1. Herren siegen in Sömmerda

Oberligaherren gewinnen 82:76 dank geschlossener Teamleistung
In einem langen (über zwei Stunden!), weil ruppig geführten Auswärtsspiel haben unsere 1. Herren den verdienten Sieg eingefahren und sich in der oberen Tabellenhälfte festgebissen. Nach vielen Ausfällen gelang gegen ungestüme Gastgeber dank starker Defense und ausgeglichenem Scoring ein gutes Spiel, wobei man eine 17-Punkte-Führung bis ins letzte Viertel verwaltete und den Gegner dann noch einmal unnötig herankommen ließ. Erschöpft, aber sichtlich zufrieden verließen die Weimarer die Halle und freuen sich auf die kommenden Aufgaben.

+++Ausführlicher Spielbericht folgt+++

Oberliga verliert gegen USV Jena 1

Weimar: (ks)
Am vergangenen Samstag traf die 1. Herrenmannschaft der SG HSV-KSSV Weimar auf den Ligaprimus USV Jena. Das Team um Coach Hallermann wollte nach 5 Wochen Winterpause mit einem Ausrufezeichen in die Rückrunde starten. Doch bereits in den ersten Spielminuten wurde klar, dass diese hochgesteckten Ziele am heutigen Spieltag wohl nicht in die Tat umgesetzt werden können.
Die Erzrivalen aus Jena beendeten gleich die ersten beiden Angriffe mit erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen und lagen 0:6 in Führung. Mit ihrer agressiven Mannverteidigung und konsequenter Umsetzung ihrer Offensivstrategie kamen die Gäste sowohl zu einfachen Punkten im Fastbreak als auch im Set-Play. Vor allem die häufigen offenen Dreier versenkten sie eiskalt im Weimarer Korb.
Die Starting Five Hausherren hatten scheinbar nicht mit derart dominant auftretenden Gegnern gerechnet, wirkten manchmal etwas ratlos und spielten nicht mit der notwendigen Entschlossenheit. So zeigten sich sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zu viele Mängel. Das Fehlen wichtiger Stammspieler, wie Martin Mirsch und Volker Schmidt, lässt die Truppe jedoch nicht als Ausrede gelten.
Jena baute seinen Vorsprung stetig aus (10:20, 22:42, 40:65). Am Ende verloren die Weimarer deutlich mit 56:88. Dass man phasenweise mit dem Spitzenreiter mithalten konnte, und mit einigen sehenswerten Aktionen erfolgreich punktete, stimmt die Mannschaft optimistisch auf die bevorstehenden Aufgaben. Ende März beginnen die Playoffs um die Thüringer Meisterschaft. Jetzt gilt es, sich eine möglichst gute Ausgangssituation für die K.O.-Runde zu erarbeiten.
Nachdem nun die härtesten Brocken der regulären Saison absolviert sind, warten in den folgenden Partien eher leichtere Kontrahenten auf den dreifachen Vizemeister der vergangenen Jahre. Mit konsequenter und harter Trainingsarbeit werden die Mannen die Schmach vom Wochenende vergessen machen. Eines ist klar: Eine weitere Niederlage wollen die Korbjäger bis zum Einzug in FINAL-FOUR nicht mehr kassieren.

Punkte:
Thiersch (20), Camacho (13, 1 Dreier), Hallermann (7), Säuberlich (5, 1 Dreier), H. Schmidt (4, 1 Dreier), Behammer (2), Schriewer (2), Vom Dahl (2), Kißauer (1), Weiß

Vorausschau: Oberliga Spitzenspiel – Weimar zu Hause gefordert

Am kommenden Wochenende stehen wieder einige interessante Partien mit Weimarer Beteiligung an

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Oberliga vs Jena 1 (in WEIMAR!)
Der langjährige Ligaprimus gastiert in Weimar, hatte jedoch in der Hinrunde eine empfindliche 69:68-Niederlage einstecken müssen und nur am grünen Tisch siegen können. Die USVer dürften trotzdem motiviert sein, sich auch sportlich zu revanchieren. Weimar hat intensiv trainiert und freut sich auf den Vergleich.

Landesliga vs Gera 2 (in GERA)
Im Hinspiel ein knappe Niederlage, die unnötiger nicht hätte sein können. Weimars Zweite will an den Auswärtserfolg gegen Science City 5 anknüpfen und sich beim nächsten Gegner für eine Pleite in der Hinrunde revanchieren. Die Formkurve zeigt nach oben, sowohl gegen Mann als auch gegen Zone agieren die Männer um Kapitän Roman Kleindienst selbstsicher und stehen hinten dank großem Einsatz solide.

U16 vs Ilmenau (in ILMENAU)
Unsere Jungs haben den Einzug in die Playoffs knapp verpasst, wollen die Platzierungsrunde nun aber dominieren. Die Gastgeber sind ambitioniert, aber ein machbarer Gegner. Die Truppe von Jorge Camacho kommt nach motivationalen Problemen und einer Niederlage nun mit frischer Energie aufs Parkett. Wir drücken die Daumen!

 

Kurzbericht U16 und Vorschau

U16 in packendem Spiel erfolgreich
Am letzten Wochenende gewann unsere U16 in einem Herzschlagfinale die Partie gegen den USV Jena. Die Hausherren von der Saale führten die ganze Partie über, zur Halbzeit mit 34:42, vorm vierten Viertel mit 52:56. Weimar drehte im letzten Spielabschnitt die Partie und bog den Punktestand nach regulärer Spielzeit zu einem 69:69. In der Verlängerung dann fuhren die Goethestädter um Coach Jorge Camacho und Topscorer Stan „The Man“ Zierfuß (25 Punkte, 3/4 FW) dann den knappen 77:76-Sieg ein und waren überglücklich. „Diese Saison haben wir uns stark verbessert, aus der U14 sind einige Scorer gekommen und der Coach hat einen guten Plan. Für meinen Geschmack hätte es nicht so knapp werden müssen, aber wir freuen uns sehr über diesen Sieg“, meinte Kapitän Antonio Delle (14 Punkte). Durch den Sieg können die Jungs aus Weimar mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Science City Jena 1 im letzten Vorrundenspiel in die Playoffs einziehen.

Vorbericht
1. Herren vs Science City Jena 3 (Samstag 12 Uhr in Jena)
Das Hinspiel gewannen wir zu Hause mit 2 Punkten Vorsprung, es ist ein Topduell um die Tabellenspitze. Leider müssen wir auf Small Forward Martin Mirsch (Arbeit) und Power Forward Hagen Schmidt (Coaching) verzichten, trotzdem hat Coach Norman Hallermann eine schlagkräftige Truppe beisammen.
2. Herren vs USV Jena 3 (Sonntag 16 Uhr in Jena)
Im Hinspiel gab es eine 20-Punkte-Klatsche, allerdings hat das Team mittlerweile besser zueiander gefunden und will Jena ordentlich Paroli bieten. Personell verstärkt und nach dem Sieg gegen Hermsdorf hochmotiviert reisen wir in die Kernberge.
U19 vs BC Erfurt (Freitag 20 Uhr in Weimar)
Den Tabellenführer zu Gast machen unsere U19 Jungs den Auftakt und wollen sich so teuer wie möglich verkaufen. Wir drücken auf alle Fälle die Daumen. 3 Youngsters trainieren mittlerweile regelmäßig bei den Oberligaherren und können dem Spiel vielleicht ihren Stempel aufdrücken.
U14 vs USV Erfurt (Sonntag 10 Uhr in Weimar)
Eine schwierige Saison hatten bislang unsere Kleinsten, mit dem USV Erfurt kommt ein eingspieltes Team aus dem Tabellenmittelfeld. Unser junges Team mit vielen Rookies wird sich reinhängen und versuchen, über gute Defense ins Spiel zu kommen.

Weimar I 74 : 46 Gera I

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Endstand am vergangenen Wochenende ©Hergt/Gera

Letztlich war es eine deutliche Angelegenheit, mit 28 Punkten Abstand gewannen die angereisten Goethestädter verdient beim Aufsteiger, wobei ein noch größerer Vorsprung realisierbar gewesen wäre. Ein starkes 1. Viertel (17:5) ebnete den Weg, auch das 2. wurde sicher gewonnen (Halbzeitstand 43:17).

Weimar startete in die zweiten Halbzeit etwas unkonzentriert, gerade der Angriff geriet immer wieder ins Stocken. Das lag aber auch an der Rotation von Coach Hallermann, der noch vor den anstehenden großen Herausforderungen Neuzugängen und jungen Talenten, trotz der Ausfälle von Jonny Vom Dahl und Volker Schmidt, viel Spielzeit geben wollte. Einerseits stand man in der Defensive weiter gut, vorn leistete man sich aber viele und recht vermeidbare Ballverluste.

Immerhin ließ man Gera nicht weiter herankommen; beim Gegner lieferte Toni Ruiter eine solide Vorstellung ab, er war der klare Go-To-Guy, den Weimar allerdings oft sicher und mit tiefer Hilfe gut verteidigte (13 Punkte).

Kleiner Wermutstropfen: statt souverän davon zu ziehen, verwalteten die Gäste ganz offensichtlich den Spielstand, das 4. Viertel endete 19:19. Coach Hallermann: „Da hätte ich mir etwas mehr Konsequenz und Stabilität gewünscht. Wir sind zufrieden, allerdings werde ich vom Team in den kommenden Trainings mehr Tempo einfordern, wir werden all unsere Systeme noch mal durchgehen. Die Jungs agierten gegen die Zone gewohnt abgeklärt, chaotische Szenen waren selten. So wollen wir auch gegen Mannverteidigungen agieren, wo Help Side Defense uns vor größere Aufgaben stellt.“

Für Weimar spielten:
Camacho (14, 4 Dreier), Säuberlich (13), Mirsch (12, 2 Dreier), Thiersch (10), Behammer (9),  H. Schmidt (6, 1 Dreier), Schriewer (4), Agic (3, 1 Dreier), Hallermann (3), Kißauer

Spielberichte vom Wochenende

Oberliga Herren vs. USV Jena II 76:54 (42:28)
Das erste Spiel des Wochenendes: die bislang sportlich ungeschlagenen Männer um Spielertrainer Norman Hallermann gastierten in Jena, führten von Beginn an und setzten sich gegen einen Gegner, dem man in den vergangenen Jahren auswärts zweimal unnötig unterlag, deutlich durch. Eine kurzer Schwächephase im zweiten Viertel folgte eine starke zweite Hälfte, in der die Verteidigung prima stand und gegen eine eingespielte Zone clever und kreativ agiert wurde. Hinzu kam die gute Stimmung, die zu keinem Zeitpunkt abriss und Basis für das gute und selbstlose Zusammenspiel war.
Für Weimar spielten: Damir Agic (8 Punkte, 2 Dreier), Jorge Camacho (15 , 3 Dreier, 4/5 FW), Norman Hallermann (2), Stefan Kißauer (8, 2 Dreier), Christian „Bo“ Säuberlich (5), Hagen Schmidt (4, 1 Dreier), Volker Schmidt (16), Max Schriewer (2), Flo Thiersch (16, 1 Dreier)

U14 vs. Nordhausen 55:49 nach Verlängerung (14:27, 44:44)
Das spannenste Spiel des Wochenendes: sage und schreibe 0:18 hieß es nach dem ersten Viertel und die vierte Niederlage im vierten Spiel deutete sich an. Coach Hagen Schmidt und sein Team steckten aber nicht auf, stellten die Taktik komplett um und belohnten sich indem sie sich in die Verlängerung retteten. Dort holten sich Weimars Jüngste den verdienten Sieg. Gegen körperlich weit überlegene Gegner sahen die vielen Rookies zunächst nicht gut aus. Die Dreiviertel-Presse allerdings brachte mit vielen Steals und guten Korblegern den Erfolg, auch wenn die Mädels und Jungs diese kaum geübt hatten. Auch der Forderung nach mehr Rebounds und höherem Tempo kam das Team nach. Eine großartige Leistung und der nächste Schritt auf dem Weg zu guten, konkurrenzfähigen Basketballern, vor allem da von den 9 Spielern im Kernkader 5 ihre erste Saison überhaupt spielen.
Für Weimar spielten: Lotte Bendig (15), Matti Ebeling (3), Jakob Eckhardt (6), Jonas Karl (8), Paul Kohlhoff (2), Kai Rinck (14), Lennert Schüler, Emil Stahr (7), Simon Traut

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Grinsebacken: nach dem so nötigen ersten Saisonsieg und einem packenden Finale vor 40 (!) Zuschauern lächelt es sich natürlich leichter in die Kamera – unsere U14.

U16 vs. USV Erfurt 34:94 (17:52)
Das schwerste Spiel des Wochenendes: auch hier erwischte Weimar einen schwachen Start – mit 5:31 war das erste Viertel auch das mit der geringsten Punkteausbeute, während man gleichzeitig die meisten Punkte zuließ. Jorge Camacho stabilisierte die Mannschaft, konnte die deutliche Schlappe jedoch nicht verhindern. Die acht Weimarer Spieler waren zunehmend erschöpft, Erfurt konnte mit 12 Mann immer ein höheres Tempo und größere Intensität gehen, dazu kamen Foul Trouble und Abstimmungsprobleme. Allerdings zeigt die Entwicklungskurve nach oben: die Jungs werden im Training immer besser und entwickeln sich prima.
Für Weimar spielten: Kani Cakar (7), Antonio Delle (9), Eric Drizik (4), Johann Güsewell (9), Donghun Kim, Jonathan Mönch (2), Vinzent Reiser, Stanley Zierfuß (3)

Landesliga Herren vs. Zeulenroda 39:102 (24:49)
Das bitterste Spiel des Wochenendes: mit nur einem genuinen Aufbauspieler und mitten in der Rebuild Phase traten Weimars 2. Herren gegen Zeulenroda in deren kleiner Halle an. Die Begegnung Tabellenletzter gegen Tabellenerster verhieß nichts gutes, entsprechend bescheiden waren die Erwartungen. Weimar kam gegen die Zone und die durchschnittlich größeren Ostthüringer mit wesentlich längerer Spielerfahrung nur schwer in Tritt, konnte keinen Führungswechsel erzwingen und musste sich schon früh auf die Niederlage einstellen. Daher nutzte Coach Hagen Schmidt die zweite Hälfte nicht für Ergebniskosmetik, sondern ließ Neuzugängen und Rollenspielern viel Game Time, um sie auf anstehende Partien vorzubereiten. Außerdem wurde eine Ganzfeldpresse sowie zwei neue Angriffvariationen getestet. Charakter bewies die Mannschaft, da sie sich trotz der Überlegenheit nicht entmutigen ließ und viele Spieler mit der neuen Verantwortung und ungewohntem Druck engagiert umgingen. Auch wenn viele Fehler zu einfachen Punkten des Gegners führten, gab es doch einige schöne Szenen, die viel Grund zu Optimismus geben. Einzige unschöne Szene des Abends: ein Zeulenrodaer Spieler wurde nach einer Tätlichkeit gegen Starting Point Guard Sami Younis mit einem Disqualifizierenden Foul der Halle verwiesen.
Für Weimar spielten: Sebastian Carl, Franz Feistel (9), Helge Grüter-Birgaoanu (2), Martin Günther (1), Benjamin Hidalgo (2), Julian Kampmann (1), Anton Kienzle (12), Roman Kleindienst, Simon Klenk (2), Sami Younis (10, 2 Dreier)

U19 vs. Gotha: 81:57 (40:32)
Das überraschenste Spiel des Wochenendes: Coach Jan Schreiber hatte die „Mission Top 5“ ausgerufen – unter die besten fünf der Liga soll Weimars älteste Jugend am Ende der Saison stehen. Nach der vergangenen durchwachsenen Saison (6. Platz, 3 Siege in 14 Spielen) sollten die Spieler wieder Erfolge feiern. Diese Erwartung bestätigten die Jungs prompt und holten im ersten Ligaspiel den ersten Sieg. Bis zum Ende des letzten Viertels war die Partie in Gotha richtig spannend und keineswegs entschieden, der letzte Spielabschnitt brachte jedoch die Entscheidung: 22:9 gewannen die Weimarer und ließen dem Gegner keine Chance auf ein spannendes Finale. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele, das Team scheint zueinander gefunden zu haben, einige Jungs trainieren mittlerweile bei den Herren und verbessern sich schnell. Übrigens konnten alle Spieler punkten.

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Verdiente Siegermahlzeit.

Für Weimar spielten: Moritz Becker (5, 1 Dreier), Hannes Bräunlich (9), Georg Gonsior (2), Heiner Häselbarth (15), Lorenz Heinemann (17), Bernhard Herzog (19, 3 Dreier), Thaddäus Meier (5, 1 Dreier), Lorenz Ruhl (2), Jakob Weiß (5), Leon Wuth (2)

Oberligaherren testen in Quedlinburg


Weimars 1. Herren verlieren 39:51, letztes Viertel macht den Unterschied
Die Jungs um Coach Norman Hallermann waren am Freitagabend nach Quedlinburg gefahren, um ihren letzten Test vor Saisonbeginn gegen die Aschersleben Tigers II zu absolvieren. Ob der langen Anreise wurde der Modus auf 4×8 Minuten reduziert, was aber der Qualität der sehr fairen Begegnung keinen Abbruch tat. In einer physischen und ansprechenden Partie hielten die Thüringer lange mit, lagen mehrfach in Führung. Nach drei Vierteln stand es noch 34:34, dann kam der Einbruch und die Gastgeber zogen davon. Dies war weniger auf mangelnde Qualität oder Kondition als auf mangelnde Fokussierung zurückzuführen. Insgesamt konnte die neuzusammengestellte Mannschaft aber wertvolle Erfahrungen sammeln und Rotationen ausprobieren.
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