Sechs tapfere U16´er bezwingen Ilmenau

(moz) – Weimars U16-Team um Trainer Philip Thomisch gewann am vergangenen Samstagmorgen mit 42:61 gegen den SV TU Ilmenau. Und das, obwohl an diesem Tage bloß sechs Spieler zur Verfügung standen. Alle konnten jedoch eine gute Leistung aufs Parkett bringen, um der Mannschaft endlich wieder einen Sieg zu bescheren. Bester Werfer auf Weimarer Seite war dabei Shooting Guard Leon Wuth mit 26 Punkten. Der 15-Jährige erzielte allein in den ersten beiden Vierteln 23 Zähler und brachte Ilmenau nahezu zur Verzweiflung. Insgesamt warf Wuth sechs Dreier – darunter auch ein Buzzerbeater aus großer Entfernung zum Halbzeitstand von 17:23.

In der zweiten Hälfte spielte auf Seiten der Weimarer vor allem Combo-Guard Thaddäus Meier stark auf, mit 10 Punkten war er der drittbeste Scorer der Gäste. Jedoch überzeugte er mit einer guten Spielübersicht gegen die Ilmenauer Zonenverteidigung. Center Heiner Häselbarth gelangen an diesem Tag solide 18 Punkte. Insgesamt jedoch war es eine gute Teamleistung, die der SG HSV-KSSV den Sieg sicherte. Top-Scorer der Ilmenauer war Niels Vogel, er erzielte 27 Punkte. Nach der unnötigen Niederlage beim USV Jena im letzten Spiel war die Erleichterung in der Kabine deutlich zu spüren. Das Ziel bleibt weiterhin einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu ergattern.

Ein Härtetest zur Belohnung

Am kommenden Sonnabend (16.01.) fährt die Weimarer U16 zu einem ganz besonderen Auswärtstermin in die Sporthalle des Jenaer GutsMuths-Gymnasiums: Bei der überregionalen Qualifikation des Thüringer Basketballverbandes tritt die junge Mannschaft in einem Dreier-Turnier gegen BiG Gotha und Science City Jena an.

Die Weimarer U16 misst sich am Sonnabend bei der überegionalen Qualifikation des TBV.
Die Weimarer U16 misst sich am Sonnabend bei der überegionalen Qualifikation des TBV.

Ziel der Weimarer ist aber nicht in erster Linie der Turniersieg, wie Trainer Philip Thomisch erklärt: „Wer das letzte Heimspiel gesehen hat, der weiß, dass die Jungs es sich verdient haben einmal in so einem Turnier anzutreten. Im Vordergrund steht für uns das Sammeln von wertvollen Erfahrungen. Was in unseren erfolgreichen Ligaspielen gut geklappt hat, soll nun unter höchstem Druck getestet werden. Der Entwicklung unserer Spieler wird das in jedem erdenklichen Fall zu Gute kommen.“

Und auch Co-Trainer Jakob Harlan hat die Truppe in der vergangenen Trainingswoche eingehend auf die Aufgabe eingestellt: „So eine Standortbestimmung wird uns sicher gut tun. Ich glaube nicht, dass irgendein Gegner von uns unterschätzt werden wird. Deshalb sollte die Konzentration vor allem auf das eigene Spiel gerichtet sein.“

Die SG HSV-KSSV Weimar kann sich zudem über eine Reihe unterstützender Eltern freuen, die die Jungen vor Ort unterstützen und natürlich auch fahren werden. Wann kann man also die Daumen drücken?

Spiel 1: 10:00 Uhr Weimar vs. Science City Jena
Spiel 2: 12:30 Uhr Weimar vs. BiG Gotha

Viel Glück und Erfolg, Jungs!