Unglücklicher Start – Glückliches Ende

Spielbericht zum Spiel der Damen gegen BC Erfurt II am 6. März

Der Anfang gestaltete sich schwer. Verschlafene Angriffe und leichtsinnig vergebene Fast Breaks legte Weimar zunächst auf das Parkett. In der Defensive wurden zu viele einfache Punkte zugelassen und einige Offensiv-Rebounds der Erfurterinnen brachten zweite Chancen für die Gäste. Somit war beispielsweise ein 8:0-Lauf der Gäste ausschlaggebend für den Rückstand am Ende des ersten Viertels (9:15).
Diesem Rückstand lief Weimar auch im zweiten Abschnitt hinterher, konnte diesen trotz einer ähnlichen Spielentwicklung allerdings knapp für sich entscheiden.
Immer wieder machte die Größenüberlegenheit der Erfurterinnen unter beiden Körben Probleme. Weiterlesen

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Duell um Platz 2

Damen verlieren in einem knappen Spiel gegen Science City Jena

Ein Blick auf die Tabelle der Damen-Oberliga versprach ein spannendes Spiel der Weimarer Damen gegen Science City Jena.
Dieses Versprechen wurde auch gehalten und es wurde wie erwartet ein packendes Spiel in dem sich beide Mannschaften auf gleicher Augenhöhe begegneten:

Weimar reiste mit einem Kader von 8 Spielerinnen an und musste sich gegen eine fast volle Bank von Science City behaupten. Doch die vermeintliche konditionelle Überlegenheit war selten zu spüren. Lediglich bei der Anzahl der persönlichen Fouls war Weimar teilweise gefährdet. Weiterlesen

Love and Basketball am Valentinstag

Spielbericht: Damen vs. USV Jena II am 14.2.2016

„What is love?..“ klingt es aus den unterirdischen Lautsprechern in der Gropiusstraße 2 in Weimar: Die Liebe zum Basketball ist das heutige Motto für die Spielerinnen vom KSSV Victoria Weimar.

Die Stimmung ist von Beginn an gut und die zahlreichen Lovesongs zaubern auch den Gästen aus Jena ein Lächeln auf das Gesicht.
Mit fast voller Mannschaft geht Weimar als Favorit in das Spiel – nachdem das Hinspiel im Oktober mit 67:29 gewonnen wurde. Weiterlesen

Pokalaus für Damen und Herren

Niederlagen gegen starke Gegner in Ordnung, aber zu hoch

Sowohl die Oberliga-Damen als auch die Landesliga-Herren waren in der vergangenen Woche im Pokal gefordert. Beide Mannschaften traten als Underdogs an, erstere gegen Oberligaprimus USV Jena I, zweitere gegen BC Erfurt I aus der 1. Regionalliga.
Gleich in der jeweils ersten Runde des Thüringenpokals hatten die Teams diese Kracherlose gezogen und verloren erwartungsgemäß, allerdings in beiden Fällen zu hoch.
Damen – Endstand: 43:93
In der ungewohnten Asbachhalle und mit Personalsorgen ließen unsere Mädels die Gäste schnell davonziehen, bäumten sich noch einmal auf, hatten aber im 2. Viertel wenig entgegenzusetzen. Vor allem Jenas athletische Aufbauspielerin mit ihrem kompromisslosen Drive stellte Weimar immer wieder vor große Probleme.
Herren – Endstand: 39:124
Da die Oberliga-Herren nicht im Pokal antreten (Trainerentscheidung), halfen mit Markus Gekeler, Artom Haaf und  Jakob Harlan drei Akteure aus, um die ersatzgeschwächten Landesligisten zu komplettieren. Überraschungen blieben jedoch aus, zwar gab es einige schöne Spielzüge, Erfurt gewann jedoch durch höhere Wurfquoten und bessere Athletik.

„Am Ende geht es darum, dass alle Spaß hatten und sich niemand verletzt hat. Wir hätten selbst noch mehr scoren und hinten einige leichte Fast Breaks vermeiden können, wenn wir ruhiger gewesen wären.“ Trainer Hagen Schmidt

„Der Pokal folgt seinen eigenen Gesetzen. Wir genießen die Atmosphäre, die Spieler und Fans sehen auch mal andere Gegner. Überraschungen sind immer möglich, diesmal war aber nichts zu holen. Wir sind mit beiden Teams in ähnlichen Besetzungen schon jeweils ins Pokalhalbfinale gestürmt, aber Losglück gehört natürlich auch dazu.“ Trainer Artom Haaf

Lasst uns froh und munter sein und uns über viele Punkte freu´n…

…beim nächsten Mal vielleicht: Weimarer Damen machen sich eigenes Nikolausgeschenk mit Sieg gegen Ladybaskets II

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v.l.n.r.: Laura, Victoria, Toni, Steffi, Tanja, Kristin, Alice, Franzi, Julia, Franzi und Artom

›Willkommen zum St. Nicholas-Bash‹ hieß es vergangenen Sonntag in der Innenstadtsporthalle in Weimar.
Ein weiteres wichtiges Spiel wartete auf die Weimarerinnen, um ihren zweiten Platz in der Liga zu verteidigen. Sie gingen gegen die zweite Mannschaft von den Ladybaskets Jena als Favorit in das Spiel. Trotzdem war die Zusammensetzung der Jenaerinnen unbekannt und Weimar wollte die Mannschaft nicht unterschätzen.
Die Erfahrung aus den letzten Spielen sollte an diesem Tag helfen, um ein sicheres Spiel auf das Parkett zu bringen. Von Beginn an setzte Coach Artom Haaf auf die Schnelligkeit seiner Spielerinnen und appellierte an eine intensive Defensive, um die Punkte der Jenaerinnen gering zu halten und viele einfache Punkte durch Fast Breaks zu erreichen.
Der erste Teil dieses Plans funktionierte: viel Druck auf den Ball und eine aufmerksame 3-2 Zone konnten einige Ballgewinne verbuchen. Ein temporeiches Spiel nach vorn brachte viele Chancen zum Punkten. Doch an dieser Stelle scheiterte der Plan: zu viele vergebene einfache Möglichkeiten erklären das geringe Ergebnis der Weimarerinnen. Dieses Phänomen zog sich durch das gesamte Spiel. Coach Haaf verzweifelte teilweise an der Seitenlinie: »Es ist unsere Halle mit unseren Körben. Ich verstehe nicht, warum die Mädels nicht getroffen haben. Sie hätten sich für ihre gute Defensive und den guten und sicheren Spielaufbau viel mehr belohnen können.«

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Stark: die Defense unserer Mädels

Trotz alledem konnte sich Weimar gleich im ersten Viertel einen Vorsprung sichern (14:5). Dieser wurde jederzeit gehalten, konnte durch die geringe Treffsicherheit allerdings nicht großartig ausgebaut werden. Captain Alice Dreßler: »Wir hatten viele klare Aktionen, aber haben die Punkte verschenkt. Wir hatten einfach viel Pech.«
Doch trotzdem sind alle stolz auf den Sieg und konnten den zahlreichen Zuschauern ihre Stärken zeigen. Jede Spielerin konnte punkten, was die gute Teamleistung bestätigt.
Belohnt wurden die Damen nach dem Spiel mit einem Besuch vom Nikolaus höchstpersönlich. Der Coach löste sein Versprechen ein, nach einem Sieg kleine Überraschungen zu verteilen.

Endergebnis:
44:28 (14:5 / 20:11 / 36:22)

Agatz 12 (3 / 6 FW; 1 Dreier), Rokitta 10 (3 / 5 FW; 1 Dreier), Trescher 4 (2 / 2 FW), Warnstedt 4, Bendig 4, Dreßler 4, Schreiber 2, Schley 2, Kohlhoff 2

Erste hui, zweite Pfui – bittere Auswärtsniederlage für Weimarer Damen

Nach vor allem defensiv sehr guten Leistungen in den letzten Spielen fuhren die Weimarerinnen am Samstagnachmittag – personell durch den verletzungsbedingten Ausfall von Steffi Dittrich geschwächt, dennoch hochmotiviert nach Erfurt.

Die Partie startete aus Sicht der Gäste überraschenderweise offensiv hervorragend. Schnelle Fastbreaks, eine gute Struktur im Angriff und zwei Dreier trugen im ersten Viertel zu einer starken Offensive bei. Demnach wurde das Viertel mit 15:10 zugunsten der Gäste beendet.

Im zweiten Abschnitt schien es so, als hätte Weimar einen Sahnetag. Durch drei Dreier und weitere Fastbreaks konnte die Führung ausgebaut werden. Durch die Treffsicherheit und Schnelligkeit wurde die Überlegenheit der Hausherrinnen unter den Körben egalisiert. Eine 35:21 Führung prangte zur Halbzeit auf der Anzeigetafel.

Weimar konnte sich im Folgenden jedoch nicht auf das anfängliche Wurfglück verlassen und so nahm das Schicksal seine Wendung. Der dritte Spielabschnitt gehörte den Erfurterinnen, die vor allem durch ihre sehr physische Spielweise in Person von Alina Koliada die Größenvorteile an den Brettern nutzten und die Gäste in Foulproblematik brachten. Weimar hingegen fand nicht mehr zurück zum eigenen Spiel. Durch verfrühte Abschlüsse und unnötige Ballverluste machten sich die Gäste das Leben selber schwer. Mit lediglich 6 Punkten Vorsprung startete man in das letzte Viertel.

Die Erfurterinnen stellten in diesem auf eine 3-2 Zone um. Weimar konnte darauf nicht clever genug antworten und konzentrierte sich viel zu wenig auf das eigene Spiel, als vielmehr auf alle einwirkenden Randbedingungen. Offensiv fehlte zudem das in der ersten Halbzeit noch im Überfluss vorhandene Wurfglück. Die Erfurterinnen punkteten hingegen kontinuierlich – vor allem von der Freiwurflinie. Das Momentum lag nun bei den Gastgeberinnen, die sich vom Heimsieg auch nicht mehr durch eine Stop-the-Clock Taktik abbringen ließen.

Die Weimarer Mädels nehmen neben einer bitteren 59:63-Niederlage aus Erfurt jedoch wieder eine Menge neuer Erfahrung mit und bedanken sich bei Hagen und Steffi für die wertvolle Unterstützung von der Seitenlinie.

Endergebnis: 63:59 (10 / 15; 21:35; 42:48)

Agatz 24 (2 Dreier); Schley 11; Rokitta 7 (1 Dreier); Bendig 6; Warnstedt 5 (1 Dreier); Dreßler 4 (1 Dreier); Trescher 2; Kohlhoff

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Fotos von Hagen Schmidt