Duell um Platz 2

Damen verlieren in einem knappen Spiel gegen Science City Jena

Ein Blick auf die Tabelle der Damen-Oberliga versprach ein spannendes Spiel der Weimarer Damen gegen Science City Jena.
Dieses Versprechen wurde auch gehalten und es wurde wie erwartet ein packendes Spiel in dem sich beide Mannschaften auf gleicher Augenhöhe begegneten:

Weimar reiste mit einem Kader von 8 Spielerinnen an und musste sich gegen eine fast volle Bank von Science City behaupten. Doch die vermeintliche konditionelle Überlegenheit war selten zu spüren. Lediglich bei der Anzahl der persönlichen Fouls war Weimar teilweise gefährdet. Weiterlesen „Duell um Platz 2“

Love and Basketball am Valentinstag

Spielbericht: Damen vs. USV Jena II am 14.2.2016

„What is love?..“ klingt es aus den unterirdischen Lautsprechern in der Gropiusstraße 2 in Weimar: Die Liebe zum Basketball ist das heutige Motto für die Spielerinnen vom KSSV Victoria Weimar.

Die Stimmung ist von Beginn an gut und die zahlreichen Lovesongs zaubern auch den Gästen aus Jena ein Lächeln auf das Gesicht.
Mit fast voller Mannschaft geht Weimar als Favorit in das Spiel – nachdem das Hinspiel im Oktober mit 67:29 gewonnen wurde. Weiterlesen „Love and Basketball am Valentinstag“

Pokalaus für Damen und Herren

Niederlagen gegen starke Gegner in Ordnung, aber zu hoch

Sowohl die Oberliga-Damen als auch die Landesliga-Herren waren in der vergangenen Woche im Pokal gefordert. Beide Mannschaften traten als Underdogs an, erstere gegen Oberligaprimus USV Jena I, zweitere gegen BC Erfurt I aus der 1. Regionalliga.
Gleich in der jeweils ersten Runde des Thüringenpokals hatten die Teams diese Kracherlose gezogen und verloren erwartungsgemäß, allerdings in beiden Fällen zu hoch.
Damen – Endstand: 43:93
In der ungewohnten Asbachhalle und mit Personalsorgen ließen unsere Mädels die Gäste schnell davonziehen, bäumten sich noch einmal auf, hatten aber im 2. Viertel wenig entgegenzusetzen. Vor allem Jenas athletische Aufbauspielerin mit ihrem kompromisslosen Drive stellte Weimar immer wieder vor große Probleme.
Herren – Endstand: 39:124
Da die Oberliga-Herren nicht im Pokal antreten (Trainerentscheidung), halfen mit Markus Gekeler, Artom Haaf und  Jakob Harlan drei Akteure aus, um die ersatzgeschwächten Landesligisten zu komplettieren. Überraschungen blieben jedoch aus, zwar gab es einige schöne Spielzüge, Erfurt gewann jedoch durch höhere Wurfquoten und bessere Athletik.

„Am Ende geht es darum, dass alle Spaß hatten und sich niemand verletzt hat. Wir hätten selbst noch mehr scoren und hinten einige leichte Fast Breaks vermeiden können, wenn wir ruhiger gewesen wären.“ Trainer Hagen Schmidt

„Der Pokal folgt seinen eigenen Gesetzen. Wir genießen die Atmosphäre, die Spieler und Fans sehen auch mal andere Gegner. Überraschungen sind immer möglich, diesmal war aber nichts zu holen. Wir sind mit beiden Teams in ähnlichen Besetzungen schon jeweils ins Pokalhalbfinale gestürmt, aber Losglück gehört natürlich auch dazu.“ Trainer Artom Haaf

Lasst uns froh und munter sein und uns über viele Punkte freu´n…

…beim nächsten Mal vielleicht: Weimarer Damen machen sich eigenes Nikolausgeschenk mit Sieg gegen Ladybaskets II

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v.l.n.r.: Laura, Victoria, Toni, Steffi, Tanja, Kristin, Alice, Franzi, Julia, Franzi und Artom

›Willkommen zum St. Nicholas-Bash‹ hieß es vergangenen Sonntag in der Innenstadtsporthalle in Weimar.
Ein weiteres wichtiges Spiel wartete auf die Weimarerinnen, um ihren zweiten Platz in der Liga zu verteidigen. Sie gingen gegen die zweite Mannschaft von den Ladybaskets Jena als Favorit in das Spiel. Trotzdem war die Zusammensetzung der Jenaerinnen unbekannt und Weimar wollte die Mannschaft nicht unterschätzen.
Die Erfahrung aus den letzten Spielen sollte an diesem Tag helfen, um ein sicheres Spiel auf das Parkett zu bringen. Von Beginn an setzte Coach Artom Haaf auf die Schnelligkeit seiner Spielerinnen und appellierte an eine intensive Defensive, um die Punkte der Jenaerinnen gering zu halten und viele einfache Punkte durch Fast Breaks zu erreichen.
Der erste Teil dieses Plans funktionierte: viel Druck auf den Ball und eine aufmerksame 3-2 Zone konnten einige Ballgewinne verbuchen. Ein temporeiches Spiel nach vorn brachte viele Chancen zum Punkten. Doch an dieser Stelle scheiterte der Plan: zu viele vergebene einfache Möglichkeiten erklären das geringe Ergebnis der Weimarerinnen. Dieses Phänomen zog sich durch das gesamte Spiel. Coach Haaf verzweifelte teilweise an der Seitenlinie: »Es ist unsere Halle mit unseren Körben. Ich verstehe nicht, warum die Mädels nicht getroffen haben. Sie hätten sich für ihre gute Defensive und den guten und sicheren Spielaufbau viel mehr belohnen können.«

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Stark: die Defense unserer Mädels

Trotz alledem konnte sich Weimar gleich im ersten Viertel einen Vorsprung sichern (14:5). Dieser wurde jederzeit gehalten, konnte durch die geringe Treffsicherheit allerdings nicht großartig ausgebaut werden. Captain Alice Dreßler: »Wir hatten viele klare Aktionen, aber haben die Punkte verschenkt. Wir hatten einfach viel Pech.«
Doch trotzdem sind alle stolz auf den Sieg und konnten den zahlreichen Zuschauern ihre Stärken zeigen. Jede Spielerin konnte punkten, was die gute Teamleistung bestätigt.
Belohnt wurden die Damen nach dem Spiel mit einem Besuch vom Nikolaus höchstpersönlich. Der Coach löste sein Versprechen ein, nach einem Sieg kleine Überraschungen zu verteilen.

Endergebnis:
44:28 (14:5 / 20:11 / 36:22)

Agatz 12 (3 / 6 FW; 1 Dreier), Rokitta 10 (3 / 5 FW; 1 Dreier), Trescher 4 (2 / 2 FW), Warnstedt 4, Bendig 4, Dreßler 4, Schreiber 2, Schley 2, Kohlhoff 2

Erste hui, zweite Pfui – bittere Auswärtsniederlage für Weimarer Damen

Nach vor allem defensiv sehr guten Leistungen in den letzten Spielen fuhren die Weimarerinnen am Samstagnachmittag – personell durch den verletzungsbedingten Ausfall von Steffi Dittrich geschwächt, dennoch hochmotiviert nach Erfurt.

Die Partie startete aus Sicht der Gäste überraschenderweise offensiv hervorragend. Schnelle Fastbreaks, eine gute Struktur im Angriff und zwei Dreier trugen im ersten Viertel zu einer starken Offensive bei. Demnach wurde das Viertel mit 15:10 zugunsten der Gäste beendet.

Im zweiten Abschnitt schien es so, als hätte Weimar einen Sahnetag. Durch drei Dreier und weitere Fastbreaks konnte die Führung ausgebaut werden. Durch die Treffsicherheit und Schnelligkeit wurde die Überlegenheit der Hausherrinnen unter den Körben egalisiert. Eine 35:21 Führung prangte zur Halbzeit auf der Anzeigetafel.

Weimar konnte sich im Folgenden jedoch nicht auf das anfängliche Wurfglück verlassen und so nahm das Schicksal seine Wendung. Der dritte Spielabschnitt gehörte den Erfurterinnen, die vor allem durch ihre sehr physische Spielweise in Person von Alina Koliada die Größenvorteile an den Brettern nutzten und die Gäste in Foulproblematik brachten. Weimar hingegen fand nicht mehr zurück zum eigenen Spiel. Durch verfrühte Abschlüsse und unnötige Ballverluste machten sich die Gäste das Leben selber schwer. Mit lediglich 6 Punkten Vorsprung startete man in das letzte Viertel.

Die Erfurterinnen stellten in diesem auf eine 3-2 Zone um. Weimar konnte darauf nicht clever genug antworten und konzentrierte sich viel zu wenig auf das eigene Spiel, als vielmehr auf alle einwirkenden Randbedingungen. Offensiv fehlte zudem das in der ersten Halbzeit noch im Überfluss vorhandene Wurfglück. Die Erfurterinnen punkteten hingegen kontinuierlich – vor allem von der Freiwurflinie. Das Momentum lag nun bei den Gastgeberinnen, die sich vom Heimsieg auch nicht mehr durch eine Stop-the-Clock Taktik abbringen ließen.

Die Weimarer Mädels nehmen neben einer bitteren 59:63-Niederlage aus Erfurt jedoch wieder eine Menge neuer Erfahrung mit und bedanken sich bei Hagen und Steffi für die wertvolle Unterstützung von der Seitenlinie.

Endergebnis: 63:59 (10 / 15; 21:35; 42:48)

Agatz 24 (2 Dreier); Schley 11; Rokitta 7 (1 Dreier); Bendig 6; Warnstedt 5 (1 Dreier); Dreßler 4 (1 Dreier); Trescher 2; Kohlhoff

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Fotos von Hagen Schmidt

Gute Stimmung + Gute Teamleistung = 4. Sieg

Einen erneuten, allerdings hart erkämpften Sieg konnten die Damen vom KSSV Victoria Weimar am vergangenen Samstag gegen BC Erfurt I einfahren. Die Gastgeber aus Erfurt gingen als Titelverteidiger der Meisterschaft der Oberliga Damen in das Spiel. Einige personelle Veränderungen und das Fehlen wichtiger Spielerinnen machte es den Erfurterinnen schwer, an ihre Leistung der letzten Saison anzuknüpfen.
Weimar sah somit eine Chance, die Erfolgsserie weiterzuführen und weiterhin ungeschlagen auf dem zweiten Platz in der Liga zu bleiben.
Von Beginn an war es ein intensives Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber machten es den Weimarerinnen mit einer aggressiven Mannverteidigung zunächst schwer, ein geordnetes Spiel aufzubauen. Allerdings reichten einige schnelle Angriffe, um Punkte zu verbuchen und in Führung zu gehen. Auch Weimar konnte mit einer starken Verteidigung glänzen und hielten die Erfurterinnen vom Punkten fern. Einige Turnover gaben Erfurt zwar viele Chancen auf Fast Breaks, doch besonders der großartige Einsatz von Centerspielerin Steffi Dittrich, die mit viel Tempo diese schnellen Angriffe oftmals stoppen konnte, wurden einfache Punkte verhindert.
Viele vergebene Chancen erklären die geringe Punktezahl im gesamten Spiel. Das erste Viertel wurde lediglich mit 7:12 Punkten beendet.
Wie auch im vergangenen Spiel gegen Science City Jena hatte Weimar im zweiten Viertel einen kleinen Einbruch und ließen sich unter dem eigenen Korb zu oft schlagen. Die fehlenden Defensiv-Rebounds gaben den Erfurterinnen oftmals zweite Chancen, die diese nutzen konnten. Aber die Weimarerinnen blieben konzentriert und konnten in der Offensive ein gutes Spiel zeigen. Allerdings blieben hier die erfolgreichen Abschlüsse gering. So ging das zweite Viertel mit 11:10 verloren. Durch den Vorsprung aus dem ersten Viertel konnte Weimar trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen.
Im dritten Viertel konnte man an die Leistung der ersten 10 Minuten anknüpfen. Die Verteidigung der Gastgeber konnte oftmals geschlagen werden und auch der Abschluss am Korb war erfolgreicher als bisher. Weimar konnte sich wieder einen größeren Vorsprung erspielen und wollten diesen sicher bis zum Ende halten.
Doch im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend. Erfurt setzte auf ihre Spielerinnen unter dem Korb und eine zu schwache Verteidigung ließ zu viele einfache Punkte zu. So kam Erfurt erneut heran und machte das Spiel am Ende knapp. Doch die Führung wurde durch vereinzelte wichtige Punkte am Ende gehalten und brachte den Gästen einen verdienten Sieg.
Coach Haaf: „Wir haben insgesamt eine gute defensive Leistung gezeigt. Außer mit ein paar Problemen bei den Rebounds konnten wir Erfurt die meiste Zeit vom Korb fern halten.  Nur leider haben sich die Mädels in der Offensive nicht mit vielen Punkten belohnt. Die Abschlüsse waren teilweise zu hektisch oder es hat einfach das letzte Stück Glück gefehlt. Aber ich sehe auch eine positive Entwicklung im Spielaufbau und bei jeder einzelnen Spielerin. Das wird uns in den zukünftigen Spielen sehr helfen.“

Endergebnis:
38:42 (7:12 / 18:22 / 26:36)

Warnstedt: 10 (4 / 5 Freiwürfe)
Agatz: 10 (2 / 5)
Bendig: 8
Dittrich: 8
Schley: 2
Trescher: 2
Rokitta: 2
Dreßler
Kohlhoff

Eine Mannschaft, drei Spiele, drei Siege!

Einen wohlverdienten Sieg konnte die Mannschaft vom KSSV Victoria Weimar am vergangenen Sonntag gegen die Damen von Science City Jena verbuchen.
Bis jetzt ungeschlagen in der Thüringer Oberliga können sie sich somit zunächst den zweiten Platz in der Tabelle sichern. Lediglich Regionalliga-Absteiger USV Jena I liegt vor ihnen.
Das Spiel begann positiv und Weimar konnte sich einen wichtigen Vorsprung erarbeiten. Eine gute Defensive, viele Steals und die daraus resultierenden Fast Breaks machte es den Jenaerinnen schwer. Trotzdem wurden durch hektische Bewegungen viele Chancen vergeben und so landeten nur wenig Punkte auf der Anzeigetafel. Die akribischen Schiedsrichterinnen machten von Anfang an deutlich, dass ein körperlich intensives Spiel nicht erlaubt ist. Beide Mannschaften bekamen demnach schnell viele Fouls und mussten sich darauf einstellen. Auch durch viele Schrittfehler auf beiden Seiten wurde das Spiel oft angehalten und zog sich somit in die Länge. Das erste Viertel konnte Weimar schließlich mit einer geringen Punktzahl von 11:7 für sich entscheiden.
Das zweite Viertel sah ähnlich aus. Allerdings wurde Weimar immer sicherer und ein konzentriertes und kluges Angriffsspiel konnte den Abstand vergrößern. Mit 36:25 ging es dann in die Pause. Jena wollte sich nicht geschlagen geben und motivierte sich von Neuem. Die Weimarerinnen mussten dagegenhalten und kämpfen, um ihren Vorsprung zu verteidigen. Viele Turnover durch Schrittfehler oder Fehlpässe gaben Jena zu viele Chancen zum Punkten. Das dritte Viertel war demnach ausgeglichen (14:14).
Auch im vierten Viertel sah das Spiel ähnlich aus. Auch mit vielen vergebenen Chancen am Korb konnten die Gastgeber trotzdem noch die nötigen Punkte machen, um die Jenaerinnen hinter sich zu lassen. Der am Anfang herausgespielte Abstand wurde bis zum Ende gehalten. Allerdings gab es immer wieder Phasen, in denen Jena gefährlich nah kam und eine konstante konzentrierte Leistung fehlte auf Weimarer Seite.
Coach Artom Haaf: „Wir konnten unsere Vorteile nutzen und das Spiel zu unserem machen. Die vielen Fouls kamen uns am Ende zugute. Die Mädels haben es am Ende klug ausgespielt und die richtigen Entscheidungen getroffen. Besonders stolz bin ich auf die Mannschaftsleistung und das Gemeinschaftsgefühl, das auch auf dem Spielfeld zu sehen war. Ich freue mich, dass jede Spielerin ihre persönliche Stärken zeigen konnte.“

Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal besonders bei den vielen Zuschauern bedanken, die uns von der Seitenlinie angefeuert haben und uns motivierten. Wir entschuldigen uns für die lange Spielzeit und dass der Anfang vom Tatort teilweise verpasst wurde. 😉

Endergebnis:
66 : 53 (11:7 / 36:25 / 50:39 )

Agatz: 19 (9/11 Freiwürfe), Dittrich: 12 (2/4), Warnstedt: 10 (4/12), Bendig: 7 (3/4), Schley: 5 (1/3), Rokitta: 5 (1/2), Trescher: 4, Dreßler: 4, Kohlhoff

Damen holen ersten Sieg im ersten Spiel

Weimarer Damen konnten in einem intensiven und nervenaufreibenden Spiel gegen die erste Mannschaft der Ladybaskets aus Jena gewinnen

Am vergangenen Sonntag fand für die Damen vom KSSV Victoria Weimar das erste Saisonspiel statt. Gleich zu Beginn empfangen sie die erste Mannschaft der Ladybaskets aus Jena, die sich in der letzten Saison als immer wieder gefürchtete Gegner entwickelten.
Trainer Artom Haaf wollte von Anfang an die Schnelligkeit der Weimarerinnen ausnutzen, um die Jenaerinnen unter Druck zu setzen. Das erste Viertel entschied Weimar deutlich für sich. „Wir konnten von Beginn an unsere Stärken einsetzen und spielten konzentriert und durchdacht“, so Topscorerin Tanja Agatz, die im ersten Viertel allein 10 Punkte machte und die Weimarerinnen nach vorne brachte.
Doch Jena wollte sich dem nicht geschlagen geben und ab dem zweiten Viertel wurde das Spiel von Jenaer Seite immer intensiver. Die teilweise körperliche Überlegenheit wurde den Weimarerinnen in vielen Aktionen zum Verhängnis und so konnte sich Jena langsam herankämpfen. „Oftmals hat sich Jena durch Offensiv-Rebounds zweite Chancen erspielt. Wir konnten uns unter dem Korb kaum durchsetzen“, erklärte Captain Alice Dreßler nach dem Spiel. Doch die Führung blieb trotzdem immer auf der Seite der Gastgeber.
In die Pause gingen diese dann mit einem Vorsprung von lediglich drei Punkten. Haaf motivierte nochmal alle Spielerinnen und appellierte an die gute Leistung, die zu Anfang des Spiels auf das Feld gebracht wurde. Das dritte Viertel konnte dann tatsächlich wieder daran anknüpfen und viele erfolgreiche Fast-Breaks brachten den Weimarerinnen neuen Schwung. Einen Rückschlag gab es allerdings in der 25. Minute, als Aufbauspielerin Tanja Agatz bei einem gefoulten Korbleger zu Boden ging und mit dem Kopf aufschlug. Sie war somit für den Rest des Spiels außer Gefecht gesetzt. Die Weimarerinnen mussten sich nach diesem Schock zunächst erholen, doch sie sammelten ihre Kräfte und wollten sich die Spielweise der Jenaerinnen nicht gefallen lassen.
Das vierte Viertel wurde trotz allem noch einmal spannend, da Jena jetzt viele Würfe von außen verwandelte. Für Weimar war es schwierig, zum Korb zu ziehen, um einfache Punkte zu machen. Viele Fouls der Jenaer wurden ihnen schließlich zum Verhängnis, da die Gastgeber die darauffolgenden Freiwürfe auch unter dem Druck oftmals erfolgreich verwandelten. Somit konnte schließlich der Vorsprung von 10 Punkten herausgespielt werden und Weimar gewann am Ende verdient.
Haaf: „Unsere stärksten Viertel waren das erste und das dritte. Der Vorsprung den wir uns dort erspielten, konnten wir glücklicherweise halten, obwohl wir das zweite Viertel verloren haben und das vierte Viertel unentschieden ausging. Die Mädels haben die meiste Zeit über schlau und ruhig gespielt. Nur zum Ende wurde das Spiel dann doch zu statisch, keine Spielerin wollte Fehler machen und sie trauten sich zu wenig zu. Wir müssen daran arbeiten, zukünftig eine konstante Leistung zu zeigen.“

Ergebnis: 59:49 (18:11 / 29:26 / 44:34)

Agatz: 14 – Warnstedt: 11 (4 / 5 Freiwürfe; 1 Dreier) – Bendig: 9 (1 / 2) – Rokitta: 9 (7 / 11) – Dreßler: 6 – Dittrich: 4 – Kohlhoff: 4 – Trescher: 2 – Schreiber