielen. Diese trugen dazu bei, dass man einen Sieg mit 65:25 einfahren konnte.

Die Niederlage gegen BC Erfurt, den stärksten Kontrahenten der Liga, galt trotz eines 68:55 Scores als bestes Spiel der YMR-Damen. Hier zeigte man trotz physischer Schwäche besonders viel Kampfgeist und Willensstärke. Die geringe Kondition und Athletik im Team versuchte man ab sofort im Training zu stärken.

„Alle Jahre wieder“, hieß es im fünften Spiel der Saison. Gegen den USV Jena 2 musste man eine sehr knappe Niederlage von 46:44 einstecken. Fun fact: in der Saison 2018/19 zuvor gewann man jedoch mit 45:46.

Bevor man in die Weihnachtspause ging, hatte die YMR-Damen noch ein Spiel gegen einen eher unbekannten Gegner in Gotha zu absolvieren.

Durch Unkonzentriertheit und Hektik auf dem Feld zeigte man leider keine gute Leistung, sodass man am Ende mit einer 70:57 Niederlage in die Pause ging.

Wie das alte Jahr endete so begann man auch das neue. Im Rückspiel gegen Science City Jena holte man sich eine 68:51 Niederlage ein.

Im punktereichsten Spiel der Saison fuhr man nach Ilmenau und erzielte einen Score von 30:104. Highlight hierbei: fast jede Spielerin punktete zweistellig.

Sich noch einmal am stärksten Gegner der Liga zu messen, blieb natürlich nicht aus. Der BC Erfurt zeigte wie gewohnt Stärke und Können auf dem Feld, was die YMR-Damen anscheinend mehr beeindruckte und man das Rückspiel mit einer größeren Punktedifferenz (51:93) verlor. Trotz eines konditionell harten Spieles zeigte Kathi besonders hier ihre federleichte und schnelle Beinarbeit in der Verteidigung und machte neben Laura mit 14 Punkten die meisten Zähler.

Im letzten Spiel der Saison gelang uns schließlich eine Revanche: als Gast empfing man den USV Jena 2. Durch guten Teamgeist konnte man das Spiel mit 52:36 gewinnen und somit die Pleite vom Hinspiel wieder gut machen.

Somit beendeten die YMR-Damen die Saison unwissend mit einem Sieg. Leider schafften sie es in der Tabelle nur auf den fünften Platz. Jedoch war zum Ende hin eine gute Tendenz erkennbar, wodurch man hochmotiviert das Final Four erreichen wollte.

Womit keiner rechnen konnte ist, dass der Endgegner Covid-19 hieß. Das abrupte Ende der Saison und somit auch das Stilllegen der wöchentlichen Trainingseinheiten ist hierbei besonders schade, da man gerade an einem Punkt angekommen war an dem die Motivation und der Teamgeist besonders hoch war. Auch den Versuch die Jugendspielerinnen immer mehr zu integrieren musste jäh enden. Vor allem hier wird man nach den Corona-Ferien wieder viel aufarbeiten müssen.

Trotz geschlossener Hallen versuchen sich die YMR-Damen individuell fit zu halten, durch Lauf-Einheiten im Park, Home-Workouts auf der heimischen Yogamatte oder aber auch das mentale am „Ball bleiben“ wird durch kurze Basketball-Clips oder das Anschauen von aufgezeichneten Basketballspielen bei YouTube trainiert.

Schlussendlich kann man trotz kleiner Höhen und Tiefen also sagen, dass die Saison 2019/2020 als besonders, erfolgreich, verletzungsfrei und sicherlich auch als unvergesslich gelten wird.

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